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Hans Wolfgang Schumann

deutscher Religionswissenschaftler

Hans Wolfgang Schumann (* 1928 in Düsseldorf) ist ein deutscher Religionswissenschaftler mit dem Schwerpunkt der Buddhismusforschung.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach einer Lehre als Verlagsbuchhändler studierte Schumann ab 1951 an der Universität Bonn Indologie, Religionswissenschaft und Ethnologie. 1957 promovierte er an der Universität Bonn bei Gustav Mensching im fach Indologie mit einer Untersuchung über Bedeutung und Bedeutungsentwicklung des Terminus Samkhara im frühen Buddhismus. Von 1960 bis 1963 war er an Hindu-Universität in Benares (Indien) als Lektor tätig. 1963 ging er für den Deutschen Akademischen Auslandsdienst als Lektor für die deutsche Sprache in Indien, Burma (Myanmar), und Ceylon (Sri Lanka) sowie in den USA. Im Jahre 185/86 hatte er nooch einen Lehrauftrag an der Universität zu Bonn für Buddhismus. Von 1988 bis zu seiner Pensionierung 1993 war Schumann deutscher Generalkonsul in Bombay. Schumann ist Träger des nach Rabindranath Thakur benannten Literaturpreises.[1]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Der Mahāyāna-Buddhismus: Die zweite Drehung des Dharma-Rades. Diederichs, München, 1990, ISBN 3-424-01016-2.
  • Der historische Buddha: Leben und Lehre des Gotama. Diederichs Gelbe Reihe, München 2004, ISBN 3-89631-439-4.
  • Handbuch Buddhismus: Die zentralen Lehren: Ursprung und Gegenwart. Diederichs, Kreuzlingen / München 2000, ISBN 3-7205-2153-2.
  • Die grossen Götter Indiens: Grundzüge von Hinduismus und Buddhismus. Hugendubel 2004, ISBN 3-89631-429-7.
  • Buddhismus: Stifter, Schulen und Systeme. Diederichs Gelbe Reihe, München 2005, ISBN 3-7205-2652-6.
  • Buddhabildnisse – Ihre Symbolik und Geschichte. Werner Kristkeitz Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-932337-03-1.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans Wolfgang Schumann: Handbuch Buddhismus. Die zentralen Lehren: Ursprung und Gegenwart. Diederichs, München 2000, ISBN 3-7205-2153-2 Biografische Information auf dem Klappentext