Hans Kress von Kressenstein

deutscher Mediziner

Hans Freiherr Kress von Kressenstein – auch Hans (Freiherr) von Kress – (* 27. Dezember 1902 in München; † 28. Februar 1973 in Berlin) war ein deutscher Mediziner, Internist und Mitbegründer der Freien Universität Berlin.

Er stammte aus der adligen Familie Kress von Kressenstein und studierte in München und Freiburg. Seit 1937 Privatdozent an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität (der heutigen Humboldt-Universität), wurde er dort 1947 zum ordentlichen Professor für Innere Medizin berufen. Ein Jahr später gehörte er zu den Gründungsprofessoren der Freien Universität (FU) im Westteil der Stadt, amtierte dort als erster Dekan der Medizinischen Fakultät sowie von 1950 bis 1952 als Rektor.

Ab 1941 hatte er Friedrich von Müller bei der Bearbeitung des von Müller und Otto Seifert begründeten Standardwerks Taschenbuch der medizinisch-klinischen Diagnostik nach Seiferts Tod unterstützt und nach dem Ableben Müllers 1942 die Herausgabe übernommen.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • als Hrsg. mit Alexander von Domarus: Grundriß der inneren Medizin. 1923.
  • Medizin. In: Annedore Leber (Hrsg.): Doch das Zeugnis lebt fort. Der jüdische Beitrag zu unserem Leben. Frankfurt am Main 1965, S. 133–152.
  • als Hrsg.: MüllerSeifert. Taschenbuch der medizinisch-klinischen Diagnostik. (25.-)69. Auflage. J. F. Bergmann, München (1942–)1966.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Müller-Seifert. Taschenbuch der medizinisch-klinischen Diagnostik. Bearbeitet von Hans Frhr. von Kress. 69. Auflage. Verlag von J. F. Bergmann, München 1966, S. IV f.