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Hans Krech (Historiker)

deutscher Historiker und Autor

Hans Krech (* 21. Juni 1956 in Halle an der Saale) ist ein deutscher Historiker und Autor.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Krech studierte Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und wurde 1984 bei Johannes Glasneck[1] am Institut für Allgemeine Geschichte zum Dr. phil. promoviert. 1984 wurde er aus der SED ausgeschlossen, erhielt Berufsverbot, wurde durch die Stasi überwacht und siedelte schließlich 1989 in die Bundesrepublik über. 1990/91 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) an der Universität Hamburg. Seit 1991 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und freier Mitarbeiter am Deutschen Orient-Institut in Hamburg. Er gilt als Experte für Sicherheitspolitik, insbesondere den Persischen Golf, den Balkan und den Kaukasus.

Von 2001 bis 2016 war Krech Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS) an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg.[2] Vor der Wende Reserveoffizier der NVA, bekleidet er heute den Dienstgrad eines Hauptmanns der Reserve des Heeres Bundeswehr. Krech war u. a. an der Ausbildung von ISAF-Soldaten beteiligt.

Krech war von Ende der 1990er- bis Anfang der 2000er-Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Othmarschen/Flottbek.[3][4] und berät als Nahost-Experte im FDP-Bundesfachausschuss für Internationale Politik die Außenpolitiker der FDP-Bundestagsfraktion.

Krech ist Mitglied der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft e.V.[5]

SchriftenBearbeiten

  • Krech veröffentlichte über 20 Bücher und Studien zu Konflikten in der islamischen Welt
  • Er ist Herausgeber der Buchreihe „Bewaffnete Konflikte nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes“ und der „Beiträge zur Friedensforschung und Sicherheitspolitik“ im Verlag Dr. Köster in Berlin

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans Krech: Vorwort. In: Ders.: Die Nahostpolitik der Sozialistischen Internationale. Unter besonderer Beachtung der Politik gegenüber arabischen Parteien und Bewegungen in den Jahren 1951 bis 1980. Berlin 1996, S. 4.
  2. http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/full/data_anzeigen.php?dataid=43941&page=5621 (Bild).
  3. Elbliberale streiten über Forderung von PDS-Verbot, Die Welt, 20. Januar 2001
  4. [1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.ksv-hamburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. [2]