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Hans-Erich Viet

deutscher Filmregisseur und Professor
Hans-Erich Viet im Metropol Filmkunstkino Düsseldorf 2019

Hans-Erich Viet (* 22. Oktober 1953 in Rheiderland, Ostfriesland) ist ein deutscher Filmregisseur und Professor an der Internationalen Filmschule Köln.

LebenBearbeiten

Viet studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin das Fach Regie. Hierbei lernte er den damals noch unbekannten Detlev Buck kennen, der in derselben Klasse wie Viet war. Buck setzte Viet kurz vor seinem Abschluss als Regiestudent in seinem Hochschulfilm Hopnick (1990) in einer Nebenrolle ein. Gleichzeitig schrieb Viet das Drehbuch für Hopnick. Der 25-minütige Film wurde ein beachtlicher Erfolg in regionalen Kinos. 1990/91 drehte Viet den Film Schnaps im Wasserkessel als Abschlussarbeit, eine Dokumentation über die Lebensbedingungen der Landarbeiter in Ostfriesland. Der Film wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis 1992 ausgezeichnet.[1]

Bekanntheit als Darsteller erlangte Hans-Erich Viet in Detlev Bucks erstem Spielfilm Karniggels (1991), in dem er den notorischen Langweiler Paulsen verkörperte.

Mitte der 1990er-Jahre trennte sich Viet von seiner Zusammenarbeit mit Detlev Buck und war fortan selbst als Regisseur diverser Fernsehfilme tätig. Neben dem Spielfilm Die Stunde der Offiziere (2004) führte Hans-Erich Viet bei einigen Folgen der Serien Großstadtrevier und der Reihe Polizeiruf 110 Regie.

Hans-Erich Viet lebt in Ostfriesland (Niedersachsen). Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.[2]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hans-Erich Viet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vita auf ifs internationale filmschule köln (Memento des Originals vom 28. Januar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmschule.de
  2. Hans-Erich Viet Filmografie. Deutsche Filmakademie, abgerufen am 28. März 2019.