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Darstellung der Schächte in einer Eisenbahndienstunterlage

Die Grube Propstei war eine Steinkohlengrube im Südosten des Propsteier Waldes bei Eschweiler-Aue. Die Grube zählte zum sogenannten Außenwerk des Eschweiler Kohlbergs. Die gleichnamige Schachtanlage befand sich im Südosten des Propsteier Waldes in Eschweiler, während am westlichen Rand des Propsteier Waldes die Grube Glücksburg lag.

GeschichteBearbeiten

1701 erreicht die Grube bereits eine Teufe von 60 m und gehört einer Gewerkschaft. 1833 erwirbt Christine Englerth eine rund 2500 Hektar große Konzession auf die Steinkohleablagerungen der Orte Eschweiler, Frenz, Inden, Lamersdorf, Lucherberg, Nothberg sowie Weisweiler und somit auch die Abbaurechte der Grube Propstei, aber erst 1860 beginnt der industrielle Abbau in der Grube durch den Eschweiler Bergwerksverein (EBV). Während der ursprüngliche Schacht als Fahr- und Wetterschacht neu genutzt wird, teuft der EBV einen neuen Schacht auf 300 m ab. 1861 werden die beiden Flöze Eule und Jülicher durchteuft, welche sich später als nicht bauwürdig herausstellen. Ebenfalls erfolgt ein Durchschlag zur Grube Atsch. Im Jahre 1865 werden rund 38.000 Tonnen Kohle abgebaut. Wegen Dammbruchs der Sammelteiche im westlichen Propsteier Wald nach einem Unwetter wird 1870 der Betrieb stillgelegt, jedoch trotz dieses Schadens die Abteufung zur sechsten Sohle noch vorgenommen. 1879 wird die Grube endgültig stillgelegt. Von 1862 bis 1879 hatte die Grube einen eigenen Bahnanschluss an den damals auf Eschweiler Gebiet liegenden Hauptbahnhof Stolberg.

LageBearbeiten

Die Schächte 1–5 lagen im Bereich des heutigen Stolberger Bahnhofs, die Schächte 6 und 7 im Bereich des Atscher Bahnhofs der Aachener Industriebahn.

LiteraturBearbeiten

  • Schriftenreihe des Eschweiler Geschichtsvereins
  • Kaemmerer, Walter: Eschweiler in seiner Geschichte, II: Teil: 800 bis 1800, Mönchengladbach 1977

Siehe auchBearbeiten

Koordinaten: 50° 48′ 43″ N, 6° 14′ 4,1″ O