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LebenBearbeiten

McCallum wurde in Chicago geboren, arbeitete aber den größten Teil seiner Karriere im Vereinigten Königreich. Dort begann er 1944 als Tonassistent bei David Leans Filmkomödie Wunderbare Zeiten, den ersten von insgesamt sechs gemeinsamen Filmen mit Lean. Bis zum Ende seiner Karriere im Jahre 1984 war er an weit über 300 Filmen beteiligt; in den 1940er Jahren noch oft ohne Nennung im Abspann. Zwischen 1964 und 1983 arbeitete er an sieben Filmen aus der James-Bond-Filmreihe. Daneben arbeitete er häufig mit dem Regisseur Gerald Thomas, darunter auch einige Titel der Carry-On-Filmreihe. Zu seinen weiteren erwähnenswerte Filmen zählen Fahrenheit 451, Blade Runner und Pink Floyd – The Wall.

1971 war er gemeinsam mit John Bramall erstmals für den Oscar in der Kategorie Bester Ton für Ryans Tochter nominiert. Im darauffolgenden Jahr war er gleich zweimal nominiert, für James Bond 007 – Diamantenfieber und Anatevka. Gemeinsam mit David Hildyard wurde er für letzteren Film mit dem Oscar in der Kategorie Bester Ton ausgezeichnet. Eine letzte Oscarnominierung erhielt er 1979 für Superman, er konnte jedoch keinen weiteren Oscar gewinnen.

Seine letzte Arbeit beim Film war der Superheldenfilm Supergirl im Jahre 1984. McCallum verstarb 1989 im Alter von 70 Jahren in Dorset.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1971: Oscarnominierung in der Kategorie Bester Ton für Ryans Tochter
  • 1972: Oscar in der Kategorie Bester Ton für Anatevka
  • 1972: Oscarnominierung in der Kategorie Bester Ton für James Bond 007 - Diamantenfieber
  • 1979: Oscarnominierung in der Kategorie Bester Ton für Superman

WeblinksBearbeiten