Gisbert Knopp

deutscher Kunsthistoriker

Gisbert Knopp (* 16. Juli 1941 in Düsseldorf) ist ein deutscher Historiker.

LebenBearbeiten

Knopp studierte seit 1962 Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bonn. Das Studium schloss er 1968 mit der Philologischen Staatsprüfung und 1969 mit dem Magister Artium ab. Von 1969 bis 1974 war er wissenschaftliche Hilfskraft, Assistent und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn. 1972 wurde er mit einer Arbeit über Die preußische Verwaltung des Regierungsbezirks Düsseldorf in den Jahren 1899–1919 an der Universität Bonn zum Dr. phil.promoviert. Er war Professor für christliche Kunstgeschichte und Denkmalpflege an der Universität Bonn, Hauptkonservator, zuletzt Stv. Landeskonservator beim Rheinischen Amt für Denkmalpflege, Mitherausgeber der Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, Beauftragter für Denkmalpflege der Universität Bonn und ist Vorsitzender des Fördervereins des Bonner Stadtmuseums. Gründungs- und Vorstandsmitglied des Fördervereins Akademisches Kunstmuseum der Universität Bonn. Ein Werk Knopps ist auch das seit November 2013 auf dem Bonner Münsterplatz stehende Bronzerelief, das die Stadt Bonn zum Ende des 18. Jahrhunderts zeigt.[1]

EhrungenBearbeiten

  • Ehrenbürger der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.[2]

VeröffentlichungenBearbeiten

ca. 250 Publikationen zur Rheinischen Geschichte, zur Geschichte und Kunstgeschichte Kurkölns und zur Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts.

  • Die Altargemälde der Spätnazarener in der Kirche St. Remigius in Bonn. Geschichte, Ikonographie, Restaurierung und Neuaufstellung. Worms 2002.
  • Die gotische Chorhalle des Aachener Doms und ihre Ausstattung. Baugeschichte – Bauforschung – Sanierung. Petersberg 2002.
  • Geschichte der Abtei Brauweiler. Pulheim 1988.
  • Schloß Landsberg in Ratingen. Neuss 1984.
  • Düsseldorf-Himmelgeist. Neuss 1978.
  • Die preußische Verwaltung des Regierungsbezirks Düsseldorf in den Jahren 1899–1919. Köln 1974.
  • Joseph Vivien, Porträtist der Kölner Kurfürst-Erzbischöfe Joseph Clemens und Clemens August, Worms 2010

QuellenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bronzemodell zerstört - Bonner Münster gestohlen. In: General-Anzeiger Bonn. 30. März 2014 (general-anzeiger-bonn.de [abgerufen am 24. Juni 2018]).
  2. Persönlichkeiten — Universität Bonn. Abgerufen am 24. Juni 2018.