Giovanni D’Ercole

italienischer Ordensgeistlicher und Bischof von Ascoli Piceno
Bischof Giovanni D’Ercole
Bischofswappen von Giovanni D'Ercole

Giovanni D’Ercole FDP (* 5. Oktober 1947 in Morino) ist Bischof von Ascoli Piceno.

LebenBearbeiten

Giovanni D’Ercole trat der Ordensgemeinschaft der Söhne der göttlichen Vorsehung bei und empfing am 5. Oktober 1974 die Priesterweihe. Er studierte Philosophie und Theologie am Priesterseminar von Neapel. An der Päpstlichen Akademie Alfonsiana in Rom absolvierte er ein Doktoratsstudium in Moraltheologie. An der Universität La Sapienza in Rom erwarb er einen Abschluss in Sozialkommunikation.

Von 1974 bis 1976 war er Kaplan des Gefängnisses Carcere Minorile di Casal del Marmo in Rom, anschließend Lehrer für Religion und politische Bildung sowie Pfarrer von "Unsere Liebe Frau von Fatima" in Borgata Massimilla, Rom. Von 1976 bis 1984 war er Missionar in der Elfenbeinküste und dort Pfarrer und Generalvikar im Bistum Grand-Bassam. Am Großen Seminar in Anyama war er Professor für Moraltheologie.

Von 1984 bis 1985 war er Pfarrer in Ognissanti bei Florenz und von 1986 bis 1987 Provinzial seines Ordens. 1987 wurde er stellvertretender Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls. Von 1990 bis 2009 war er im Staatssekretariat und übernahm 1998 die Leitung des Büros in der Sektion für Allgemeine Angelegenheiten.

Weihbischof in L’AquilaBearbeiten

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 14. November 2009 zum Titularbischof von Dusa und Weihbischof in L’Aquila. Der Kardinalstaatssekretär und Kardinalkämmerer, Tarcisio Kardinal Bertone SDB, spendete ihm am 12. Dezember desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren Renato Raffaele Kardinal Martino, emeritierter Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, und Giuseppe Molinari, Erzbischof von L'Aquila. Als Wahlspruch wählte er In Manus Tuas.

Innerhalb der italienischen Bischofskonferenz ist er Sekretär der bischöflichen Kommission für Kultur- und Sozialkommunikation.

Er ist Autor zahlreicher Artikel in religiösen und sozialen Fachzeitschriften. Er ist Direktor der Ordenszeitschrift Don Orione Oggi und des Magazins Crescere der geistlichen Bewegung Movimento Oasi, die von Virginio Rotondi gegründet wurde. Er ist geistlicher Assistent der Bewegung Tra Noi und Seelsorger der Bewegung Nuovi Orizzonti. Seit 2002 ist er Autor und Leiter der Fernsehsendung Sulla via di Damasco (Auf dem Weg nach Damaskus), die jeden Samstag auf Rai 2 ausgestrahlt wird. Für Radio Maria gibt er eine monatliche Kolumne heraus. Er ist Mitglied der Ordine dei giornalisti del Lazio e del Molise.

Bischof von Ascoli PicenoBearbeiten

Am 12. April 2014 wurde er von Papst Franziskus zum Bischof von Ascoli Piceno ernannt.[1] Die Amtseinführung fand am 10. Mai desselben Jahres statt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nomina del Vescovo di Ascoli Piceno (Italia) In: Sala Stampa della Santa Sede, 12. April 2014 (italienisch)
VorgängerAmtNachfolger
Silvano MontevecchiBischof von Ascoli Piceno
2014 (Ernennung 12. April 2014)