Giacomo Babini

italienischer Geistlicher, emeritierter Bischof von Grosseto

Giacomo Babini (* 22. Februar 1929 in Alfero, Provinz Forlì-Cesena, Italien) ist emeritierter Bischof von Grosseto.

LebenBearbeiten

Giacomo Babini empfing am 26. Juni 1953 von Pompeo Ghezzi die Priesterweihe. 1966 wurde er Pfarrer an der Kathedrale von Sansepolcro.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 25. Juli 1987 zum Titularbischof von Tubunae in Mauretania und zum Weihbischof in Arezzo-Cortona-Sansepolcro. Die Bischofsweihe spendete ihm der Bischof von Arezzo-Cortona-Sansepolcro, Giovanni D’Ascenzi, am 19. September desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren Abele Conigli, Bischof von Teramo-Atri und Angelo Scapecchi, emeritierter Weihbischof in Arezzo-Cortona-Sansepolcro.

Am 7. Dezember 1991 berief ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Pitigliano-Sovana-Orbetello und am 13. Juli 1996 zum Bischof von Grosseto ernannt. Am 17. November 2001 nahm Johannes Paul II. sein aus gesundheitlichen Gründen vorgebrachtes Rücktrittsgesuch an. Im Jahr 2010 geriet Babini wegen kritischer Äußerungen zu Homosexualität mehrfach in die Schlagzeilen. Besonders kritisch wurde dabei gesehen, dass er Homosexualität als ein gravierenderes Vergehen ansah als Pädophilie.

WeblinksBearbeiten

VorgängerAmtNachfolger
Eugenio BininiBischof von Pitigliano-Sovana-Orbetello
1991–1996
Mario Meini
Angelo ScolaBischof von Grosseto
1996–2001
Franco Agostinelli