Hauptmenü öffnen

Georg Ried (Moderator)

deutscher Dirigent, Autor und Fernseh- und Hörfunkmoderator

Georg „Schorsch“ Leonhard[1] Ried (* 1959 in Blonhofen) ist ein bayerischer Fernseh- und Hörfunkmoderator, Autor, Regisseur, Musiker und Dirigent.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach seinem Studium von 1979 bis 1983 am Richard-Strauss-Konservatorium in München war Ried im Ostallgäu beim privaten Rundfunk als Hörfunkmoderator tätig. 1989 kam er zum Bayerischen Rundfunk und gestaltet heute an Sonn- und Feiertagen auf BR Heimat die Sendung „So schön klingt Blasmusik“. Im BR Fernsehen ist er in den Sendungen „Mit Blasmusik durch Bayern“ sowie „Schwaben weissblau“ zu sehen und zudem als Musikredakteur für verschiedene Sendungen tätig.

Georg Ried moderiert die Bühnenauftritte von Blasorchestern und absolviert als Vortragskünstler Auftritte mit selbstverfassten Texten. Neben humorigen Werken in Ostallgäuer Mundart verfasste Ried Nachschlagewerke, Biografien, Bühnenstücke sowie Drehbücher für Film und Fernsehen.

Georg Ried ist zudem Moderator und Mitbegründer des 2017 initiierten "Grand Prix der Blasmusik".

Als Dirigent hat Ried die musikalische Leitung des Ensembles Blechragu.

Im Jahr 2011 wurde Georg Ried zum „Kulturbotschafter der Blasmusik im Musikbund von Ober- und Niederbayern“ ernannt.[2] 2018 erhielt er für seine besonderen Verdienste im Bereich Brauchtum, Kultur und Blasmusik die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.[1]

WerkeBearbeiten

  • Bühnendichter
  • Blasmusik im Poetenblick
  • Blasmusik im Überblick
  • Ernst Mosch – Mein Leben die Musik
  • Mit Blech kein Schaden
  • Ma sott lache
  • Lachet Leit und hand a Freid
  • Allerhand und Duranand
  • Allgäuer Weihnacht
  • Oh du schöne Weihnachtszeit
  • Spiegelbilder
  • Karl Kling – eine Lebens-Sinfonie
  • Unter der Bavaria – Musikgeschichten vom Oktoberfest

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bekanntgabe der Verleihungen vom 1. November 2018. In: bundespraesident.de. Abgerufen am 7. Dezember 2018.
  2. Kulturbotschafter. In: mon.bayern. Abgerufen am 10. Februar 2019.