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Friedrich Jakob Wolff (* 22. April 1792 in Groß-Gerau; † 4. September 1854 in Darmstadt) war ein hessischer Rentamtmann und Politiker und Abgeordneter der 2. Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

Friedrich Wolff war der Sohn des Arztes Dr. med. Johann Wilhelm Wolff (1747–1821) und dessen Ehefrau Marie Henriette, geborene Kempf, verwitwete Stapp (1754–1806). Wolff, der evangelischen Glaubens war, heiratete am 3. Februar 1820 in Friedberg Anna Margaretha geborene Söldner (1793–1868).

Wolff diente zunächst beim Militär und wurde Premierleutnant. 1824 war er Rentamtmann in Gladenbach und 1831 das Gleiche in Bingenheim. 1834 wurde er Rechner und Hospitalmeister in Hofheim. 1849 wurde er pensioniert.

Von 1832 bis 1847 gehörte er der Zweiten Kammer der Landstände an. Er wurde für den Wahlbezirk Oberhessen 12/Bingenheim/Nidda gewählt. In den Ständen vertrat er konservative Positionen.

LiteraturBearbeiten

  • Hans Georg Ruppel, Birgit Groß: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biographische Nachweise für die Landstände des Großherzogtums Hessen (2. Kammer) und den Landtag des Volksstaates Hessen (= Darmstädter Archivschriften. Bd. 5). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1980, ISBN 3-922316-14-X, S. 276.
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 419.
  • Klaus-Dieter Rack, Bernd Vielsmeier: Hessische Abgeordnete 1820–1933. Biografische Nachweise für die Erste und Zweite Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen 1820–1918 und den Landtag des Volksstaats Hessen 1919–1933 (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 19 = Arbeiten der Hessischen Historischen Kommission. NF Bd. 29). Hessische Historische Kommission, Darmstadt 2008, ISBN 978-3-88443-052-1, S. 978.