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Friedburg (Dorf)
Ortschaft (Hauptort der Gemeinde)
Katastralgemeinde Friedburg
Friedburg (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Braunau am Inn (BR), Oberösterreich
Pol. Gemeinde Lengau
Koordinaten 48° 1′ 13″ N, 13° 14′ 35″ OKoordinaten: 48° 1′ 13″ N, 13° 14′ 35″ Of1
Höhe 530 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 718 (1. Jän. 2019)
Fläche d. KG 6,88 km²
Postleitzahl 5211 Friedburg
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07502
Katastralgemeinde-Nummer 40106
Zählsprengel/ -bezirk Friedburg (40418 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
718

Friedburg ist ein historischer Markt in Oberösterreich, der erstmals 1439 das Marktrecht erhielt. Er ist heute der Hauptort und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Lengau im Bezirk Braunau am Inn.

GeographieBearbeiten

Der Markt befindet sich am südwestlichen Ausläufer des Kobernaußerwaldes im südlichen Innviertel auf einer Höhe von 530 m ü. A. Bei der Volkszählung 2001 hatte die Ortschaft Friedburg 558 Einwohner. Die Katastralgemeinde Friedburg ist 6,88 km² groß, zu ihr zählen außerdem die Ortschaften Baierberg, Gassl, Kühbichl, St. Ulrich und einige Häuser der Ortschaft Ameisberg.

GeschichteBearbeiten

Friedburg dürfte im 12. Jahrhundert im Besitz der Bischöfe von Bamberg gewesen sein und wurde 1377 an Konrad und Harding Kuchler verkauft. Die Witwe von Konrad verkaufte die Burg und das Dorf 1439 an Herzog Heinrich von Bayern, der Friedburg zu einem herzoglichen Pfleggericht erhob. 1504 wurde der Ort gebrandschatzt und nachdem im Laufe der Jahrhunderte die erste Markterhebung in Vergessenheit geraten war, erfolgte 1930 zum zweiten Mal die Markterhebung. Nur ein Jahr später wurde Friedburg nach Lengau eingemeindet.[1]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pfarrkirche St. Sebastian
  • Burg Friedburg ist heute nur mehr als ein Burgstall erhalten. Sie lag nahe der Kirche und steht als eine der bedeutendsten Burganlagen im südlichen Innviertel unter Denkmalschutz.[2]
  • Die Pfarrkirche Hl. Sebastian wurde urkundlich um 1180 erwähnt. Ende der 1860er Jahre erfolgt ein Neubau. Der reizvolle Rokokohochaltar entstand um 1770; die Kanzel in barocken Formen im Jahr 1869.[2]
  • Der barocke Pfarrhof wurde 1676 bis 1679 vom Baumeister Josef Vilzkotter erbaut, 1737 erfolgte ein Zubau.[2]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Friedburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Land Oberösterreich: Chronik 1930
  2. a b c Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1971, 5. Auflage, S. 79.