Frankfurter Ring

Straße in München

Der Frankfurter Ring ist eine ca. 2,5 km lange innerstädtische Hauptstraße in München. Sie führt durch die Stadtteile Milbertshofen und Freimann und bildet ein Teilstück des nur teilweise vollendeten Äußeren Rings.

Frankfurter Ring
Wappen
Straße in München
Frankfurter Ring
Frankfurter Ring
Basisdaten
Landeshauptstadt München
Stadtteil Milbertshofen
Freimann
Anschluss­straßen Moosacher Straße, Föhringer Ring
Querstraßen Korbinianstraße, Knorrstraße, Laichstädter Straße, Oberhofer Weg, Taunusstraße, Langensalzastraße, Ingolstädter Straße, Weimarer Straße, Stuttgarter Straße, Am Nordring, Max-Bill-Straße, Lilienthalallee, Joseph-Dollinger-Bogen, Ungererstraße
Plätze Oberhofer Platz
U-Bahnhof Frankfurter Ring
Nutzung
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr, ÖPNV
Technische Daten
Straßenlänge 2,5 km

BeschreibungBearbeiten

Der Frankfurter Ring verläuft von der Moosacher Straße (Ecke Schleißheimer Straße) im Westen bis zum Föhringer Ring (Ecke Ungererstraße) im Osten. Er hat zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung. An der Ingolstädter Straße führt eine Brücke eine Fahrspur pro Richtung über die ansonsten höhengleiche Kreuzung mit der Ingolstädter Straße.

Am Frankfurter Ring 206 liegt die ehemalige Funkkaserne, südlich das Areal Domagkpark. Nördlich und östlich erstreckt sich zwischen Lilienthalallee und Knorrstraße der Euro-Industriepark, südöstlich die Studentenstadt. Über die Grünflächen entlang des Oberhofer Platz/Christoph-von-Gluck-Platz/Ricarda-Huch-Straße verläuft ein Grünzug zum Petuelpark.[1]

Am Frankfurter Ring befinden sich der U-Bahnhof Frankfurter Ring der U2 und die Endhaltestelle der Tram 23, die seit dem Jahr 2009 von dort bis zur Münchner Freiheit fährt.

GeschichteBearbeiten

Die Straße ist nach der Stadt Frankfurt am Main benannt. Am Frankfurter Ring 228 befand sich die Box Fabrik. Dort trainierten u. a. Boxgrößen wie: Muhammad Ali, Vitali und Wladimir Klitschko, Robin Krasniqi, Graciano Rocchigiani, Mario Daser oder Axel Schulz. Mit zeitweise 1000 Mitgliedern war es das größte Boxgym Deutschlands. Die Boxfabrik diente für rund 200 Filme als Kulisse.[2][3][4] Zwischen Ingolstädter Straße und Ungererstraße überquerte bis 1987 die Bahnstrecke vom Münchner Nordring zum Bahnhof München-Schwabing den Frankfurter Ring mit einem Bahnübergang.[5]

WeblinksBearbeiten

 Commons: Frankfurter Ring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nur mal so am Rande. In: sueddeutsche.de. 6. Mai 2015, abgerufen am 5. Juli 2018.
  2. München: Boxfabrik in München am Frankfurter Ring schließt – Milbertshofen-Am Hart. In: tz.de. 6. Oktober 2016, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  3. Stefan Galler: Aus dem Teufelskreis in den Ring. In: sueddeutsche.de. 15. September 2016, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  4. AZ-Kampfsport-Serie: Auf Klitschkos Spuren. In: abendzeitung-muenchen.de. 1. November 2011, abgerufen am 13. Oktober 2018.
  5. Gleisplan des Bahnhofs München-Schwabing, Zusatzbestimmungen zur Vorschrift für den Zugleitbetrieb DV 436 Mü, Ausgabe Juli 1976.

Koordinaten: 48° 11′ 16″ N, 11° 35′ 11″ O