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Feldstetten

Ortsteil von Laichingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Feldstetten ist ein Stadtteil von Laichingen im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Feldstetten
Wappen von Feldstetten
Koordinaten: 48° 28′ 35″ N, 9° 37′ 36″ O
Höhe: 763 m ü. NN
Fläche: 13 km²
Einwohner: 1280 (Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 89150
Vorwahl: 07333
Karte
Feldstetten, von Nattenbuch aus gesehen

Der Stadtteil Feldstetten liegt an der Bundesstraße 28 auf der Schwäbischen Alb zwischen Bad Urach und Blaubeuren. Diese West-Ost Verbindung war bereits früher die Grundlage für die Entwicklung des Ortes. Die Einrichtung der Poststation im Jahre 1810 im heutigen Hotel/Gasthof Post brachte einen wirtschaftlichen Aufschwung für die zahlreichen Gastwirte, die sich durch die günstige Straßenlage angesiedelt hatten.

Urkundlich erwähnt wurde Feldstetten erstmals im 12. Jahrhundert. In den früheren Jahrhunderten beruhte die Wirtschaftskraft des Dorfes im Wesentlichen auf der Landwirtschaft, der Hausweberei und den zahlreichen Gastwirtschaften.

Feldstetten gehörte ab 1808 zum Oberamt Münsingen. 1876 hatte es insofern Glück im Unglück, als es unmittelbar vor einem Großbrand an die Albwasserversorgungangeschlossen worden war. Mit einem kleinen Teil des alten Landkreises Münsingen kam es bei der Kreisreform am 1. Januar 1973 zum Alb-Donau-Kreis. Im Zuge der Gemeindereform verlor der Ort schließlich seine Selbstständigkeit und wurde zum 1. Januar 1975 ein Teil von Laichingen.[1]

Industrie und GewerbeBearbeiten

Feldstetten ist bekannt für die Schuhproduktion. Aktuell gibt es in Feldstetten drei Gasthöfe, zwei davon besitzen dazu noch ein Hotel.

Von 1915 an war Feldstetten Militärstützpunkt. Nach einem durch das Königliche Württembergische Kriegsministerium errichteten Militärlager übernahm 1933 die Wehrmacht den Stützpunkt, um Soldaten auszubilden. Von Anfang der 1970er Jahre bis 21. Dezember 2007 befand sich in Feldstetten ein Gerätehauptdepot der Bundeswehr.[2] Heute nutzt diese Fläche ein Kraftfahrzeugzulieferbetrieb.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 542 f.
  2. Militärgeschichte von Feldstetten
  3. Homepage der Binder-Group (Memento des Originals vom 3. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.binder-group.de

WeblinksBearbeiten

  Commons: Feldstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien