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Eyrichshof ist ein Stadtteil von Ebern im unterfränkischen Landkreis Haßberge.

Eyrichshof
Stadt Ebern
Koordinaten: 50° 6′ 33″ N, 10° 47′ 0″ O
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 96106
Vorwahl: 09534
Eyrichshof (Bayern)
Eyrichshof

Lage von Eyrichshof in Bayern

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname geht vermutlich auf den Personennamen des Ortsgründers „Iring“ zurück. Das Grundwort -dorf weist darauf hin, dass der Ort zeitweise eine Wüstung war beziehungsweise sich im Spätmittelalter durch einen Rückgang der Einwohnerzahl von einem Dorf zu einem Hof zurückentwickelte.[1] Die erste Erwähnung war 1232 in der Teilungsurkunde des Würzburger Fürstbischofs Hermann, in der Ebern von der Pfarrei Pfarrweisach getrennt wurde und „Iringsdorf“ zu Ebern kam.[1] Spätestens 1676 war das Dorf „Eyringshoff“ im Besitz derer von Rotenhan.[1] Eyrichshof wurde am 1. Juli 1971 in die Stadt Ebern eingegliedert.[2] 1987 hatte das Kirchdorf 17 Einwohner.[3]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Das Stadtzentrum von Ebern ist in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Außerdem halten die Busse der Linien Haßfurt–Ebern–Maroldweisach und Bamberg–Ebern–Maroldsweisach in Eyrichshof.

Vom 26. Oktober 1897 bis zum 27. Mai 1988 konnte man auch auf der Bahnstrecke Breitengüßbach–Maroldsweisach nach Eyrichshof gelangen, nun gibt es statt der Bahngleise einen Fahrradweg, der von Fischbach über Eyrichshof nach Ebern führt.

BildungBearbeiten

In Eyrichshof existierte einst eine Grundschule, die in ein Garnisonsmuseum umgestaltet wurde. Die Kinder besuchen die Schulen in Ebern.

SonstigesBearbeiten

Seit einigen Jahren findet jährlich ein Gartenfest im Schloss Eyrichshof statt und um Pfingsten organisiert der ADAC-Club dort ein Oldtimertreffen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Schloss Eyrichshof liegt etwa einen Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Ebern im Landkreis Haßberge in Unterfranken. Das ehemalige Wasserschloss ist seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Freiherren von Rotenhan und wird noch von den Eigentümern bewohnt.

Die Burgruine Rotenhan stammt von einer der wenigen echten Felsburgen Deutschlands. Da die Anlage bereits im 14. Jahrhundert zerstört wurde, sind nur noch geringe Reste des aufgehenden Mauerwerks zu sehen.

PersonenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Eyrichshof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Werner Schmiedel: Landkreise Ebern und Hofheim. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Unterfranken. Band 2: Landkreise Ebern und Hofheim. Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1973, ISBN 3-7696-9872-X, S. 11.
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 453.
  3. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 361 (Digitalisat).