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Evelyn Varden

US-amerikanische Schauspielerin

Leben und KarriereBearbeiten

Evelyn Varden begann ihre Schauspielkarriere bereits als Jugendliche in den 1900er-Jahren. Im Laufe ihrer langen und erfolgreichen Theaterkarriere trat sie zwischen 1910 und 1955 in insgesamt rund 30 Broadway-Produktionen auf, darunter ihr wohl größter Erfolg als Mrs. Gibbs in der Uraufführung des Stückes Unsere kleine Stadt. Außerdem übernahm Varden 1951 in einer Aufführung Romeo und Julia neben Olivia de Havilland die Rolle von Julias Amme. Obwohl sie auch einmal in Lawrence Rileys Theaterstück Return Engagement die Hauptrolle spielen durfte, wirkte die eher kleine und korpulente Charakterdarstellerin ansonsten meist in Nebenrollen mit. Ein großer Erfolg war auch ihr letzter Broadway-Auftritt in der Uraufführung von Maxwell Andersons Böse Saat, das von einer Mutter handelt, die entdeckt, dass ihre kleine Tochter einer mörderische Psychopathin ist. Die Rolle der Nachbarin Mrs. Breedlove übernahm Varden auch in der gleichnamigen Verfilmung von Mervyn LeRoy.

Ihren Filmdebüt hatte Varden erst 1949 mit 56 Jahren gegeben, als sie eine relativ kleine Rolle in Elia Kazans Rassendrama Pinky verkörperte. In den 1950er-Jahren entwickelte sie sich neben ihrer Theaterkarriere auch zu einer vielbeschäftigten Hollywood-Schauspielerin in insgesamt 14 Filmen, die vor allem etwas komisch-liebenswerte Nebenfiguren wie Nachbarinnen oder Matronen spielte. Eine ihrer negativen Rollen war die dummschwätzige Warenhändlerin Icey Spoon im Thriller Die Nacht des Jägers (1955) neben Robert Mitchum und Shelley Winters. Zudem hatte sie auch Gastrollen in vielen Fernsehserien wie The Alcoa Hour und Alfred Hitchcock Presents. Nachdem sie bis zuletzt gearbeitet hatte, verstarb sie 1958 mit 65 Jahren.

FilmografieBearbeiten

Kino

Fernsehen

  • 1949/1953: Suspense (2 Folgen)
  • 1950/1952: Armstrong Circle Theatre (2 Folgen)
  • 1953: Kraft Television Theatre (1 Folge)
  • 1953: Robert Montgomery Presents (1 Folge)
  • 1953: The Gulf Playhouse (1 Folge)
  • 1953: The Web (1 Folge)
  • 1954: Kraft Television Theatre (1 Folge)
  • 1955: Dream Girl (Fernsehfilm)
  • 1956: Ford Star Jubilee (1 Folge)
  • 1956: The United States Steel Hour (1 Folge)
  • 1956: Matinee Theatre (1 Folge)
  • 1956: Alfred Hitchcock präsentiert (1 Folge)
  • 1956–1957: The Alcoa Hour (3 Folgen)
  • 1957: Goodyear Television Playhouse (1 Folge)
  • 1957: Studio One (1 Folge)
  • 1960: Cradle Song (Fernsehfilm)

WeblinksBearbeiten