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Eckhart Pick

deutscher Politiker, MdL, MdB und Hochschullehrer

Leben und BerufBearbeiten

Eckhart Pick ist der Sohn des freireligiösen Pfarrers Georg Pick. Nach dem Besuch der Volksschulen in Ingelheim und Mainz-Mombach und anschließendem Abitur 1960 am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz absolvierte Pick ein Studium der Philosophie und der Rechtswissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, welches er 1965 mit dem ersten und nach Ableistung des Referendariats 1968 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Ab 1966 war er wissenschaftlicher Assistent an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Mainz. 1969 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Die Bemühungen der Stände um eine beständige Wahlkapitulation und ihr Ergebnis 1711. Nachdem er seit 1972 als Assistenzprofessor tätig war, habilitierte sich Pick 1976 mit der Schrift Mainzer Reichsstaatsrecht – Inhalt und Methode ; ein Beitrag zum Ius publicum an der Universität Mainz im 18. Jahrhundert. Ab 1978 war er Professor und Wissenschaftlicher Rat am Fachbereich Rechtswissenschaften I der Universität Hamburg. 1980 nahm er den Ruf der Universität Mainz als Professor für Bürgerliches Recht, Handelsrecht und Rechtsgeschichte an. Er ist u. a. Autor von Kommentaren zum Wohnungseigentumsgesetz.

Eckhart Pick ist verheiratet und hat zwei Kinder.

ParteiBearbeiten

1963 trat Pick in die SPD ein. Von 1987 bis 1995 war er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Mainz.

AbgeordneterBearbeiten

Pick gehörte von 1969 bis 1998 dem Stadtrat von Mainz an und war hier von 1983 bis 1986 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Von Oktober 1985 bis Februar 1987 war er außerdem Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz.

Von 1987 bis 2002 war Pick Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist bei der Bundestagswahl 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Mainz und davor stets über die Landesliste Rheinland-Pfalz in den Bundestag eingezogen.

Öffentliche ÄmterBearbeiten

Am 27. Oktober 1998 wurde Pick als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 2002 schied er am 22. Oktober 2002 aus dem Amt.

EhrungBearbeiten

Das Land Rheinland-Pfalz ehrte ihn 1986 mit der Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Plakette.[1]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz: Die Stellvertreter des freien Volkes: Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015. Hrsg.: Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz. Springer VS, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-04750-4, S. 510–511.