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Dreams (Album)

Hip-Hop Album von Shindy (2016)
DREAMS
Studioalbum von Shindy

Veröffent-
lichung(en)

11. November 2016

Label(s) ersguterjunge

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Hip-Hop

Titel (Anzahl)

15

Laufzeit

49:16

Produktion

Chronologie
CLA$$IC
(mit Bushido)
(2015)
DREAMS
Singleauskopplungen
14. Juli 2016 ROLI
06.10.2016 DREAMS
10.11.2016 Statements

Dreams (Eigenschreibweise DREAMS) ist das dritte Studioalbum des deutschen Rappers Shindy. Es erschien am 11. November 2016 über Bushidos Label ersguterjunge.

Inhaltsverzeichnis

ProduktionBearbeiten

Die Beats wurden von unterschiedlichen Produzenten geschaffen. Wie bereits bei seinen früheren Studioalben war Shindy bei einem großen Anteil der Songs selbst an der Produktion beteiligt. Ebenfalls bei den meisten Liedern beteiligt waren das übliche Produktionsteam bestehend aus Djorkaeff, Beatzarre und Nico Santos, sowie der Schweizer Produzent OZ.[1]

CovergestaltungBearbeiten

Das Albumcover zeigt eine Collage aus einem Bild von Shindy als Kind, einem 100-Mark-Schein, einer Schmucktruhe, einem Ferrari Testarossa, einer Villa, einer goldenen Rolex Day-Date, mehreren Frauen und einer E-Gitarre. Unten im Bild befindet sich der gelbe Schriftzug DREAMS. Im Hintergrund ist blauer Himmel mit Wolken zu sehen.[2]

GastbeiträgeBearbeiten

Auf sieben Liedern befinden sich Gastbeiträge von fünf verschiedenen Künstlern. So hat der Sänger Nico Santos drei Auftritte in den Stücken Dreams, Playerhater und Monogramm. Shindys Labelchef Bushido ist auf den Songs Art of War und Statements vertreten. Auf dem Titel Playerhater ist der ebenfalls bei ersguterjunge unter Vertrag stehende Rapper Ali Bumaye zu hören. Außerdem hat der Rapper Rin auf dem Song Hallelujah einen Gastauftritt und der Rapper Laas Unltd. ist auf Laas Abi Skit vertreten.

TitellisteBearbeiten

# Titel Gastmusiker Produzent Länge
1 Kudamm X Knesebeck Shindy, Jeremia Anetor, Beatzarre, Djorkaeff 3:24
2 Family First Shindy, Nico Santos, OZ, Beatzarre, Djorkaeff 3:03
3 ROLI OZ 3:09
4 Hallelujah Rin OZ 3:34
5 Dreams Nico Santos Shindy, OZ, Nico Santos, Djorkaeff, Beatzarre 4:06
6 Heartbreak Hotel OZ, Djorkaeff, Beatzarre 3:21
7 Art of War Bushido OZ 3:04
8 Me, Myself & I Shindy, OZ, Beatzarre, Djorkaeff 3:50
9 Playerhater Ali Bumaye, Nico Santos Shindy, Nico Santos, Beatzarre, Djorkaeff 2:59
10 Statements Bushido Shindy, Bushido, B-Case, Spec, OZ, Djorkaeff, Beatzarre 4:02
11 Monogramm Nico Santos Shindy, OZ, Nico Santos, Djorkaeff, Beatzarre 4:00
12 Zahlen Shindy, Cubeatz, OZ 2:40
13 Laas Abi Skit Laas Unltd. Shindy, Cubeatz, Djorkaeff, Beatzarre 0:54
14 31. Dezember Shindy, OZ, Nico Santos, Kellek Baldwin 3:54
15 Eggs Benedict Shindy, OZ, Djorkaeff, Beatzarre 3:16

VermarktungBearbeiten

Videoblogs und InterviewsBearbeiten

Begleitend wurden Infovideos auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht. Shindy erklärte, dass es auf DREAMS immer 15 Songs gäbe, egal ob Deluxe-, iTunes–, oder Box-Version.[3]

StreamingBearbeiten

Das Album ist als CD oder per Download erhältlich, steht aber aufgrund von Vertragsschwierigkeiten innerhalb des Labels aktuell auf den gängigen Streaming-Portalen nicht zur Verfügung.

CharterfolgeBearbeiten

DREAMS stieg am 18. November 2016 auf Platz 1 in die deutschen Albumcharts ein und konnte sich insgesamt elf Wochen in den Top 100 halten.[5] Auch in Österreich und der Schweiz erreichte das Album die Spitzenposition. In den deutschen Albumcharts des Jahres 2016 belegte es Rang 18[6] und in den HipHop-Jahrescharts Platz 4.[7]

RezeptionBearbeiten

Professionelle Bewertungen
Kritiken
Quelle Bewertung
laut.de      [8]
rappers.in       [9]

Das Album bekam gemischte Kritiken. Bei Laut.de erhielt das Album drei von fünf möglichen Sternen. Der Rezensent Alexander Austel schreibt:

„Dass ihm dieses Leben zu Kopf steigt, hört man in fast jeder Strophe auf Shindys drittem Longplayer heraus. Er frönt dabei nicht nur seinem Hotel-Lifestyle, sondern auch dem ausufernden Konsum. […] Trotzdem gelingen ihm hier und da reimtechnische Überraschungen, die dann jedoch leider schnell an Glanz verlieren.“

Auszug aus der Rezension von Laut.de[8]

Das Hip-Hop-Portal rap.de sieht das Album aus einem positiven Blickwinkel und resümiert:

„Auch am Mic hat Shindy sein Game weiter verfeinert. Besonders an seinem Stimmeinsatz hat er gearbeitet. Statt alles nur in gleichmäßiger demonstrativ zur Schau gestellter Langeweile vorzutragen, legt er bei vielen Parts eine forschere, rauchig krächzende, etwas aggressivere Delivery an den Tag. […] Angesichts dieser eleganten lyrischen Ästhetik ist es nur konsequent, dass der Inhalt weiterhin, wie schon beim Vorgänger, hauptsächlich aus Materialismus der überteuerten Sorte besteht.“

Auszug aus der Rezension von rap.de[10]

Das Online-Magazin MZEE zog sogar folgendes Fazit:

„Mit "Dreams" zeigt sich Shindy nicht nur als selbstsicherer, fähiger Künstler, das Album selbst ist auch ein ästhetisch ansprechendes und bestens funktionierendes Kunstwerk. Ein Kunstwerk, das vollkommen in sich selbst aufgeht, sodass man weniger schmückendes Beiwerk – wie fragwürdige Boxen-Accessoires – ruhigen Gewissens ignorieren kann.“[11]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Dreams“: Shindy veröffentlicht finale Tracklist auf rap.de, abgerufen am 3. November 2016.
  2. Albumcover
  3. Shindy mit erster Ansage zu "Dreams" (Produzenten-Team & Albumlänge) auf hiphop.de, abgerufen am 3. November 2016.
  4. Chartquellen: DE AT CH
  5. Chartverfolgung DREAMS auf offiziellecharts.de
  6. deutsche Album-Jahrescharts 2016
  7. HipHop-Jahrescharts 2016
  8. a b Alexander Austel: "Shindy for President - make rap great again." Laut.de, 11. November 2016, abgerufen am 13. November 2016.
  9. Bewertung: rappers.in
  10. Oliver Marquart: Review: Shindy – Dreams. rap.de, 13. November 2016, abgerufen am 13. November 2016.
  11. Daniel Fersch: Shindy – Dreams. In: MZEE.com. 22. November 2016 (mzee.com [abgerufen am 14. Oktober 2018]).