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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[1]
House Party (mit DJ Antoine, Mad Mark & U-Jean)
  DE 44 08.02.2013 (7 Wo.)
  AT 22 08.02.2013 (27 Wo.)
  CH 40 13.10.2013 (2 Wo.)
Perfect Day (mit DJ Antoine, Mad Mark & Shontelle)
  CH 29 10.02.2013 (1 Wo.)

B-Case (* 13. November 1991 in Bielefeld; bürgerlich Matthias Zürkler) ist ein deutscher Musikproduzent und Deejay. Bekannt wurde B-Case durch Hip-Hop-Produktionen für Rapper wie Farid Bang, Kollegah und Fard sowie viele weitere deutsche Hip-Hop-Künstler. Heute zeichnet er sich durch internationale Produktionen im House/Dance Genre u. a. mit DJ Antoine und für Akon und Timati aus. Ebenfalls erreichte er mit seiner Co-Produktion an The One für Aneta Sablik Platz Eins der Charts in Deutschland, Schweiz und Österreich.

Inhaltsverzeichnis

BiografieBearbeiten

2009–2011: Anfänge als ProduzentBearbeiten

B-Case Interesse zum Hip Hop entstand während eines Urlaubs in den Vereinigten Staaten, der ihm auch zu dem Pseudonym „B-Case“ brachte. Mit 13 Jahren begann er zu Rappen und eigene Beats zu entwickeln, wobei er sich später nur auf das Produzieren und Schreiben konzentrierte. Daraufhin wurde die Augsburger Hip Hop-Gruppe DrauferAlsDrauf auf ihn aufmerksam und er stieg in die Band mit ein. 2009 trat er zum ersten Mal als eigenständiger Produzent des Songs G's sterben jung auf dem Album Selfmade Chronik II in Erscheinung. Nach der Veröffentlichung wurde das Lied als bester Song des Albums gekrönt. Dies führte dazu, dass B-Case noch Ende 2009 für Kollegahs Album Zuhältertape Volume 3 fünf Songs produzierte. In den darauffolgenden Jahren arbeitete er mit verschiedenen Rappern deutschlandweit zusammen, unter anderem mit Fard, Farid Bang, Kollegah, Raf, Summer Cem und erlangte mehrere Top-Ten-Platzierungen in den deutschen Charts.

2012: GenrewechselBearbeiten

In einem Interview erzählte B-Case, dass er sich als Ziel setzte vor allem Genreübergreifend produzieren zu wollen. Erste Remixe produzierte er im Bereich der House- und Dance-Musik unter anderem für Akon, Timati, Busta Rhymes und Mia Martina. Als Er und sein Manager den Schweizer House-DJ DJ Antoine kontaktieren und Ihm einige Demosongs schickten, gefielen Dj Antoine diese Tracks so sehr, dass sie kurzerhand zusammen insgesamt 4 Tracks auf dem 2013 veröffentlichtes Album Sky Is the Limit zusammen produzierten.

Seit 2013: Durchbruch als SolokünstlerBearbeiten

Im Jahr 2013 stürmte er dann zusammen mit DJ Antoine, U-Jean und Shontelle die Charts. Singles wie Perfect Day und House Party erreichten die obere Charthälfte sämtlicher Länder. Als Featuring-Artist des Tracks Feel It gemeinsam mit Jack Holiday, Nico Santos und Tony T. führte er seine Karriere als House-Produzent fort. Als Debüt Solo-Single erschien im Spät-Herbst 2013 der Titel Big Spender mit dem Schweizer Sänger Maury, bekannt durch Songs wie Ma Chérie und Manians Cinderella. Im Dezember veröffentlichte er den Track Show Me You Duckface Bitch inklusive kinoreifem Musikvideo als kleines Weihnachtsgeschenk für seine treuen Fans.

2014 produzierte er mit dem dänischen X-Faktor-Teilnehmer Babou das Lied Supernova, das am 19. Mai 2014 als englische und dänische Version veröffentlicht wurde. Es wurde als Titeltrack der dänischen Reality-Show Paradise Hotel verwendet. Der Song konnte bis auf Platz 8 der dänischen Charts vorrücken und erreichte Gold- und Platin-Status.

Kurze Zeit Später veröffentlichte er erneut in Zusammenarbeit mit Nico Santos die Single Lucky L, die zusammen mit dem Western-Stil des Liedes, an die gleichnamige Comic-Figur angelehnt ist. Auch das Musikvideo spielt im "wilden Westen". Mit diesem Song erzielte er bislang seine persönlich besten Solo-Charterfolge. Der Song schaffte es auf Platz 7 der internationalen Dance Charts, auf Platz 5 der nationalen Dance Charts und Platz 2 der offiziellen BRAVO Charts, sowie Platz 8 bei Itunes Dance. Nur wenige Wochen später produzierte Er zusammen mit dem erfolgreichen Produzenten Duo Beatzarre & Djorkaeff den Gewinnersong der DSDS-Teilnehmerin Aneta Sablik der den Titel The One trägt, mit dem sie in der ersten Woche direkt auf Platz 1 der Charts in Deutschland, Österreich und Schweiz einstieg.

Im Herbst 2014 veröffentlichte B-Case Kooperation mit dem deutschen DJ und Produzenten Starjack und ungekennzeichneten Vocals von Nico Santos das Lied Friends, das sich jedoch lediglich in den Clubs behaupten konnte. Wenige Wochen später erschien das Lied Symphony, bei dem er als Gastmusiker für Nico Santos mitwirkte. Der Track erschien bereits im Frühjahr 2014 als Promoversion im Internet um bei einer Abstimmung um eine Auswahl für den Soundtrack der deutschen Filmkomödie Vaterfreuden teilzunehmen. Nachdem das Lied den Sieg knapp verpasste, wurde der Song neu aufgenommen, überarbeitet und am 17. Oktober 2014 über B-Case' eigenes Plattenlabel 13th Sound veröffentlicht. Nach kürzester Zeit schafften es Santos und B-Case in die extrem hart umkämpfte Top 100 der Radio Airplay Charts in Deutschland mit mehr als 500 plays pro Woche im Radio. Außerdem erreichten Sie in den Bravo und Internationalen BVD Charts die höchsten Neueinstiege Ihrer Releasewoche.

Am 24. April 2015 veröffentlichte B-Case die Single Upside Down. Der Track basiert nach seinem Future-House-lastigen Remix zu Mr. Da-Nos und Nico Santos’ Holding On ebenfalls auf diesem Genre. Upside Down stieg nach nur einer Woche auf Platz 22 der offiziellen deutschen Dance-Charts ein.

DiskografieBearbeiten

SinglesBearbeiten

2013:

2014:

  • Lucky L (feat. Nico Santos)
  • Friends (mit Starjack feat. Nico Santos)
  • Symphony (mit Nico Santos)

2015:

  • Upside Down

2018:

  • Le encanta (mit Juan Magán)

ProduktionenBearbeiten

2009:

  • KollegahG's sterben jung
  • Kollegah – Intro
  • Kollegah – Endlösung
  • Kollegah – Rotlichtmassaker
  • Kollegah – 180 Grad
  • Kollegah – Angeberprollrap

2010:

  • Kollegah – Drogenfachchinesisch
  • Animus – Keine Tränen
  • Animus – Kehr vor deiner eigenen Tür
  • Animus – Ehre und Stolz, Iran Azadi
  • FardPeter Pan
  • Kollegah – Bosshafte Weihnachten

2011:

  • Farid Bang – Intro
  • Farid Bang – Neureiche Wichser(NRW)
  • Bero Bass feat. HaftbefehlOriginal Kurdy
  • Fard – Endlich Helden
  • Fard – Falsches Spiel

2012:

  • Farid Bang – Intro
  • Farid Bang – Weißer Krieger
  • Raf 3.0Crown Club
  • Summer CemHerzrasen

2013:

  • FardGottes Werk & Teufels Beitrag
  • BabouSupernova

2014:

2015:

  • Mr. Da-Nos feat. Nico SantosHolding On
  • Babou – Manjana (Grand Prix Song in Denmark)
  • Farid Bang – Asozialer Marokkaner
  • Farid Bang – Nicht schon wieder Autotune
  • BTNG – Gewachsen auf Betong (Co-Produktion mit Djorkaeff & Beatzarre)
  • BTNG – Kevlar (Co-Produktion mit Djorkaeff & Beatzarre)
  • Starjack feat. Mimoza – Thunder
  • SDP feat. Trailerpark – Ich will noch nicht nach Haus (Co-Produktion mit Beatzarre)
  • SDP – Klopf Klopf (Co-Produktion mit Beatzarre & Djorkaeff)
  • SDP – Cyb3r Cr!m3 (Co-Produktion mit Beatzarre)
  • Ali feat. Bushido – BLN (Co-Produktion mit Beatzarre & Djorkaeff)
  • BTNG – Käfigtiger (Co-Produktion mit Djorkaeff & Beatzarre und Jeremia)
  • MicarThis Time It's My Life (Co-Produktion)
  • SIDO – So War Das (Co-Produktion)
  • MR.DA-NOS feat. Kollegah – Follow Your Dreams
  • Fack Ju Göhte 2- Sicherheitskontrolle Beat (Soundtrack CD)
  • BTNG – Intro
  • BTNG – Schattenbruder
  • BTNG – V12
  • BTNG – Boa-Clan
  • BTNG – Zu Viel Erlebt
  • KOLLEGAH – Genozid
  • TOPIC feat. Nico Santos – Home (co-written)
  • OMI – Promisedland (Co-Produktion)

2016:

  • MICAR feat. Nico Santos – Brothers In Arms (Co-Produktion)
  • Seyed feat. Kollegah – MP5
  • Seyed feat. Kollegah & Farid Bang – Schlangen

Offizielle RemixeBearbeiten

2012:

  • Timati feat. Busta RhymesLove You (B-Case vs. Nicolas Rapture Radio Edit)
  • Tune feat. Akon, P. Money & Raquell – Calling (B-Case & Spec da Mac Edit)
  • Mia MartinaLatin Moon (B-Case vs. Spec Da Mac Remix)

2013:

  • HaftbefehlChabos wissen wer der Babo ist (B-Case vs. Spec Da Mac Remix)
  • Vito Lavita feat. Toni Tukla – Danzare (B-Case Club Mix)
  • RemadyHolidays (B-Case Club Mix)

2014:

2015:

2016:

2017:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Chartplatzierungen: DE AT CH