Doug Liman

US-amerikanischer Regisseur, Filmproduzent und Kameramann
Doug Liman (2014)

Doug Liman (* 24. Juli 1965 in New York City, New York) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Film- und Fernsehproduzent und Kameramann.

LebenBearbeiten

Als Sohn von Arthur L. Liman, einem der Ankläger in der Iran-Contra-Affäre, war Liman schon früh von Verschwörungstheorien und politischen Intrigen fasziniert. Ein Freund des Vaters begeisterte ihn für Filmkameras und er begann, selbst Kurzfilme zu drehen. Er machte 1988 seinen Abschluss an der Brown University und besuchte im Anschluss bis 1992 die USC School of Cinema-Television. Danach wurde er in Hollywood als Regisseur aktiv, seine größten Erfolge wurden der Überraschungshit Swingers und der vielgelobte Agententhriller Die Bourne Identität (2002) mit Matt Damon und Franka Potente.

Danach produzierte Liman in den Jahren 2003 und 2004 die erfolgreiche Fernsehserie O.C., California. Im Jahr 2005 drehte er den Actionfilm Mr. & Mrs. Smith. Nachdem er mit Jumper (2008) erneut bei einem Actionfilm Regie führte, folgte 2010 Fair Game – Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit, in dem er sich der Valerie Plame-Affäre annahm. Für diesen Film erhielt Liman eine Einladung in den Wettbewerb der 63. Filmfestspiele von Cannes.

Als Ausführender Produzent ist Liman für Film und Fernsehen tätig. Sein Schaffen umfasst mehr als 40 Produktionen. Als Regisseur ist er nur gelegentlich an Fernproduktionen beteiligt. Die Kameraarbeit übernahm er bei drei seiner eigenen Filme.

Liman lebt heute in Tribeca, Manhattan. Doug Liman ist der Cousin des Regisseurs John Hamburg.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Als Regisseur
Als Produzent
  • 2001: See Jane Run
  • 2002: Die Bourne Identität (The Bourne Identity)
  • 2010: Fair Game
Als Kameramann
  • 1996: Swingers
  • 1999: Go
  • 2010: Fair Game – Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit (Fair Game)

WeblinksBearbeiten

Commons: Doug Liman – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien