Dieter Burdorf (* 8. September 1960 in Bremen) ist ein deutscher Germanist und Hochschullehrer.

LebenBearbeiten

Dieter Burdorf erwarb sein Abitur an der Schule am Leibnizplatz in Bremen. Es begann ein Studium der Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, das er an der Universität Hamburg fortsetzte und 1992 mit der Dissertation Hölderlins späte Gedichtfragmente: "Unendlicher Deutung voll" abschloss. An der Friedrich-Schiller-Universität Jena habilitierte Burdorf sich mit der Habilitationsschrift Poetik der Form. Eine Begriffs- und Problemgeschichte. Im Jahre 2002 wurde Burdorf Professor für Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik an der Universität Hildesheim und erhielt 2006 eine Berufung als Professor an der Universität Leipzig.

Burdorfs Forschungsschwerpunkte sind Lyrik und Poetik. Seit 2016 ist er Mitglied im Netzwerk „Lyrikologie“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Hölderlins späte Gedichtfragmente: "Unendlicher Deutung voll", Dissertation, J.B. Metzler, 1993, ISBN 3-476-00885-1.
  • Poetik der Form: Eine Begriffs- und Problemgeschichte, Habilitationsschrift, J.B. Metzler, 2001, ISBN 3-476-01800-8.
  • Einführung in die Gedichtanalyse, J.B. Metzler, 1995, 3. Auflage 2015, ISBN 3-476-02227-7.
  • als Hrsg. mit Christoph Fasbender u. Burkhard Moennighoff: Metzler Lexikon Literatur (1984 begründet v. Günther u. Irmgard Schweikle), J.B. Metzler, 3. Aufl. 2007, ISBN 3-476-01612-9.
  • Geschichte der deutschen Lyrik: Einführung und Interpretationen, J.B. Metzler, 2015, ISBN 3-476-02619-1.

WeblinksBearbeiten