Deutsche Röntgengesellschaft

Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) ist die nach Wilhelm Conrad Röntgen benannte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft der deutschen Radiologen.

Deutsche Röntgengesellschaft
(DRG)
Zweck Medizinische Fachgesellschaft für Radiologie
Vorsitz: Gerald Antoch[1]
Gründungsdatum: 1905[2]
Mitgliederzahl: 6900 (2013)
Sitz: Berlin
Website: drg.de

Die DRG wurde 1905 auf die Initiative des Hamburger Radiologen Heinrich Albers-Schönberg hin gegründet. Ihre wichtigste Aktivität ist seither die Ausrichtung des Deutschen Röntgenkongresses, der jedes Jahr an Christi Himmelfahrt stattfindet. Die DRG gibt seit 1926 die Fachzeitschrift mit dem traditionsreichen Namen Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren (kurz RöFo) heraus. Sie verleiht außerdem mehrere wissenschaftliche Preise, insbesondere den mit 10.000 € dotierten Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis, den Röntgenring und die Albers-Schönberg-Medaille. Gemeinsam mit dem Berufsverband der Radiologen ist sie Träger der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie, einer Registrierungs- und Zertifizierungsstelle für ärztliche Fortbildungsveranstaltungen.

Der Sitz und die Geschäftsstelle ist in Berlin. Aktuell (2006) hat die DRG nach eigenen Angaben 5400 Mitglieder. Die DRG ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

LiteraturBearbeiten

  • Werner Bautz, Uwe Busch (Hrsg.): 100 Jahre Deutsche Röntgengesellschaft. Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-142011-1.

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Vorstand. In: www.drg.de. Abgerufen am 2. April 2020.
  2. Wir über uns. In: www.drg.de. Abgerufen am 2. April 2020.