Hauptmenü öffnen

David Chodounsky

US-amerikanischer Skirennläufer
David Chodounsky Ski Alpin
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 25. Juni 1984 (35 Jahre)
Geburtsort Saint Paul, Vereinigte Staaten
Größe 180 cm
Gewicht 79 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Super-Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 2018
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 21. Dezember 2009
 Gesamtweltcup 49. (2015/16)
 Riesenslalomweltcup 39. (2014/15, 2016/17)
 Slalomweltcup 15. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Mannschaft 0 1 0
 

David Chodounsky (* 25. Juni 1984 in Saint Paul, Minnesota) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Skirennläufer. Er startete hauptsächlich in den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom.

BiografieBearbeiten

Chodounsky wurde in Saint Paul geboren und wuchs im US-Bundesstaat Minnesota auf, wo er das Skifahren erlernte. Im Alter von 7 Jahren schloss er sich dem Buck Hill Ski Racing Team an, wo er unter anderem von dem aus Österreich stammenden Erich Sailer trainiert wurde. Um das Talent des Jungen weiter zu fördern, übersiedelten seine Eltern 1995 mit ihm in den Wintersportort Crested Butte in Colorado. Bis 2008 besuchte er das Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, und erzielte mit dem Big Green College-Skiteam einige Erfolge.

Im November 1999 bestritt Chodounsky seine ersten FIS-Rennen, ein Jahr später folgten erste sporadische Einsätze im Nor-Am Cup. Nach ersten Siegen in FIS-Rennen und mehreren Platzierungen unter den besten 20 im Nor-Am Cup, fuhr er im Januar 2007 erstmals in einem Nor-Am-Cup-Rennen unter die schnellsten zehn. Nachdem er mit konstanten Leistungen in der Saison 2007/08 den zehnten Platz in der Slalomwertung erzielt hatte, erreichte er im Winter 2008/09 die ersten Podestplätze und den achten Rang in der Slalomwertung. Im März 2009 gewann Chodounsky die US-amerikanische Meisterschaft im Slalom, ein Jahr später wurde er in dieser Disziplin und in der Kombination Vizemeister. In der Saison 2009/10 startete er im Nor-Am Cup nicht nur in Slaloms und Riesenslaloms, sondern nahm erstmals auch an Super-Gs und Super-Kombinationen teil. Zu Beginn der Saison 2010/11 feierte er im Slalom von Loveland seinen ersten Sieg.

Im Weltcup nahm Chodounsky erstmals in der Saison 2009/2010 an vier Slaloms teil, kam aber in keinem dieser Rennen bis in den zweiten Durchgang der besten 30. Dies gelang ihm erstmals in seinem siebenten Weltcuprennen am 6. Januar 2011, dem Slalom in Zagreb. Dort gewann er als 20. seine ersten Weltcuppunkte. Nach zwei weiteren Platzierungen um Rang 20 kam er bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen zum Einsatz, wo er jedoch im zweiten Slalomdurchgang ausschied, nachdem er im ersten Lauf auf Platz 34 gelegen war. Im folgenden Winter 2011/2012 nahm Chodounsky nur an wenigen Rennen teil. Er beendete nach anhaltenden Knieproblemen im Dezember die Saison und unterzog sich im Januar einer Operation an der Patellasehne. Wegen eines gebrochenen Schlüsselbeines musste er im Sommer 2012 erneut pausieren, wodurch er ein Trainingslager in Neuseeland versäumte. Am 13. Dezember 2015 erreichte Chodounsky mit Platz vier im Slalom von Val-d’Isère sein bisher bestes Weltcupergebnis. Im Sommer 2018 gab er seinen Rücktritt vom aktiven Skirennsport bekannt.[1]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
was war nach 2015?
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

ErfolgeBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupBearbeiten

WeltcupwertungenBearbeiten

Saison Gesamt Riesenslalom Slalom
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2010/11 112. 32 43. 32
2012/13 63. 105 21. 105
2013/14 62. 93 19. 93
2014/15 70. 85 39. 14 25. 71
2015/16 49. 210 40. 25 15. 185
2016/17 73. 90 39. 27 31. 63
2017/18 104. 34 34. 34

Nor-Am CupBearbeiten

Datum Ort Land Disziplin
27. November 2010 Loveland USA Slalom

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. US-Slalom-Spezialist David Chodounsky beendet Karriere. Skiweltcup.tv, 2018, abgerufen am 19. November 2018.