Hauptmenü öffnen

Eine Comicverfilmung ist ein Film, der ganz auf einem Comic oder auf einer Figur aus einem Comic beruht. Seit dem Jahrtausendwechsel gab es in Hollywood vermehrt Comicadaptionen als Spielfilme, beispielsweise Spider-Man (2002) oder Superman Returns (2006). Auch Comics, die keine Superhelden oder Action-Geschichten enthalten, etwa Ghost World (2001), American Splendor (2003), Road to Perdition (2002) oder Oldboy (2003), wurden verfilmt.

Ebenso gab es eine Vielzahl an Zeichentrickfilmen, etwa zu Asterix oder Lucky Luke. Trickfilme über japanische Mangas werden als Animes bezeichnet.

Wie erfolgreich Comicverfilmungen sein können, zeigt beispielsweise die Batman-Adaption The Dark Knight. Der Film aus dem Jahr 2008 spielte weltweit über eine Milliarde Dollar ein und gewann einen Oscar in der Kategorie Bester Nebendarsteller (Heath Ledger als Joker).

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Thomas Hausmanninger: Mythen von Religion. Comicverfilmungen in den USA. In: Thomas Bohrmann, Werner Veith, Stephan Zöller (Hrsg.): Handbuch Theologie und Populärer Film. Band 2. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2009, ISBN 978-3-506-76733-2, S. 31–51