Christoph Rummel

deutscher Architekt

Christoph Rummel (* 15. Oktober 1881 in Lorsch; † 15. November 1961 in Frankfurt am Main[1]) war ein deutscher Architekt, der vor allem auf dem Gebiet der katholischen Sakralarchitektur hervortrat und überwiegend von Frankfurt am Main aus tätig war.

LebenBearbeiten

Nach seiner Schulzeit studierte er an der Technischen Hochschule Darmstadt und schloss das Studium als Diplom-Ingenieur ab. Beachtung fand er erstmals 1911/1912 für den gemeinsam seinem Bruder Hans Rummel (1872–1952) ausgearbeiteten Wettbewerbsbeitrag für einen Vorentwurf zur städtebaulichen Gestaltung der Frankfurter Wiesen in Leipzig, der mit einem von mehreren 3. Preisen in Höhe von 5.000 Mark prämiert wurde.[2]

Neben den gemeinsamen Arbeiten mit seinem Bruder von 1921 bis 1935 entwarfen beide den Kriegergedächtnisaltar Christus der Auferstandene als Sieger über den Tod, der durch die Bildhauer Martin Henrich und Johann (Jean) Herber in der Pfarrkirche St. Mauritius in Frankfurt-Schwanheim ausgeführt und am 16. Oktober 1927 geweiht wurde.[3]

Als Einzelwerk wird Christoph Rummel die zwischen 1947 und 1952 entstandene katholische Kirche St. Martin, Rotlintallee 9 in Kelkheim, zugeschrieben.[4][5]

Bauten und EntwürfeBearbeiten

Gemeinsam mit Hans RummelBearbeiten

→ siehe Artikel Hans Rummel

In alleiniger UrheberschaftBearbeiten

  • 1947–1952: katholische Kirche St. Martin in Kelkheim, Rotlintallee 9

LiteraturBearbeiten

  • Paul-Georg Custodis: Die Frankfurter Architekten Hans und Christoph Rummel und ihre Kirchenbauten zwischen Historismus und Moderne. In: Das Münster, 64. Jahrgang 2011, Nr. 4, S. 288–296.

WeblinksBearbeiten

Commons: Hans und Christoph Rummel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bettina Erche, Dirk Bührmann, Volker Rödel, Frankfurt am Main (Germany). Denkmalamt: Kulturdenkmäler in Hessen, in: Band 11 von Beiträge zum Denkmalschutz in Frankfurt am Main, Frankfurt (Main)., Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, 1999, ISBN 3-9216-0635-7, S. 442
  2. Zentralblatt der Bauverwaltung, 32. Jahrgang 1912, Nr. 25 (vom 23. März 1912) (online), S. 259 (Notiz zum Wettbewerbsergebnis)
  3. Katholische Kirchengemeinde St. Mauritius, Freundeskreis der Pfarrkirche St. Mauritius e.V. (Hrsg.): Kleiner Kirchenführer Pfarrkirche St. Mauritius. (Faltblatt) Freundeskreis der Pfarrkirche St. Mauritius e.V., Frankfurt am Main 2007. ( online als PDF-Dokument mit 197 kB (Memento des Originals vom 7. Januar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/maujoh.bistumlimburg.de)
  4. Katholische Kirche St. Martin in der Datenbank Kulturdenkmäler in Hessen, abgerufen am 30. Oktober 2012
  5. Mini-Kirche vom Alt-Baumeister. In: Höchster Kreisblatt vom 14. Juni 2012 (online@1@2Vorlage:Toter Link/www.fnp.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , abgerufen am 30. Oktober 2012)