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Luftaufnahme des Olympiaparks
Lageplan der olympischen Sportstätten

Der Olympiapark Rio de Janeiro befindet sich im südwestlichen Stadtteil Barra da Tijuca und bildet das Kernstück der Wettkampfstätten der Olympischen Spiele 2016 in Rio. In der Nähe liegen das olympische Dorf und das Riocentro mit Wettkampfstätten für weitere Sportarten. Das Gelände wurde bereits zu den Panamerikanischen Spielen 2007 für Wettkämpfe benutzt. Für die Olympischen Spiele wurde eine Motorsport-Rennstrecke abgerissen, um Platz für Erweiterungen auf dem Gelände zu schaffen.

Rio Olympic ArenaBearbeiten

Carioca Arena 1Bearbeiten

 
Die Carioca-Arenen

Carioca Arena 1 ist eine Mehrzwecksporthalle mit einer Kapazität von 16.000 Zuschauern, die für die Olympischen Spiele 2016 in Rio errichtet worden ist. Es ist die Wettkampfstätte für das Herrenturnier im Basketball und für die Finalspiele. Nach den Spielen wird die Kapazität auf 6.000 Zuschauern reduziert und die Halle wird Teil des brasilianischen olympischen Trainingszentrums.

Bei den Paralympics 2016 werden die Wettkämpfe in Rollstuhlrugby und Rollstuhlbasketball in der Arena ausgetragen.

Carioca Arena 2Bearbeiten

Carioca Arena 2 ist eine Mehrzwecksporthalle mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern, die für die Olympischen Spiele 2016 in Rio errichtet worden ist. Die Halle ist die Wettkampfstätte für Judo und Ringen. Nach den Spielen wird die Halle ein Teil des brasilianischen olympischen Trainingszentrums.

Bei den Paralympics 2016 werden in der Arena die Wettkämpfe in Boccia ausgetragen.

Carioca Arena 3Bearbeiten

Carioca Arena 3 ist eine Mehrzwecksporthalle mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern, die für die Olympischen Spiele 2016 in Rio errichtet worden ist. Während der Spiele ist die Halle die Wettkampfstätte für Fechten und Taekwondo und wird danach zu einer Sporthochschule umgebaut werden, die dann Teil des brasilianischen olympischen Trainingszentrums sein wird.

Bei den Paralympics 2016 wird Judo in der Halle ausgetragen.

Olympisches TenniszentrumBearbeiten

 
Olympisches Tenniszentrum am 15. Mai 2016

Das olympische Tenniszentrum (portugiesisch Centro Olímpico de Tênis) in Rio de Janeiro ist eine Sportanlage, die eigens für die Olympischen Spiele 2016 und Paralympics 2016 auf dem ehemaligen Gelände des Autódromo Internacional Nelson Piquet erbaut wurde. Bei den Sommer-Paralympics 2016 wird es neben dem Rollstuhltennis auch für das 5-er Fussballturnier benutzt werden.

Der Hauptplatz (Maria Esther Bueno Stadion) hat eine Kapazität von 10.000 Zuschauern und ist nach der ehemaligen brasilianischen Tennisspielerin Maria Bueno benannt. Zudem gibt es weitere 15 Plätze, die wie der Hauptplatz einen Hartplatzbelag haben. Der Show Court 1 hat eine Kapazität von 5000 Plätzen, der Show Court 2 bietet 3000 Zuschauern einen Platz und die anderen haben Platz für jeweils 250 Zuschauer. Nach den Spielen wird die Anlage auf neun Plätze reduziert. Der Bau der Anlage soll 201,7 Millionen brasilianische Real gekostet haben.[1][2][3]

Olympic Aquatics StadiumBearbeiten

 
Olympisches Wasserstadion

Das Olympic Aquatics Stadium ist eine provisorische Wassersportarena mit einer Kapazität von ca. 15.000 Zuschauern, die für die Olympischen Spiele 2016 errichtet worden ist. In der Arena werden die Wettkämpfe in Schwimmen und die Finalrunde im Wasserball stattfinden. Nach den Spielen wird sie wieder abgebrochen.

Bei den Paralympics 2016 werden in der Wassersportarena die Schwimmwettkämpfe ausgetragen.

Velódromo OlímpicoBearbeiten

Parque Aquático Maria LenkBearbeiten

Arena do FuturoBearbeiten

 
Die Zukunftsarena

Die Arena do Futuro (Zukunftsarena) war eine provisorische Mehrzweckhalle mit einer Kapazität von 12.000 Zuschauern, die für die Olympischen Spiele 2016 in Rio errichtet worden ist. Während der Spiele war die Halle die Wettkampfstätte für Handballspiele. Bei den Paralympics 2016 war es die Austragungsstätte für Goalball. Danach wurde die Halle abgebaut und für den Bau von vier Schulen in Rio de Janeiro benutzt werden.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Olympic Games Tennis legacy may leverage the sport after the “Age of Guga”. In: rio2016.com. 24. Juni 2013, abgerufen am 2. März 2016 (englisch).
  2. Barra Region. In: brasil2016.gov.br. Abgerufen am 2. März 2016 (englisch).
  3. Rio 2016 tennis test event heralds new sporting era for Brazil. In: rio2016.com. 13. Dezember 2015, abgerufen am 2. März 2016 (englisch).