Żyrowa

Dorf in Polen
(Weitergeleitet von Buchenhöh)

Żyrowa (deutsch: Zyrowa (1936–1945 Buchenhöh)) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Żyrowa liegt in der Gemeinde Zdzieszowice (Deschowitz) im Powiat Krapkowicki in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Żyrowa
Żyrowa führt kein Wappen
Żyrowa (Polen)
Żyrowa
Żyrowa
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Krapkowice
Gmina: Zdzieszowice
Geographische Lage: 50° 27′ N, 18° 7′ OKoordinaten: 50° 27′ 0″ N, 18° 7′ 0″ O
Einwohner: 760
Postleitzahl: 47-330
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OKR



GeografieBearbeiten

 
Schloss
 
Schloss in 1910
 
Die Kirche

Żyrowa liegt vier Kilometer nördlich vom Gemeindesitz Zdzieszowice, elf Kilometer östlich von der Kreisstadt Krapkowice (Krappitz) und 28 Kilometer südöstlich von der Woiwodschaftshauptstadt Oppeln.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Am 13. März 1631 erwarb Melchior Ferdinand von Gaschin den Ort.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 140 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 126 für Polen. Im Gutsbezirk Zyrowa stimmten 130 Personen für Deutschland und 39 für Polen.[2] Zyrowa verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 734 Einwohner. Am 21. Juli 1936 wurde der Ort in Buchenhöh umbenannt. 1939 hatte der Ort 832 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Żyrowa umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln. 1999 kam der Ort zum wiedergegründeten Powiat Krapkowicki.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Schloss
  • St.-Nikolaus-Kirche, erbaut um das Jahr 1300

Söhne und Töchter des OrtesBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Żyrowa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vgl. Internetseite der Gemeinde Zdzieszowice (Memento vom 26. August 2012 im Internet Archive)
  2. Vgl. Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)