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Brian Keith

US-amerikanischer Theater-, Film- und Fernseh-Schauspieler

Brian Keith; eigentlich Robert Keith Richey, Jr. (* 14. November 1921 in Bayonne, New Jersey; † 24. Juni 1997 in Malibu, Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Theater-, Film- und Fernseh-Schauspieler.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Brian Keith wurde als Sohn des Schauspielers Robert Keith und der Theaterschauspielerin Helena Shipman (geboren in Aberdeen, Washington) geboren. Sein Debüt als Schauspieler hatte Keith im Alter von drei Jahren in dem Stummfilm Pied Piper Malone (1924). Nach der Highschool trat er den US Marines bei. Er diente während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1942 und 1945 als Bordschütze einer Douglas SBD bei der US Navy und erhielt für seine Verdienste eine Air Medal.

Nach Ende des Krieges wurde er Theaterschauspieler und in den späten 1940er Jahren kam er zum Fernsehen und Film. Keith war ein eindrucksvoller Schauspieler, der viele Jahre Nebenrollen spielte. Weltweit bekannt wurde er ab Anfang der 1960er Jahre in einer Reihe von Walt-Disney-Filmen – er gehörte bald zu den wichtigsten Stars des Studios, später vor allem in der Rolle des Onkel Bill in der Serie Lieber Onkel Bill (engl.: Family Affairs, 1966–1971) und als pensionierter Richter in der Serie Hardcastle & McCormick. 1968 war er neben Doris Day in deren letzten Kinofilm Der Mann in Mammis Bett zu sehen.

In manchen Produktionen wird er auch unter seinem vollen Namen Brian Robert Keith gelistet.[1]

Keith war drei mal verheiratet, in erster Ehe mit der Schauspielerin Frances Helm, dann ab 1954 mit der Schauspielerin Judy Landon und zuletzt ab 1970 mit der Schauspielerin Victoria Young. Er hatte zwei Kinder mit Landon (Michael und Mimi) und adoptierte mit ihr drei weitere (Barbra, Betty und Rory). Aus der Ehe mit Young gingen ebenfalls zwei Kinder hervor (David und Daisy).

Brian Keith, der lange Zeit ein starker Raucher war, litt unter einem Lungenemphysem und hatte Lungenkrebs, worauf er sich einer Chemotherapie unterzog. Infolge seiner schweren Krankheit und von Depressionen, die durch den Suizid seiner 27-jährigen Tochter Daisy im April 1997 ausgelöst wurden, nahm sich Keith im Juni desselben Jahres das Leben, indem er sich mit einem Gewehr erschoss. Brian Keith wurde neben seiner Tochter auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles, Kalifornien, beigesetzt.[2] 2008 erhielt Keith posthum einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.[3]

FilmografieBearbeiten

FilmeBearbeiten

FernsehserienBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Brian Keith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Brian Robert Keith auf Nytimes.com
  2. knerger.de: Das Grab von Brian Keith
  3. http://projects.latimes.com/hollywood/star-walk/brian-keith/