Die Boecker KG mit Hauptsitz in Essen betrieb zuletzt etwa zwölf Modegeschäfte im höheren Genre, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit C&A galt Boecker um 1983 als größter Pelz-Einzelhändler der westlichen Welt.[1] Mit den 1942 gegründeten Goldix-Werken für Bekleidung Boecker GmbH & Co. KG verfügte das Unternehmen zudem über eine Großproduktionsstätte in Deutschland. In Kleve und Remscheid bestehen noch im Jahr 2020 zwei letzte, als Modehaus Boecker firmierende Bekleidungsgeschäfte.

Textiletikett „Boecker – Ihr Spezialist für Bekleidung und Pelze“

FirmengeschichteBearbeiten

 
Das heute Georgshof genannte Ensemble in Mettingen, Kreis Steinfurt ist der ehemalige Hof Boecker in der Bauerschaft Ambergen. Ab 1987 stellte ihn die Familie Boecker über einen Mietvertrag dem Töddenstamm Mettingen der Pfadfinderschaft St. Georg zur Verfügung. Später wechselte der Besitz des Anwesens zur Familie Brenninkmeyer. Diese wiederum schenkte es 2012 der Pfadfinderschaft Mettingen. (2011)

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts taten sich die Familien der „Tödden“ genannten Wanderhändler Hettlage, Boecker, Jasper und Schrameyer zusammen, um in Pommern ihre Aktivitäten zu koordinieren. Sie gründeten, wahrscheinlich 1786, in Greifenhagen die Firma Gebr. Boecker. Die Greifenhagener Geschäftsräume wurden zum Ausgangspunkt des Wanderhandels, der dort bis mindestens zum Ende des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. Tödden waren saisonal wandernde Kaufleute und Hausierer aus Westfalen und angrenzenden Regionen, die insbesondere das in ländlich-häuslichen Betrieben während des Winters hergestellte Leinen im folgenden Sommer erst in den Niederlanden und dann in ganz Nordeuropa, von England bis Riga verkauften. Mit dem Aufkommen der Webmanufakturen mit automatisierten Webstühlen und den einfacheren Versandmöglichkeiten durch entstehende Eisenbahnverbindungen verlor der Töddenhandel seine Existenzgrundlage und die oft recht wohlhabenden Händler mussten sich beruflich neu orientieren.

Hermann Hettlage gründete, nach Ausbildung bei der Firma Gebr. Boecker in Greifenhagen, 1896 in Münster die Firma H. Hettlage, die Herren- und Knabenoberbekleidung führte. 1904 verkaufte er das Geschäft an seine Vettern August und Heinrich Hettlage, Georg, Julius und Heinrich Boecker. Die Mitglieder der Familie Boecker schieden 1926/33 sämtlich als Gesellschafter aus. Als neue Gesellschafter nahm Carl Hettlage nach und nach seine Brüder Werner, Benno und Fritz in die H. Hettlage oHG auf. Zur Gruppe gehörte jedoch die Gebr.-Boecker-Niederlassung in Greifenhagen, die 1931 wurde aufgegeben wurde.[2] Als Jahr der Eröffnung des ersten Boecker Bekleidungsgeschäfts, Sitz in Ostpreußen, wurde an anderer Stelle 1930 angegeben.[3]

Die weiterhin unter dem Namen Boecker bestandenen Modegeschäfte erzielten im Jahr 1928 einen Umsatz von rund fünf Millionen Mark. Wie der Mitinhaber Werner Hüster (* 11. Dezember 1903; † nicht vor 85. Geburtstag)[4] im Jahr 1968 rückblickend berichtete, musste man nach dem Zweiten Weltkrieg komplett neu anfangen: „In Langenberg ergatterte ich viele Kilometer Ordensband, daraus fertigten unsere Änderungsschneidereien Blusen. Ich sehe sie noch vor mir: braun-weiß, braun-weiß. Aber sie wurden gekauft.“[5]

Im September 1971 gab die Firma Fritz Seifert das Ausscheiden des Gesellschafters Paul Moll und den Eintritt des Kaufmanns Franz Boecker, Augsburg, der Hüster-Verwaltungsgesellschaft KG., Essen und der Verwaltungsgesellschaft Boecker KG., Augsburg, bekannt. Der Firmenname wurde gleichzeitig in Boecker KG. geändert.[6]

Einen Schwerpunkt bildeten nach dem Zweiten Weltkrieg, zumindest in den größeren Boecker Filialen, sehr bald die Abteilungen mit Pelzbekleidung, deren Absatz in der Bundesrepublik einen ungewöhnlichen Boom erlebte. Besonders gepflegt wurde der Artikel Pelz in späteren Jahren durch Werner Hüster. Als Boecker im Mai 1968 in Essen mit zwei Häusern am Kennedyplatz seinen 100. Geburtstag feierte, gratulierte der Bürgermeister Hüster: „Essen ist durch Sie die Stadt der Pelze in der Bundesrepublik“.[5] Im Oktober 1984 entschied das Oberlandesgericht Frankfurt, dass die Pelzhäuser Gerson und Malkowsky (Dortmund), beide inzwischen von Boecker übernommen, die wesentlichen Voraussetzungen eines Handwerksbetriebs erfüllen und deswegen aus kartellrechtlichen Gründen von einem bundesweiten Handwerkswettbewerb nicht ausgeschlossen werden dürfen. Eine von den Kürschnern beantragte Revision beim Bundesgerichtshof blieb erfolglos.[7]

Boecker-Mitinhaber Jost Hüster schied Anfang 1995 aus der Geschäftsführung des Essener Bekleidungsfilialisten aus und zog sich damit aus dem operativen Geschäft zurück.[8] Bernward Boecker teilte der Presse mit, dass im August des Jahres die Boecker-Gruppen West und Süd zusammengeführt wurden. Die Verwaltungsgesellschaft Boecker GmbH & Co KG, Augsburg, übernahm die Anteile der Hüster Verwaltungs-Gesellschaft an der Essener Boecker-Gruppe West.[9]

Im Jahr 2004 wurden nach einer Insolvenz sieben von zehn Filialen geschlossen.[10]

Anlässlich der erstmals getätigten Emission einer Unternehmensanleihe der Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG (Ende 2004 als Boecker Retail neu gegründet und 2012 umfirmiert) vom Juni 2012 wurde festgestellt, dass Boecker im Geschäftsjahr 2011 den Umsatz um 16,7 % auf 55,9 (47,9) Mio. Euro steigern konnte. Der Umsatz wurde auf einer Fläche von 33.500 Quadratmetern in zehn Filialen und fünf Outlets mit, laut Unternehmensangabe, mehr als 650.000 Kunden erreicht. Der Umsatz je Quadratmeter lag 2011 bei 1670 (2010: 2384) Euro. 2011 wurden zwei neue Filialen in Göttingen und Koblenz von der Adler Mode GmbH im Rahmen eines Asset Deals für einen Kaufpreis von 1,2 Mio. Euro erworben. Diese beiden Filialen mit zusammen etwa 7000 Quadratmetern waren erst im November 2011 zugekauft worden. Insgesamt waren es zu der Zeit 15 Verkaufsstellen von Steilmann-Boecker Fashion Point, vorwiegend in Nordrhein-Westfalen, davon 10 Boecker-Filialen. Der Umsatz wurde im Wesentlichen im mittleren und oberen Preissegment erzielt; ein Online-Handel fand nicht statt.[3]

Im Oktober 2015 gab die Steilmann SE, die als Rechtsnachfolger der Steilmann Boecker Fashion Point GmbH & Co KG das operative Geschäft der Steilmann Holding umfasste, ihren Börsengang an der Frankfurter Börse im Prime Standard bekannt.[11][12] Als auch die Steilmann-Gruppe 2016 in die Insolvenz ging, gehörten zwölf Boecker Modehäuser mit zusammen 330 Mitarbeitern zum Konzern. Dies waren Filialen in Hagen, Göttingen, Dillenburg, Bonn-Bad Godesberg, Koblenz, Bad Kreuznach, Dortmund, Mülheim, Ingelheim, Heinsberg, Kleve und Remscheid.[13][14] Der Insolvenzverwalter des Bekleidungsunternehmens Steilmann fand Käufer für sieben der zwölf zur Gruppe gehörenden Boecker-Modehäuser, damit wären nach Aussage des Insolvenzverwalters rund 230 der 330 Arbeitsplätze gerettet, „In dem aktuell sehr schwierigen Marktumfeld für den textilen Handel in Deutschland war die Gesamtfortführung der Boecker-Häuser leider nicht realisierbar“. Die übrigen Häuser in Hagen, Göttingen, Dillenburg, Bonn-Bad Godesberg und Koblenz sollten Ende August 2016 geschlossen werden. Die Boecker-Filialen in Bad Kreuznach, Dortmund, Mülheim und Ingelheim sollten von der Dortmunder Crossover GmbH übernommen werden, die Geschäfte in Heinsberg, Kleve und Remscheid von der U & F Moden GmbH in Hamm. (DPA)[15]

Boecker AugsburgBearbeiten

In Augsburg befand sich das vorher 1400 Quadratmeter großes Stammhaus der Gruppe Boecker Süd. Im Jahr 1994 erfolgte eine Flächenerweiterung um 300 Quadratmeter.[16]

Boecker Bad KreuznachBearbeiten

Boecker Bad Kreuznach, auf der Mannheimer Straße 125, schloss im September 2018. Die 4000 Quadratmeter des repräsentativen Eckhauses waren bis dahin komplett vom Unternehmen belegt. Der Besitzer der Immobilie, der Schwierigkeiten hatte einen einzelnen Nachmieter zu finden, meinte: „Diese Zeiten sind vorbei, für die richtig großen Modehäuser ist Bad Kreuznach mit seinen 50.000 Einwohnern einfach zu klein“.[17]

Boecker BonnBearbeiten

Mit Eingängen von der Wenzelgasse und der Bonngasse aus, seit 1975 in Bonn vertreten, zählte Boecker mit 2400 Quadratmeter Verkaufsfläche zu den größten Einzelhandelsgeschäften in der Fußgängerzone. Zu Glanzzeiten Mitte bis Ende der 1980er Jahre beschäftigte die Filiale nach Angabe des Geschäftsführers über 150 Mitarbeiter, 2001 waren es noch 43: „Zwei Tage vor Weihnachten erhielten unsere Leute die Nachricht, dass das Haus geschlossen wird“.[18]

Boecker BremenBearbeiten

Als das Bremer Boecker-Haus, nachdem sich bereits Schwierigkeiten beim Mutterkonzern gezeigt hatte, im Jahr 2000 als Erstes schloss, waren hier 49 Mitarbeiter von der Kündigung betroffen. Das Geschäft in der Lloyd-Passage hatte eine Verkaufsfläche von 2945 Quadratmeter. Mietnachfolger war die Modekette Esprit.[19]

Boecker DortmundBearbeiten

Eine Idee von der ehemals wirtschaftlichen Größe des Dortmunder Boecker-Hauses auf der Kampstraße 5 zeigt die Anmeldung eines Umbau-Räumungsverkaufes im Jahr 1983. Für den Umbau der oberen Etage wurde für Pelze und Textilien ein Warenwert von über 40 Millionen DM angemeldet.[20]

Als Mitte Februar 2018 das 6700 Quadratmeter große Haus nach Ablauf des Mietvertrages geschlossen wurde, war die Crossover GmbH, Massimo Giazzi, Inhaberin des Dortmunder Modehauses Boecker.[21]

Boecker in Dortmund war 1955 durch den damaligen Geschäftsführer Friederich Wilhelm Burbach eröffnet worden, in einer B-Lage, abseits des Westenhellwegs, in Sichtweite des Konkurrenten Cramer & Meermann. Im Umkreis von weniger als 500 Metern befanden sich die damals bedeutenden Namen der Bekleidungs-, Warenhaus- & Modebranche Deutschlands: Appelrath & Cüpper, Peek & Cloppenburg, Cramer & Meermann, Hettlage, Karstadt und Kaufhof. Die Eröffnung des neuen Modehauses Boecker in Dortmund sorgte durch den Auftritt des Sängers/Entertainers Billy Mo („Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut“) für Aufmerksamkeit. In kürzester Zeit schaffte es Boecker Dortmund, trotz vermeintlich schlechter B-Lage, zu dem Mode- und Pelzhaus in Dortmund schlechthin zu werden.

Wer etwas auf sich hielt, kaufte bei Boecker. Der Einkauf bei Boecker wurde zum Statussymbol. Die Geschäftsführung Dortmund schaffte es, eine intensive Vernetzung zwischen renommierten Vereinen, Institutionen, Politik, Kultur und Gesellschaft herzustellen. Anfang der 1970er Jahre reisten die Geschäftsführer F. W. Burbach und Jost Hüster als Mitglieder der Geschäftsleitung der Boecker Gruppe erstmals nach Asien, um in diesem neuen Markt Kontakte zu Produzenten zu knüpfen, mit großem Erfolg, als Pioniere der damaligen Zeit.

Mit Beginn der 1980er Jahre wurde das Geschäft „rauer“ und problematischer. Letztlich gelang es dem gesamten Unternehmen nicht, den Wandel in die neue Zeit zu schaffen. Die neuen Besitzer, letztlich die Unternehmensgruppe Steilmann (damals schon in der Hand der Familie Radici, unter anderem. geführt durch den Schwiegersohn Massimo Giazzi) nutzten den überregionalen, bekannten Namen Boecker nur als Hülle, ohne jedoch deren Identität authentisch weiterführen konnten.

Boecker DuisburgBearbeiten

Aufgrund zunehmender Schäden an dem in die Jahre gekommenen ehemaligen Geschäftshaus (DeFaKa) beschloss der Rat der Stadt Duisburg, an der Steinschen Gasse 26 ein neues Gebäude für die Zentralbibliothek zu bauen. Das zuvor an dieser Stelle stehende alte „Boecker-Haus“ wurde dafür bereits 2012 abgerissen, um Platz für das sogenannte „Duisburger Stadtfenster“ zu machen, in dem neben der Stadtbibliothek Duisburg auch die Volkshochschule Platz finden sollte. Ganz früher stand hier das „Priel“-Kaufhaus.[22]

Boecker DüsseldorfBearbeiten

Das Düsseldorfer Boecker-Haus wurde am 2. September 1971, in hervorragender Lage am Jan-Wellem-Platz 1, als zehnte Filiale eröffnet. Auf zwei Etagen mit einer Fläche von 2100 Quadratmetern bot man ein Sortiment mit den Hauptartikeln Pelze, Damen- und Kinderkleidung. Die Leitung des Hauses mit etwa 100 Mitarbeitern hatte Wolfgang Diederich. Der Sortimentsschwerpunkt Pelze befand sich, zusammen mit der Hut- und Putzabteilung, in der ersten Etage.[6] Eine große Schrift auf dem Dach des Eckhauses bewarb „mode + pelz“. Beim Firmenkonkurs im Jahr 2004 wurde die Filiale geschlossen.

Boecker EssenBearbeiten

 
Boecker Essen. In der Mitte das ehemalige Boecker-Herrenhaus und das ehemalige Boecker-Damenhaus (2015 HEMA und Mayersche Buchhandlung)

Essen war der Stamm- und Verwaltungssitz von Boecker.

Aus den beiden Essener Textilhäusern Blum und Grundmann („größtes Spezialgeschäft in Deutschland für Damen- und Pelzmoden“)[23] wurde die beiden Geschäfte „Loosen“ und „Boecker“.[24]

Im Jahr 1968 gab es zwei Filialen in der Stadt, beide am Kennedyplatz. Stolz war man im Unternehmen auf die große Pelzabteilung im Damenhaus. Der Mitinhaber Werner Hüster stellte zu der Zeit von ihr fest, sie sei „ein echter Magnet.“[5] In den 1960er Jahren warb man am Boecker Damenhaus auf einem großen Transparent mit „Die maßgebende Pelzschau unserer Zeit“.[25]

Das Essener Stammhaus wurde 2002 geschlossen, die beiden in Kleve und Remscheid in dem Jahr noch bestandenen Läden gehörten bereits länger nicht mehr zum Unternehmen.[5]

Boecker GelsenkirchenBearbeiten

Die Gelsenkirchener Filiale ging zurück auf ein von Kuno Neumann im Jahr 1935 in der Bahnhofstraße 44 gegründetes Fachgeschäft für Damenoberbekleidung. In den zwei etwa je 30 Quadratmeter großen Räumen wurden vor allem Damenmäntel angeboten.

Im Jahr 1951 trat Franz Boecker in die Firma ein und das bisherige Unternehmen Kuno Neumann firmierte seitdem als Boecker OHG. Gleichzeitig erfolgte ein Umzug in einen eigenen Neubau in der Bahnhofstraße 80–84 und das Sortiment wurde um Herren- und Kinderbekleidung, Strick- und Bademoden, Wäsche und Miederwaren und dem besonderen Schwerpunkt Pelze erweitert.[26]

Als das Ladenlokal sich noch in der ehemaligen Bahnhofshalle befand, war über dem Laden ein 1950 entstandenes, von Franz Marten entworfenes, großes Mosaikfenster, darunter, und darüber am Dach, der Firmenschriftzug Boecker. Nachdem das Fenster unter Denkmalschutz gestellt worden war, versuchten 2007 Bürger und Parteien dem nunmehrigen Mieter „Backwerk“ zu untersagen, dessen jetzt unter dem Fenster befindlichen großflächigen Firmennamen weiterhin dort zu zeigen. Da die Genehmigung zur Anbringung vor der Inschutzstellung erfolgt war, bestand darauf jedoch kein Rechtsanspruch.[27]

Das Gelsenkirchener Haus wurde im Februar 2014 geschlossen.[28]

Boecker GöttingenBearbeiten

Boecker Göttingen auf der Groner Straße 30 befand sich seit 2011 in den ehemaligen Geschäftsräumen des Textiliten Wehmeyer. Im September 2016 wurde das zum Modekonzern Steilmann gehörende Geschäft nach der Konzerninsolvenz geschlossen.[29][30][31]

Boecker HamburgBearbeiten

Mitte Mai des Jahres 1978 wurde in Hamburg die Arven International, einschließlich des Ladenlokals Neuer Wall 41, von der Firma Boecker übernommen.[32] Das Geschäft wurde nach dem Konkurs im Jahr 1999 geschlossen.[33]

Boecker HeinsbergBearbeiten

Die Geschäfte in Heinsberg, Kleve und Remscheid firmierten nach dem Konkurs von Steilmann im Jahr 2016 unter dem Dach der U&F Moden GmbH in Hamm Geschäftsführende Inhaber des Hammer Bekleidungshauses Grüter & Schimpff waren Ulrike Bruland und Frank Haske.

Das Heinsberger Haus, ein Modemarkt, Ostpromenade 103 im Einkaufszentrum Heinsberg Galerie, verfügte bei der Übernahme über etwa 1000 Quadratmeter Verkaufsfläche.[34][35]

Boecker IngelheimBearbeiten

Das Mode-Center Boecker in Ingelheim befand sich zusammen mit anderen Textilmärkten auf dem Nahering 20. Als es im Herbst 2018 schloss, gehörte es zur in Konkurs gegangenen Crossover GmbH und beschäftigte etwa 14 Mitarbeiter.[36]

Boecker KölnBearbeiten

Nachdem Boecker in Köln seit 1956 bereits eine eigene Filiale 1956 auf der Schildergasse besaß, übernahm das Unternehmen ab 1. Juni 1980 das dort führende Pelzhaus Malkowsky, um es künftig unter dem bisherigen Namen weiter zu führen. Laut Beobachtern sollte dieses Haus auf der Hohe Straße zu der Zeit sogar das zweitumsatzstärkste des Boecker-Konzerns sein, gleich nach dem Haupthaus in Essen.[37] 1989 war Malkowsky noch im Pelzfachverzeichnis enthalten, 1991 fehlt der Eintrag.[38]

Das Modegeschäft Boecker auf der Schildergasse 18–22 gehörte mit 3400 Quadratmetern zu den flächenmäßig größten Filialen. Als Johannes Boecker 2004 wegen Verlusten nach Ablauf des Mietvertrags die Schließung verkündete, betraf das 54 Beschäftigte. Erst 1995 hatte man nach einem Totalumbau das Sortiment grundlegend verändert. Aus dem viergeschossigen Bekleidungshaus für Damen-, Herren- und Kinderbekleidung ein reines Damenhaus geworden. Doch bereits zwei Jahre später war die Herrenmode wieder hinzu gekommen.[39] Allerdings war es in einem Adressverzeichnis des Jahres 1991 dort bereits erneut als „Haus der Dame“ eingetragen.[40]

Boecker KleveBearbeiten

Boecker Kleve, Hoffmannallee 29 am „Einkaufscentrum eoc“ in der Klever Oberstadt, war bereits bei der Eröffnung eine der kleineren Filialen. Als eine der ersten Firmen war Boecker in das neu geschaffene Einkaufscenter eingezogen. Geführt wurde Damen- und Herrenmode. Von der zwischenzeitlichen Schließung im Jahr 2016 waren 11 Mitarbeiter betroffen. Das Geschäft besteht 2020, neben Boecker in Remscheid, als eines der beiden letzten Boecker-Modegeschäfte. Inhaber ist die U & F Moden GmbH, vertreten durch Frank Haske und Ulrike Bruland.[41][42]

Boecker KrefeldBearbeiten

Das Krefelder Modehaus Boecker in der 1 A-Lage Hochstraße 68–80 wurde im Jahr 2002 geschlossen (vorher im denkmalgeschützten Gebäude Hochstraße 90–92[43]).[44] Vorher befand sich hier das zu den am Niederrhein führende Modehaus Dannenbaum.[45]

Der Boecker-Geschäftsführer Jürgen Schrömgens gehörte zu den drei Initiatoren, die 1991 zusammen die „Größte Straßenmodenschau“ ins Leben riefen. Die Veranstaltung zog jedes Mal viele Besucher aus dem weiten Umkreis nach Krefeld, zumindest für einige Textileinzelhändler gehörten die Tage zu den umsatzstärksten des Jahres.[46]

Boecker MönchengladbachBearbeiten

Das Mönchengladbacher Boecker-Haus schloss im Jahr 1996.[47][48]

Boecker Mülheim an der RuhrBearbeiten

Das Boecker-Modehaus in Mülheim an der Ruhr befand sich im RheinRuhrZentrum im Erdgeschoss sowie in der ersten und zweiten Etage. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1973 war das Rhein-Ruhr-Zentrum eines der ersten überdachten Einkaufszentren Deutschlands. Das Modehaus gehörte nach der Insolvenz von Steilmann im Jahr 2016 zur Dortmunder Crossover GmbH. Zum Zeitpunkt der Übernahme durch Steilmann arbeiteten dort 70 Mitarbeiter.[49][50] Im August 2019 meldete die Immobilien-Zeitung: „Rund um das Bowlingcenter befinden sich auch die beiden größten Leerstände im RRZ: die ehemalige Filiale des insolvent gegangenen Modehauses Boecker und die leer stehende Tengelmann-Fläche“.[51]

Boecker MünsterBearbeiten

Das Boecker-Haus in Münster befand sich in den ehemaligen Räumen des Kaufhauses Kluxen.[52] Als Boecker 2004 die Insolvenz anmeldete wurde auch das Haus am Prinzipalmarkt 1 geschlossen. Einige der Mitarbeiter übernahm der neue Inhaber Appelrath Cüpper, nachdem dieser die Geschäftsräume hatte umbauen lassen.[53]

Boecker RemscheidBearbeiten

Das im Jahr 2020, neben Boecker in Kleve, noch bestehende Boecker-Haus der U & F Moden GmbH, befindet sich in Remscheid auf der Alleestrasse 65–69.[54]

Boecker WienBearbeiten

„Das größte Modehaus im Herzen der Fußgängerzone“ Boecker in Wien war in einem Modeeinkaufszentrum in der Kärntner Straße 11–15 gelegen. Geführt wurde Damen-, Herren- und Kinderkleidung sowie Schmuckwaren.[55]

Es befand sich zusammen mit der Konditorei Gerstner in dem 1895 nach Plänen von Friedrich Schön errichteten sogenannten Zwiebackhaus, benannt nach der Damenkonfektionsfirma Zwieback.[56] 2020 besteht dort eine Filiale der Textilkette H & M.

Gerson Frankfurt am MainBearbeiten

Egon Gerson (1913–1989) hatte sich im Jahr 1952 sich als Pelzeinzelhändler in Frankfurt am Main selbständig gemacht. Im Jahr 1979 veräußerte er sein Geschäft, Pelzhaus Gerson, an die Firma Boecker. Die ursprünglich für fünf Jahre vereinbarte weitere Leitung durch ihn wurde später auf unbestimmte Zeit verlängert. Laut der Aussage einer Fachzeitschrift zählte die Firma Gerson „zu den angesehensten Pelzhäusern in der gesamten Bundesrepublik“.[57]

GoldixBearbeiten

Die 1942 gegründeten Goldix-Werken, seit 1946 Goldix-Werke für Bekleidung Boecker GmbH & Co. KG, hatten ihren deutschen Firmensitz in Neuburg an der Donau, in der Franz-Boecker-Straße.

Im Mai 2008 meldete Goldix, Inhaber Johannes Boecker, Insolvenz an. Ein früherer Prokurist der Firma hielt den Konkurs für vermeidbar, der Seniorchef Bernward Boecker und sein Sohn Clemens hätten die Firma durch Entnahmen großer Geldbeträge ausbluten lassen. Zumindest in kleinerem Umfang hätte der Betrieb weiter geführt werden können. Clemens Boecker war um 2004 nach Südamerika gegangen, sein Bruder Johannes blieb als alleiniger Geschäftsführer zurück. Im Jahr 2008 wurden die letzten Betriebsgebäude abgerissen.[58] Einen Monat nach Konkursverkündung wurde der Verkauf der Marke Goldix an Kemper Mode gemeldet.[59][60]

Boecker WittenBearbeiten

Das Wittener Modehaus Boecker gehörte nicht zur Kette der Boecker KG. Es wurde 1910 von Gregor und Emilie Boecker gegründet. Im Rahmen der Arisierung erwarb Gregor Boecker 1937 das Schuhgeschäft Rosenberg, Bahnhofstraße 17. Gregor war ein Bruder von Franz Boecker, der später die vielen Modefilialen eröffnete. So stand es in einem Bericht, als der Boecker-Chef Jörg Witt im Februar 2014 die Geschäftsschließung verkündete. Die Firma beschäftigte zu der Zeit zehn Mitarbeiter.

Der geschäftsführende Gesellschafter Jörg Witt bedauerte: „Nach 103 Jahren müssen wir leider schließen. Die Entscheidung hat rein wirtschaftliche Gründe. Die Handelsstruktur ändert sich, der Trend geht zur Größe und der Standort entscheidet.“[61]

Im Jahr 1970 wurde die Boecker-Stiftung aus dem Nachlass der kinderlosen Wittener Textilkaufleute Emilie und Gregor Boecker errichtet. Als Emilie Boecker 1970 im Alter von 92 Jahren starb, hinterließ sie als Vermächtnis den Auftrag zur Gründung einer Stiftung zwecks Errichtung eines Altenheimes. Die Boecker-Stiftung betreibt inzwischen in Witten zwei Seniorenzentren in zentraler Lage Wittens mit 41 Seniorenwohnungen und 184 Plätzen für hilfsbedürftige alte Menschen.[62]

WeblinksBearbeiten

Commons: Modehaus Boecker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Werner Hüster (Boecker, Essen) 80. Zitat: „Together with C & A they are rated as the largest fur retail outlet in the free world.“ In: Winckelmann Sales Report Nr. 169, 10. Dezember 1983, Winckelmann Verlag, Kopenhagen, S. 10 (englisch).
  2. F 132 - Gebr. Hettlage KG. Archive in Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 27. April 2020.
  3. a b Credit Research - Emission einer Unternehmensanleihe - Steilmann-Boecker Fashion Point GmbH & Co. KG, 4. Juni 2012. www.anleihen-finder.de, Independent Research (PDF). Abgerufen am 20. Mai 2020.
  4. Werner Hüster 85. In: Winckelmann Sales Report 293, 13. Dezember 1988, Winckelmann Verlag, Kopenhagen, S. 14 (englisch).
  5. a b c d Pelz und Ruhm: Boecker wird 100 Jahre. WAZ, 3. Mai 1968. Abgerufen am 27. April 2018.
  6. a b Boecker jetzt auch in Düsseldorf. In: Tüffers Auskunftei- und Wirtschaftsverlag GmbH, 19/1971, S. 16.
  7. Verein zur Förderung des mittelständischen Kürschnerhandwerks e. V.: Modellwettbewerb des mittelständischen Kürschnerhandwerks 1985. Schreiben vom 19. April 1985 (Sammlung Kuhn).
  8. J. Hüster ist nicht mehr Boecker-Geschäftsführer. TextilWirtschaft vom 24. Januar 1995, S. 3. Sekundärquelle: dfv'Mediengruppe, Archiv. Abgerufen am 20. Mai 2020.
  9. Boecker jetzt in einer Hand. Textilwirtschaft, 24. August 1995. Abgerufen am 28. April 2020.
  10. Boecker schließt sieben von zehn Filialen. Handelsblatt, 13. April 2004. Abgerufen am 27. April 2020.
  11. Thomas Müncher: IPO im Fokus: Steilmann SE. In: goingpublic.de. 19. Oktober 2015, abgerufen am 1. Januar 2017.
  12. Steilmann-Boecker wird Steilmann SE. In: finanzen.net. 28. August 2015, abgerufen am 1. Januar 2017.
  13. Mode Boecker: Sieben Filialen sind gerettet. Der Westen, 27. Juli 2016. Abgerufen am 25. April 2020
  14. Mode Boecker - Sieben Filialen sind gerettet. NRZ, 27. Juli 2016. Abgerufen am 25. April 2020.
  15. Steilmann-Insolvenz: Rettung für sieben Boecker-Modehäuser. Fashionunited, 26. Juli 2016. Abgerufen am 25. April 2017.
  16. Boecker-Süd: 1993 zweistelliges Plus anvisiert - „Wir sind ein Vier-Sterne-Hotel“. In: Textilwirtschaft Nr. 18, 5. Mai 1994, Seite 16.
  17. Rüdiger Lutterbach: Keine „1:1-Lösung“ für leer stehende Immobilie. In: Allgemeine Zeitung, 19. Juli 2019. Abgerufen am 7. Mai 2020.
  18. „ps“: Immer mehr traditionsreiche Geschäfte verschwinden. Kölner Stadt-Anzeiger, 27. Dezember 2001. Abgerufen am 27. April 2020.
  19. Timo Nobis: „Bremen ist ein strategisch wichtiger Punkt“. 29. Januar 2001. Abgerufen am 8. Mai 2020.
  20. Gert Vollmer: Alle Jahre wieder Boecker - oder Chronik eines Umbau-Räumungsverkaufes. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 717, 21. Oktober 1983, S. 12.
  21. Andrea Hackenberg: Boecker-Filiale in Dortmund macht zu. Textilwirtschaft, 2. Januar 2018. Abgerufen am 25. April 2020.
  22. Harald Molder: Es war einmal - das alte "PRIEL" Kaufhaus. Wochenanzeiger Duisburg, 25. Februar 2012. Abgerufen am 11. Juni 2020.
  23. Kaufmannsfamilie Grundmann - Flucht mit Fertighaus (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) auf WAZ 12. Februar 2010.
  24. Holger Krüssmann: Architektur in Essen 1900–1960. Klartext-Verlag, Essen 2012, ISBN 978-3-8375-0246-6, (herausgegeben von Berger Bergmann und Peter Brdenk), S. 42.
  25. blackchevy57: Blues United Bank (Foto). Abgerufen am 15. Mai 2020.
  26. Boecker. Gelsenkirchener Geschichten. Abgerufen am 24. April 2020.
  27. Heinz: Glasfenster des alten Bahnhofs. Gelsenkirchener Geschichten, 7. Dezember 2006. Abgerufen am 8. Mai 2020.
  28. Sieben Filialen sind gerettet. 27. Juli 2016. Der Westen. Abgerufen am 8. Mai 2020.
  29. Jens Helmecke: Mittelstandsanleihe soll Modehaus-Kette Boecker wachsen lassen. WAZ, 15. Juni 2012. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  30. Jeanine Rudat: Göttingen: Modehaus Boecker schließt, Pizzalieferant Joey´s wandelt sich in Domino´s. Stadtradio Göttingen, 26. Juli 2016. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  31. Hauke Rudolph: Modehaus Boecker in Göttingen schließt. Göttinger Tageblatt, 21. Juli 2016. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  32. Ohne Autorenangabe: Boecker übernimmt Arven International. In: Winckelmann Pelzmarkt Nr. 440, 26. Juni 1978, S. 5.
  33. Klaus-Christian Schulze-Schlichtegroll: Die Luxuswelle und der Tod der kleinen Läden. Abendblatt, 11. Januar 2000. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  34. Detlef Burrichter: Bruland/Haske aus Hamm übernehmen Boecker-Filialen. wa-de. Abgerufen am 17. Mai 2020.
  35. Redaktion: Modehaus Boecker in Ingelheim schließt. Allgemeine Zeitung, 4. August 2018. Abgerufen am 17. Mai 2020.
  36. Redaktion: Modehaus Boecker in Ingelheim schließt. Allgemeine Zeitung, 4. August 2018. Abgerufen 25. April 2018.
  37. Boecker übernimmt Malkowsky, Köln. In: Winckelmann Pelzmarkt, Winckelmann Verlag Frankfurt am Main, Nr. 525, 25. Januar 1980, S. 26.
  38. Winckelmann Fachadressbuch der Rauchwaren- u. Pelzwirtschaft und des Kürschnerhandwerks Deutschland Nr. 97, 1989, S. 181. - Winckelmann Pelzadress-Register Deutschland 1991/1992.
  39. Eveline Kracht: Modehaus Boecker schließt. Kölnische Rundschau, 26. Februar 2004. Abgerufen am 9. Mai 2020.
  40. Winckelmann Pelzzadress-Register Deutschland 1991/1992. S. 89.
  41. cat: Die Boecker-Filiale am eoc in Kleve ist gerettet. Rheinische Post, 28. Juli 2016. Abgerufen am 10. Mai 2020.
  42. Homepage Boecker, U & F Moden GmbH. Abgerufen am 22. Mai 2020.
  43. Denkmalliste der Stadt Krefeld, Lfd. Nr. 595. Abgerufen am 15. Mai 2020.
  44. mue/yb: F&C-Fonds kauft das Gebäude von Buch Habel Westdeutsche Zeitung, 5. November 2014. Abgerufen am 15. Mai 2020.
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