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Berthold Roland

deutscher Kunsthistoriker und Museumsleiter

LebenBearbeiten

Berthold Roland wuchs in Rhodt unter Rietburg und Speyer auf und studierte Kunstgeschichte, Mittelalterliche und Bayerische Geschichte an den Universitäten Mainz, Göttingen und München. Er war ehrenamtlicher Geschäftsführer der Vereinigung Bildender Künstler Pfälzische Sezession und konnte dort Kontakte zu Hans Purrmann, Rudolf Scharpf, Gustav Seitz und Emy Roeder aufnehmen. Als Kurator am Reiss-Museum in Mannheim unterstützte er Helmut Kohl in Kunstfragen. 1970 wurde er Kunstreferent im Mainzer Kultusministerium, wo er die Max-Slevogt-Medaille erfand. Dann war er von 1983 bis 1993 Direktor des Landesmuseums Mainz und der Villa Ludwigshöhe, schließlich auch Kunstberater beim Bundeskanzleramt in Bonn. 2007 gründete er mit seiner Frau Ike Roland die Ike und Berthold Roland-Stiftung, die seit 2009 jährlich ein bis drei Preise für Kunst in Rheinland-Pfalz und für soziales Engagement in Deutschland vergibt, großzügige Schenkungen an Museen und öffentliche Einrichtungen macht und kulturelle Veranstaltungen initiiert. Darüber hinaus vergibt Berthold Roland mit seiner Stiftung seit 2012 den Dr. Ike-Roland-Preis für besonderes soziales Engagement, dotiert mit 5.000 Euro, und seit 2015 den, 2008 von der Landesbank Rheinland-Pfalz ins Leben gerufenen, Dr.-Berthold-Roland-Fotokunstpreis, mit 3.000 Euro dotiert, im zweijährlichen Turnus.

Roland lebt in Mannheim.

SchriftenBearbeiten

MonografieBearbeiten

  • Die Pfalz-zweibrückischen Maler des 18. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur neuen Sicht der künstlerischen Bedeutung und der Kunstpflege Pfalz-Zweibrückens. Dissertation München 1956.

HerausgeberschaftBearbeiten

WeblinksBearbeiten