Bernhard von der Schulenburg (Generalmajor)

königlich-preußischer Generalmajor und Rechtsritter des Johanniterordens
Grabstein Bernhards von der Schulenburg im Hof der Burg Apenburg

Karl August Ferdinand Bernhard von der Schulenburg (* 15. Februar 1844 in Propstei Salzwedel; † 12. Februar 1929 ebenda) war ein preußischer Generalmajor und Rechtsritter des Johanniterordens.

LebenBearbeiten

Bernhard von der Schulenburg stammte aus dem altmärkischen Uradelsgeschlecht derer von der Schulenburg. Sein Vater war der Landrat des Kreises Salzwedel Wilhelm von der Schulenburg (1806–1883). Während seines Studiums in Bonn wurde er 1866 Mitglied des Corps Borussia.[1]

Im Verlauf seiner Militärkarriere in der Preußischen Armee war Schulenburg vom 20. Mai 1893 bis zum 17. August 1897 Kommandeur des 1. Garde-Ulanen-Regiments und anschließend Kommandeur der 18. Kavallerie-Brigade in Altona.[2]

Er heiratete 1880 in Lübbenau Mathilde Gräfin zu Lynar, mit der er gemeinsam in Berlin lebte. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.

LiteraturBearbeiten

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser 1902. S. 758.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kösener Korpslisten 1910, 19, 437
  2. Günter Wegmann (Hrsg.), Günter Wegner: Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1990. Teil 1: Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815–1939. Band 3: Die Stellenbesetzung der aktiven Regimenter, Bataillone und Abteilungen von der Stiftung bzw. Aufstellung bis zum 26. August 1939. Biblio Verlag, Osnabrück 1993, ISBN 3-7648-2413-1, S. 146.