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Bernard-Nicolas Jean-Marie Aubertin

französischer Ordensgeistlicher, Erzbischof von Tours
Erzbischof Aubertin
Erzbischofswappen

Bernard-Nicolas Jean-Marie Aubertin OCist (* 9. September 1944 in Épinal) ist Erzbischof von Tours.

LebenBearbeiten

Bernard-Nicolas Aubertin trat 1963 der Ordensgemeinschaft der Weißen Väter bei, legte am 11. Juli 1971 die Ordensgelübde ab und empfing am 21. Mai 1972 die Priesterweihe. Er trat dann 1982 in die Zisterziensergemeinschaft des Klosters Lérins ein und legte die ewige Profess am 7. September 1982 ab. Im Kloster wurde er Prior und 1989 schließlich Abt bis 1992. Seit 1990 sitzt er im Generalat des Zisterzienserordens in Rom.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 4. August 1998 zum Bischof von Chartres. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Bourges, Pierre Plateau, am 20. September desselben Jahres; Mitkonsekratoren waren Joseph Madec, Bischof von Fréjus-Toulon, und Juan José Omella Omella, Bischof von Barbastro-Monzón.

Als Wahlspruch wählte er In vinculo pacis (In der Verbundenheit des Friedens). Am 23. Juni 2005 wurde er zum Erzbischof von Tours ernannt und am 4. September desselben Jahres in das Amt eingeführt.

Am 28. Oktober 2016 ernannte ihn Papst Franziskus zum Mitglied der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.[1]

Bernard-Nicolas Aubertin ist Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und seit 2017 deren Großprior in der Statthalterei Frankreich.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nomina di Membri della Congregazione per il Culto Divino e la Disciplina dei Sacramenti. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 28. Oktober 2016, abgerufen am 28. Oktober 2016 (italienisch).
VorgängerAmtNachfolger
Jacques PerrierBischof von Chartres
1998–2005
Michel Pansard
André Vingt-TroisErzbischof von Tours
seit 2005
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Roland Minnerath  Großprior der Französischen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
seit 2016
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