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Berlin Türkspor 1965

deutscher Fußballverein

Berlin Türkspor 1965 (kurz: Türkspor Berlin) ist ein 1965 gegründeter Fußballverein aus Berlin-Kreuzberg. Heimstätte des Migrantenvereins ist die Sportanlage Jungfernheide, zeitweise trug Türkspor seine Heimspiele auch im Willy-Kressmann-Stadion aus.

Türkspor Berlin
Logo Berlin Tuerkspor 1965.gif
Basisdaten
Name Berlin Türkspor 1965 e.V.
Sitz Berlin-Kreuzberg
Gründung 1965
Farben rot-weiß
Erste Mannschaft
Spielstätte Sportanlage Züllichauer Straße
Plätze 1000
Liga Berlin-Liga
2018/19 8. Platz
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Türkspor Berlin trat erstmals 1989 durch den Aufstieg in die Landesliga Berlin, den Vorgänger der heutigen Berlin-Liga, im höherklassigen West-Berliner Fußball in Erscheinung. Nachdem in der Auftaktsaison ein achter Rang erreicht wurde, gelang bereits 1991 vor favorisierten Clubs wie dem SC Staaken oder dem 1. FC Wilmersdorf der Aufstieg in die Oberliga Nordost.

Die Oberliga hielten die Kreuzberger gegen ehemalige DDR-Oberligisten bis 1994 mit überwiegend gesicherten Mittelfeldplätzen, stiegen aber in der Spielzeit 1994/95 mit dem SV Preußen Berlin und dem FC Neubrandenburg wieder aus der Viertklassigkeit ab. In der Folgezeit pendelte Türkspor bis 2000 zwischen Verbands- und Landesliga.

Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der 1999 gelungene Einzug in das Finale des Berliner Landespokals, in dem Berlin Türkspor dem Regionalligisten BFC Dynamo im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark mit 1:4 unterlag.

Im Anschluss versank Türkspor wieder in unteren Berliner Ligen. Im Dezember 2017 fusionierte der Verein mit der SpVgg Hellas-Nordwest 04, wobei deren Name durch die Fusion komplett verschwand, und tritt seitdem in der Berlin-Liga an.[1] Laut dem Fußball-Woche Sonderheft 2018/19 kann sich Vorsitzender Metin Yilmaz "weitere Fusionen" vorstellen.

TriviaBearbeiten

Seit Ende 2016 gibt es einen zweiten Berliner Fußballverein, der als Türkspor antritt. Durch Fusion vom SK Türkyurt 2001, der 2007 aus der Vereinigung des Berliner Fußballmeisters von 2001 und Berliner Pokalsiegers von 2003 Yeşilyurt und des BSC Türk Genclik 2001 hervorging, und dem 1. FC Galatasaray Spandau 89 entstand Türkspor Futbol Kulübü e. V. Zuvor waren Verhandlungen gescheitert, die beiden an der Fusion zu Türkspor FK beteiligten Vereine gleich im Rahmen einer großen Fusion in Türkspor 1965 zu integrieren.[2]

StatistikBearbeiten

  • Teilnahme Oberliga Nordost: 1991/92 bis 1994/95

LiteraturBearbeiten

  • Türkspor Berlin. In: Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 7: Vereinslexikon. Agon-Sportverlag, Kassel 2001, ISBN 3-89784-147-9.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hellas kickt nun als Türkspor: Traditionsvereine haben fusioniert. In: berliner-woche.de. 11. Dezember 2017, abgerufen am 18. Dezember 2017.
  2. Endlich offiziell: Aus Türkyurt wird Türkspor FK. In: FuPa. (fupa.net [abgerufen am 11. September 2017]).