Ben Cross

britischer Schauspieler (1947-2020)

Harry Bernard „Ben“ Cross (* 16. Dezember 1947 in London; † 18. August 2020 in Wien) war ein britischer Schauspieler.

LebenBearbeiten

Cross studierte an der Londoner Royal Academy of Dramatic Arts. Er debütierte Anfang der 1970er Jahre in einer Folge der Fernsehserie Wessex Tales, später spielte er neben Michael York in dem Fernsehfilm Die großen Erwartungen (1974). In dem preisgekrönten Filmdrama Die Stunde des Siegers (1981) spielte er den jüdischen Sportler Harold Abrahams.

Cross spielte in der Fernsehserie Palast der Winde die Hauptrolle des Ashton Pelham-Martyn, in weiteren Rollen waren unter anderen Amy Irving, Christopher Lee, Omar Sharif und John Gielgud zu sehen. In dem Fernsehfilm Jagdfieber (1988) übernahm Cross neben Mariel Hemingway eine der Hauptrollen, in dem Thriller Hydrotoxin – Die Bombe tickt in Dir (1992) spielte er neben Pierce Brosnan. In dem Film Der 1. Ritter (1995) mit Sean Connery, Richard Gere und Julia Ormond war er als böser Prinz Malagant zu sehen. 2009 verkörperte er den Botschafter Sarek in dem Kinofilm Star Trek. Sein Schaffen umfasst mehr als 90 Film- und Fernsehproduktionen.

Cross war dreimal für den CableACE Award nominiert: 1984 für die Hauptrolle in der Fernsehserie Palast der Winde, 1989 für die Hauptrolle in dem Fernsehfilm Jagdfieber und 1996 für seinen Auftritt in einer Folge der Fernsehserie Poltergeist – Die unheimliche Macht. Für seine Rolle in der Fernsehserie Dark Shadows war er 1992 für einen Soap Opera Digest Award nominiert.

Er war von 1977 bis 1992 mit Penny Cross verheiratet, mit der er zwei Kinder hat, von 1996 bis 2005 mit Michele Moerth. Im August 2018 heiratete er die Bulgarin Deyana Boneva. Ben Cross starb im August 2020 im Alter von 72 Jahren an einer Krebserkrankung.[1]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweisBearbeiten

  1. Andreas Wiseman: Ben Cross Dies: ‘Chariots Of Fire’, ‘Star Trek’ & ‘First Knight’ Star Was 72. In: Deadline.com. 18. August 2020, abgerufen am 18. August 2020 (englisch).