Beata Lehmann

deutsche Schauspielerin

Beata Lehmann (* 1965 in Itzehoe) ist eine deutsche Schauspielerin.

LebenBearbeiten

Beata Lehmann wurde am Hamburger Schauspielstudio ausgebildet. Stationen ihrer Bühnenlaufbahn waren bislang das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, das Schauspiel Bonn, die Bühnen der Stadt Lübeck, ferner in Berlin das Maxim Gorki Theater und die Volksbühne sowie das Théâtre du Soleil von Ariane Mnouchkine. Lehmann spielte in Stücken wie Tod eines Handlungsreisenden von Arthur Miller, in der Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill, in Frank Wedekinds Frühlings Erwachen, in der Antigone von Sophokles oder in Amphitryon von Heinrich von Kleist.[1]

Seit dem Beginn der 1990er-Jahre ist Beata Lehmann daneben eine vielbeschäftigte Film- und Fernsehschauspielerin. Neben Gastrollen in verschiedenen TV-Serien wirkte sie auch in Kinofilmen mit, unter anderem Große Mädchen weinen nicht, in Ulrike von Ribbecks Langspielfilmdebüt Früher oder später, Der Vorleser oder in dem vielfach ausgezeichneten Streifen Die Bücherdiebin. Lehmann selber erhielt großes Kritikerlob für die Darstellung einer unter dem so genannten Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom leidenden Mutter in dem 2007 entstandenen Fernsehspiel Schattenkinder.[2][3]

Beata Lehmann lebt in Berlin.[4]

FilmografieBearbeiten

HörspieleBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beata Lehmann bei castforward.de, abgerufen am 20. Juni 2016
  2. André Mielke: „Im Krankenhaus, da ist sie glücklich“, Die Welt vom 23. Januar 2008, abgerufen am 20. Juni 2016
  3. Kritik zu Schattenkinder bei tittelbach.tv, abgerufen am 20. Juni 2016
  4. Agenturprofil, abgerufen am 20. Juni 2016