Die Atlantische Hurrikansaison 2024 begann offiziell am 1. Juni 2024 und endet am 30. November 2024. Während dieser Periode bilden sich üblicherweise im nördlichen Atlantischen Ozean die meisten Hurrikane, da nur zu dieser Zeit geeignete Bedingungen wie ein erwärmter Ozean, feuchte Luft und wenig Windscherung vorherrschen, welche die Bildung tropischer Wirbelstürme ermöglichen.

Atlantische Hurrikansaison 2024
Alle Stürme der Saison
Alle Stürme der Saison
Bildung des
ersten Sturms
19. Juni 2024
Auflösung des
letzten Sturms
Tropische Tiefs 3
Stürme 3
Hurrikane 1
Schwere Hurrikane (Kat. 3+) 1
Opferzahl gesamt 57
Gesamtschaden bis zu 8 Mrd.
Atlantische Hurrikansaison
2022, 2023, 2024, 2025, 2026

Aufgrund der klimawandelbedingt extrem hohen Meerestemperaturen sowie eines beginnenden La-Niña-Ereignisses wird mit einer sehr aktiven Saison gerechnet. Bereits der zweite Sturm, der Kategorie-5-Hurrikan Beryl, verhielt sich eher wie ein Hurrikan während des Höhepunktes der Saison im September und stellte diverse Rekorde auf. Seine Rapide Intensivierung begann so weit östlich wie bei keinem anderen Sturm zu dieser frühen Phase der Saison, verlief stärker als bei fast jedem anderen Sturm seit Beginn der Aufzeichnungen und machte ihn zum ersten bekannten Kategorie-4-Hurrikan im Juni und frühsten und stärksten Kategorie-5-Hurrikan im Juli.

Saisonvorhersagen

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Vorhersagen der tropischen Aktivität in der Hurrikansaison 2024
Quelle Datum Benannte
Stürme
Hurrikane Schwere
Hurrikane
Ref.
Durchschnitt (1991–2020) 14,4 7,2 3,2 [1]
Rekordaktivität hoch 30 15 7 [2]
Rekordaktivität niedrig 4 2 0 [2]
† letztes Jahr von mehreren
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
TSR 11. Dezember 2023 20 9 4 [3]
CSU 4. April 2024 23 11 5 [4]
MFR 5. April 2024 21 11 N/A [5]
TSR 8. April 2024 23 11 5 [6]
UA 8. April 2024 21 11 5 [7]
NCSU 16. April 2024 15–20 10–12 3–4 [8]
TWC 17. April 2024 24 11 6 [9]
NOAA 23. Mai 2024 17–25 8–13 4–7 [10]
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
tatsächliche Aktivität noch nicht bestimmt

Vor und während der Hurrikansaison erstellen mehrere nationale Wetterdienste, meteorologische Institute und Hurrikanexperten Vorhersagen zu deren erwartetem Verlauf. Darunter sind Vorhersagen des US-amerikanischen Climate Prediction Center der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), Tropical Storm Risk (TSR), das britische Met Office (UKMO), sowie Wissenschaftler an der Colorado State University (CSU), der University of Arizona (UA) und der North Carolina State University (NCSU). Die Vorhersager berücksichtigen dabei wöchentliche und monatliche Veränderungen signifikanter Faktoren, um die Zahl der benannten tropischen Stürme, Hurrikane und schweren Hurrikan vorherzusagen. Nach den Angaben von NOAA und CSU umfasst die durchschnittliche atlantische Hurrikansaison in der derzeit signifikanten Periode zwischen 1991 und 2020 ungefähr 14 tropische Stürme, sieben Hurrikane und drei schwere Hurrikane und erreicht eine Accumulated Cyclone Energy (ACE) von 72–111.[11]

Grob gesprochen ist der ACE-Index ein Maß, um die Kraft eines tropischen oder subtropischen Sturms über die Dauer seiner Existenz anzugeben, wobei nur volle sechsstündige Intervalle berücksichtigt werden. Phasen, in denen der Sturm kein Sturm ist oder nicht tropisch oder subtropisch ist, werden nicht mitgerechnet.[1] Die NOAA kennzeichnet Hurrikansaisons normalerweise in Abhängigkeit des kumulierten ACE-Indexes als überdurchschnittlich, durchschnittlich oder unterdurchschnittlich, berücksichtigt allerdings in Einzelfällen auch, wie viele tropische Stürme, Hurrikane und schwere Hurrikane sich gebildet haben.[1]

Alle bislang veröffentlichten Prognosen gehen von einer überdurchschnittlich starken Aktivität für die Saison 2024 aus. Die NOAA erwartete in ihrer, einer gute Woche vor dem kalendarischen Beginn der Hurrikansaison bekanntgegebenen, Prognose mit 70 %iger Wahrscheinlichkeit zu 85 % eine überdurchschnittliche, nur zu 10 % eine durchschnittliche und nur zu 5 % eine unterdurchschnittliche Hurrikanaktivität.[10]

Hauptgrundlage für die erwartete hohe Aktivität sind sowohl die auf Rekordniveau befindlichen Meerestemperaturen als auch der erwartete Umschwung von einer El Niño zu einer La-Niña-Phase, was beides die Entwicklung von Stürmen begünstigt. Die Meerestemperaturen lagen im späten Mai 2024 weitaus höher als vor der Hurrikansaison 2005, die eine er aktivsten und zerstörerischsten Saison aller Zeiten war. Niemals zuvor wurden so hohe Meerestemperaturen gemessen. Mehr als 90 % der für die atlantische Hurrikansaison relevanten Meeresgebiete wiesen zu dem Zeitpunkt Temperaturen auf Rekordniveau oder knapp darunter auf. Auch kam es in der Saison 2023, in der ein sehr starker El Niño herrschte, mit 20 Stürmen zu der vierthöchsten Zahl seit dem Jahr 1950, obwohl El Niños typischerweise einen dämpfenden Effekt auf die Sturmaktivität ausüben. Experten führen diese Zahl größtenteils auf die sehr hohen Meerestemperaturen zurück. Besonders heiß war die Karibik, wo bereits im Mai Meerestemperaturen von mehr als 29 °C erreicht waren, die sonst niemals vor August aufgetreten waren. Diese Temperatur war damit bereits wärmer als die durchschnittliche Maximaltemperatur der Jahre 1991 bis 2020, die normalerweise erst im September erreicht wird. Solche Temperaturen erhöhen zugleich die Risiken für rapide Intensivierung von Stürmen und sehr hohe Niederschlagsmengen.[12]

Befürchtet wird zudem, dass durch die marine Hitzewelle seit 2023, die zu einem massenhaften Korallensterben vor Florida geführt hat, der natürliche Schutz vor Stürmen geschwächt wurde. Intakte Korallenriffe wirken als eine Art Barriere für Sturmfluten, die deren Wirkung abmildern.[13]

Saisonübersicht

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Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala

Tropischer Sturm Alberto

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Tropischer Sturm (SSHWS)
   
Dauer 19. Juni 2024 – 20. Juni 2024
Intensität 45 kn (85 km/h) (1-minütig), 993 hPa

Am 17. Juni 2024 begann das National Hurricane Center Warnungen bezüglich des potentiellen Tropischen Sturms Eins herauszugeben. Das relativ große System befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Bucht von Campeche in der Karibik und bewegte sich in nordnordwestliche Richtung. Für Teile Mexikos und Texas wurden Tropensturmwarnungen herausgegeben.[14] Zuvor hatte das System bereits starke Regenfälle über Teile Mittelamerikas gebracht. Durch diese starben in El Salvador elf Menschen, drei weitere kamen in Guatemala ums Leben. Am 19. Juni wurde das System zum tropischen Sturm Alberto heraufgestuft. Zu dem Zeitpunkt war der Sturm sehr einseitig gestaltet. Während das Windfeld im Norden noch 650 km vom Zentrum Tropensturmstärke erreichte, waren die Windgeschwindigkeiten südlich des Zentrums relativ gering. Das National Hurricane Center warnte vor Regenmengen zwischen 100 und 200 Litern, lokal sogar 400 Liter pro Quadratmeter.[15] Nach einer langen Trockenheit in Teilen Mexikos sehen die dortigen Behörden die von Alberto verursachten Niederschläge als willkommene Möglichkeit, die anhaltende Wasserknappheit endlich zu lindern.[16]

Am 20. Juni 2024 traf Alberto nahe Tampico westwärts ziehend auf die mexikanische Ostküste. Nach dem Landgang schwächte er sich zu einem tropischen Tief ab.[17] Am gleichen Tag endete die Zirkulation, sodass Alberto als posttropisch eingestuft wurde.[18] Während die Auswirkungen in Tampico minimal waren, kam es weiter nördlich zu deutlich stärkeren Schäden durch Regen und Sturmflut. In Mexiko starben mindestens drei Menschen aufgrund von Überflutungen, auch in Texas kam es in Küstennähe zu großen Überflutungen, nachdem eine Sturmflut mit einer Höhe bis etwa ein Meter über Normal auf Land getroffen war.[19]

Hurrikan Beryl

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Kategorie-5-Hurrikan
   
Dauer 28. Juni 2024 – 10. Juli 2024
Intensität 145 kn (270 km/h) (1-minütig), 934 hPa
 
Windfeld von Beryl im zeitlichen Verlauf. Orange Tropenwindstärke, Rot Hurrikanstärke

Am 28. Juni bildete sich über dem zentralen tropischen Atlantik, gut 2000 km ostsüdöstlich der Inseln über dem Winde, das Tropische Tief Zwei.[20] Die NOAA stufte es am nächsten Tag, als es mit 16 Knoten auf die Antillen und die Karibik zuzog, zum tropischen Sturm „Beryl“ herauf. Anschließend kam es zu einer rapiden Intensivierung des Sturms. Noch am Nachmittag (Ortszeit) des 29. Juni erreichte Beryl Hurrikanstärke.[21] Am Morgen des 30. Juni hatte er sich zum Kategorie-3-Hurrikan entwickelt[22] und noch vor dem Mittag verstärkte er sich zum Kategorie-4-Hurrikan.[23] In der folgenden Nacht schwächte er sich bei einem Eyewall-Replacement-Cycle zwischenzeitlich zum Kategorie-3-Hurrikan ab, erreichte danach aber wieder Kategorie-4-Stärke.[24]

Am 1. Juli gegen 11.10 Ortszeit traf Beryl als Kategorie-4-Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von 240 km/h auf die Insel Carriacou.[25] Auf seinem Weiterzug durch die östliche Karibik steigerte er sich am späten Abend des 1. Juli zu einem Kategorie 5-Hurrikan.[26] Nachdem er sich am 2. Juli bis zu Windgeschwindigkeiten von 270 km/h verstärkte, schwächte er sich am Mittag Ortszeit mit zunehmender Windscherung wieder zum Kategorie-4-Hurrikan mit 250 km/h ab. Dabei zog er südlich der Dominikanischen Republik Richtung Jamaika.[27] Böen erreichten während dieser Abschwächungsphase dennoch 325 km/h.[28] In der Nacht vom zweiten auf den dritten Juli durchquerte Beryl eine Region mit starker Windscherung von 20–25 Knoten, die üblicherweise die Stärke eines Hurrikans reduziert, schwächte sich dabei aber dennoch nur leicht ab und hatte auch weiterhin ein intaktes Auge.[29]

Am 3. Juli gegen 21 Uhr UTC begann die rechte Eyewall von Beryl, in der die stärksten Winde herrschen, die Südküste von Jamaika zu streifen. Zu dem Zeitpunkt war Beryl weiterhin ein Kategorie-4-Hurrikan mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 220 km/h.[30]

Am 4. Juli um 6 Uhr UTC schwächte sich Beryl nahe Jamaika zu einem Kategorie-3-Hurrikan ab.[31] Als solcher zog Beryl ca. 80 km südlich an den Cayman-Inseln vorbei.[32] Später am Tag, um 1800 UTC, fiel er auf Kategorie-2-Stärke.[33] Am Abend (Ortszeit) des 4. Juli sank sein zwischenzeitlich auf 974 mbar angestiegener Kerndruck innerhalb von nur 112 Stunden auf 962 mbar ab, und er erreichte etwa 250 km vor der Küste der Halbinsel Yucatan wieder die Kategorie 3. Dort befindet sich die Messboje Nr. 42056, die zur Zeit seines Vorüberzugs etwa 40 km südlich der Boje eine Wassertemperatur von 29,2 °C und eine maximale Wellenhöhe von 8,5 Metern registrierte.[34]

Am Morgen des 5. Juli gegen 6:05 Ortszeit traf Beryl als Kategorie 2-Hurrikan fünf Meilen nördlich der Stadt Tulum auf die Ostküste von Yucatan. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 175 km/h lag er beim Landfall nur minimal unter der Grenze zur Kategorie-3-Hurrikan.[35] Anschließend zog Beryl über Land und schwächte sich dort zum Tropischen Sturm ab.[36] Am Abend (Ortszeit) des 5. Juli erreichte er mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 100 km/h nahe der Stadt Mérida wieder das Meer.[37]

Nachdem Beryl durch den Zug über Yucatan geschwächt wurde und durch trockene Luft zunächst an der Intensivierung gehindert wurde, verstärkte er sich am späten Abend (Ortszeit) des 7. Juli wenige Stunden vor dem Landgang in Texas wieder zum Kategorie-1-Hurrikan.[38] Als solcher traf er am 8. Juli gegen 0900 UTC mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 130 km/h bei Matagorda (Texas) auf Land.[39]

Nach sukzessiver Abschwächung zum tropischen Sturm und schließlich Tropischem Tief wurde Beryl am 9. Juli um 1500 UTC zum posttropischen System herabgestuft. Zu dem Zeitpunkt befand sich Beryl im Norden von Arkansas und zog nach Nordosten, wo weitere Unwetter-Auswirkungen erwartet wurden.[40] Erst in Kanada, nordöstlich des Ontariosees, löste sich Beryl endgültig auf.[41]

Meteorologie

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Beryl am 1. Juli, aufgenommen von der Raumstation ISS.
 
Blick in Beryls Auge (1. Juli)

Beryl war meteorologisch in mehrerlei Hinsicht außergewöhnlich, stellte diverse Rekorde auf und wurde noch vor dem Landfall als „historisch“[42] eingeordnet.

Nie zuvor bildete sich ein Tropensturm im Juni weiter östlich im Atlantik als Beryl. Nur zwei Tropische Tiefs entstanden in den Jahren 2000 und 2003 noch weiter östlich, entwickelten sich jedoch nicht zum Tropischen Sturm.[21] Zu dieser frühen Phase bilden sich östlich der Bahamas, Kubas und Jamaikas typischerweise keine Stürme bzw. verstärken sich zumindest kaum, da Faktoren wie zu geringe Meerestemperaturen, Saharastaub und trockene Luft dem entgegenwirken.[13]

Beryl trat für einen Hurrikan extrem früh auf. Im langjährigen Durchschnitt bildete sich der erste Hurrikan im Atlantik erst am 11. August. Zudem ist Beryl der Hurrikan, der sich im Juni am weitesten östlich bildete. In dieser Hinsicht übertraf er den Hurrikan „Zwei“ aus dem Jahr 1933.[43] Als Ursache gelten die außerordentlich guten Bedingungen, vor allem die extrem warmen Meere, die bereits Ende Juni Temperaturen hatten, wie sie sonst nur auf dem Saisonhöhepunkt im August und September erreicht werden.[44] Beispielsweise hatte das Meer an der Messstation Nr. 42059, (180 Meilen südsüdwestlich von Puerto Rico) an welcher Beryls Kern am 2. Juli sehr nahe vorüberzog, an diesem Tag eine Temperatur von 28,6 °C. Die Messstation Nr. 42055 in der Campeche-Bucht, 120 Meilen vor Mexikos Küste, wo Beryl am Abend des 5. Juli erwartet wird, registrierte am 2. Juli sogar 29,6 °C.[45] Dort, wo sich Beryl rapide intensivierte, lagen die Meerestemperaturen bei Werten, die sonst erst Mitte September erreicht werden.[13]

Beryl ist zudem der erste Hurrikan überhaupt, der im Juni östlich der Kleinen Antillen eine rapide Intensivierung durchmachte.[46] Diese Intensivierung lief dabei außergewöhnlich schnell ab. Binnen gerade einmal 42 Stunden verstärkte sich das System vom Tropischen Tief zum Major Hurrikan der Kategorie 3. Nur sechs Mal zuvor war eine solch schnelle Entwicklung eines Systems im Atlantik beobachtet worden[42] und niemals vor September.[13] Zudem durchlief Beryl innerhalb seiner Lebensdauer gleich drei rapide Intensivierungen hintereinander.[47] Nur zwei atlantische Kategorie-3-Hurrikane waren in der Aufzeichnungsgeschichte bisher früher als „Beryl“ entstanden: Die Hurrikane „Alma“ am 8. Juni 1966 und „Audrey“ am 27. Juni 1957.[48]

Mit seiner Verstärkung zum Kategorie-4-Hurrikan ist Beryl darüber hinaus der frühste atlantische Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnung, der sich zu dieser Stärke entwickelte und der erste Kategorie-4-Hurrikan, der sich jemals im Juni bildete.[42] Der zuvor früheste Kategorie-4-Hurrikan war Dennis, der am 8. Juli 2005 Kategorie 4 erreicht hatte.[49]

Mit 240 km/h Windgeschwindigkeit bei Landfall auf Carriacou war Beryl der stärkste Sturm seit Beginn der Aufzeichnungen, der über die Grenadinen zog, und nach Hurrikan Maria 2017 der zweitstärkste, der die Inseln über dem Winde traf.[50]

Beryl ist zudem der früheste Kategorie-5-Hurrikan, der jemals im Atlantik auftrat, und neben Emily aus der extremen Atlantischen Hurrikansaison 2005 der einzige, der sich jemals im Juli bildete.[51] Da er stärker als Emily war, war er zugleich der stärkste Hurrikan im Atlantik, der seit Beginn der Aufzeichnungen vor dem August auftrat.[52]

Zwischen dem 1. Juli und 4 Juli blieb Beryl über insgesamt dreieinhalb Tage lang ein Hurrikan der Kategorie 4 oder 5. Dies war zuvor in der seit Aufnahme der Satellitenbeobachtungen im Jahr 1966 nur elf Mal geschehen und kein einziges Mal so früh in der Saison. Nur einmal wurde ein solch langer Zeitraum bei einem Hurrikan im August beobachtet (bei Hurrikan Allen 1980), sonst nur im September oder Oktober. Auch wurden erstmals überhaupt vor dem 31. Juli eines Jahres Winde in Hurrikanstärke auf Jamaika gemessen.[32]

Schließlich war Beryl gemessen an der Accumulated Cyclone Energy der energiereichste atlantische Hurrikan vor dem Monat August seit Beginn der Aufzeichnungen.[53]

Warnungen und Folgen

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Beryl richtete sowohl auf mehreren Inseln der Antillen sowie dem amerikanischen Festland teils schwere Schäden an. Mindestens 19 Menschen in mehreren Staaten kamen durch die Sturmfolgen ums Leben: Auf den Kleinen Antillen starben sieben Menschen, in Venezuela zehn, die durch Überflutungen starben,[29] zudem kamen in Jamaika zwei Menschen ums Leben.[32]

Die von „Beryl“ angerichteten Schäden gehen in die Milliarden: Die versicherbaren Verluste auf den Windward-Inseln werden auf 1 bis 1,5 Milliarden Dollar geschätzt. Jamaika, die Caymaninseln und Mexiko erwarten jeweils bis zu einer Milliarde Dollar an Verlusten. In Texas wird mit versicherten Schäden in Höhe von 2,5 bis 3,5 Milliarden Dollar gerechnet.[54] Die ökonomischen Gesamtschäden gehen hingegen weit über die versicherten Schäden hinaus. AccuWeather bezifferte die ökonomischen Schäden von Beryl alleine in den USA auf bis zu 32 Mrd. Dollar.[55] Unter anderem waren mehrere große Häfen (Corpus Christi, Houston = zweitgrößter der USA, Galveston, Freeport und Texas City) wegen des Hurrikans vorübergehend geschlossen.[56]

Kleine Antillen
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Für Barbados, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Grenada und Tobago wurden Hurrikanwarnungen ausgegeben, für Martinique eine Tropensturmwarnung.[44] Für Barbados und weitere Inseln warnten Behörden vor einer drei Meter hohen Flutwelle und Niederschlägen in Höhe von bis zu 150 mm.[42]

Der Hurrikan richtete vor allem in Grenada großflächige Verwüstungen an. Weidekühe wurden getötet und zahlreiche Boote versanken oder wurden gegeneinander geworfen. Nachdem der Hurrikan das Dach eines Krankenhauses abdeckte, mussten Patienten in tiefere Etagen verlegt werden.[49] Das Auge Beryls zog mit Kategorie 4-Stärke genau über die im Norden Grenadas gelegene Insel Carriacou.[57] Sie ist laut Grenadas Ministerpräsidenten Dickon Mitchell „innerhalb einer halben Stunde dem Erdboden gleichgemacht worden“.[49] In Grenada brach auf etwa 95 % der Hauptinsel die Stromversorgung zusammen, auch Telekommunikation und teilweise Internet waren funktionsunfähig. Alle Schulen, Geschäfte und der Flughafen wurden geschlossen. Erste Berichte deuten darauf hin, dass auch auf Union Island etwa 90 % der Gebäude schwer beschädigt oder zerstört wurden.[51] Die Insel Mayreau mit ihren 360 Einwohnern ist laut einem ZDF-Bericht „fast ausradiert“ worden.[58]

Große Antillen
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Am späten Abend des 1. Juli gab das NHC eine Hurrikanwarnung für Jamaica sowie eine Tropensturmwarnung für die Südküsten von Hispaniola heraus.[26]

Für Jamaika wurde eine Hurrikanwarnung herausgegeben. Das National Hurrikancenter warnte vor Winden in Hurrikanstärke, zwischen 10 und 20 cm Niederschlag, lokal bis 30 cm, Erdrutschen und einer Sturmflut in Höhe von 2 bis 3 Meter über normal. Für Die Cayman-Inseln wurde ebenfalls eine Hurrikanwarnung ausgegeben. Hier wurde vor Niederschlägen von 10 bis 15, lokal 20 cm und einer Sturmflut von mehr als 1 m Höhe gewarnt.[59] In Jamaika kam es zu schweren Schäden. In der Hauptstadt Kingston, an der das Auge von Beryl in ca. 70 km Entfernung vorbeizog, wurden Böen in Oranstärke mt 130 km/h gemessen, in der Nähe fielen mehr als 25 cm Regen. Zahlreiche Messstationen meldeten mehr als 10 cm Regen. Besonders schwer getroffen wurde die Südküste von Jamaika, die direkt der starken nördlichen Eyewall von Beryl ausgesetzt war. Dort riss Beryl zahlreiche Dächer von Gebäuden, zerstörte Häuser, entwurzelte Bäume und machte fast alle Straßen unpassierbar. Zudem führte Beryl zu großflächigen Stromausfällen, die mindestens 65 % aller Stromkunden in Jamaika betrafen.[32] Nach zwei Tagen war immer noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung ohne Strom.[60] Auch die Wasserversorgung brach zusammen.[35]

Auf den Cayman Islands, an denen der Hurrikan in größerer Entfernung vorbei zog, fiel unter anderem bei mehr als 3.000 Kunden der Strom aus.[32]

Südamerikanisches Festland
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In Venezuela wurden mehr als 8.000 Wohnhäuser beschädigt.[61]

Da ein Auftreffen von Beryl möglicherweise direkt auf die von tausenden Touristen besuchte und nur wenige Meter über dem Meeresspiegel gelegene Küstenstadt Tulum erwartet wurde, evakuierten die Behörden Strände, an denen Touristen das Herannahen des Sturmes beobachteten, und am Strand stehende Hotels. Öffentliche Einrichtungen wurden geschlossen, Gäste und Einwohner aufgefordert, sich in sichere Unterkünfte zu begeben. Teilweise wurden Menschen auch in Notunterkünfte gebracht. Auch einige auf exponierten Landzungen gelegene Dörfer nahe Tulums wurden evakuiert, jedoch gelang dies nur teilweise, da ein Teil der Einwohner sich weigerte, zu gehen.[35] 8000 Angehörige der mexikanischen Armee waren nach Tulum abkommandiert worden, um unter anderem Evakuierungen zu unterstützen.[62] Beryl hinterließ auch an der Ostküste Yucatans große Schäden, zerstörte Tankstellendächer und Stromleitungen. Die Stromversorgung brach zu 50 % zusammen, das Militär versorgte die Menschen mit Suppenküchen.[58]

Vereinigte Staaten
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Überflutungen in Houston
 
Tornado-Schäden an einer Lagerhalle im County Posey in Indiana
 
Umgeknickte Strommasten und Bäume in Texas

Das National Hurricane Center warnte in den USA vor Winden in Hurrikanstärke, einer Flutwelle von bis über 2 m Höhe zwischen Port O’Connor und San Luis Pass und schweren Regenfällen zwischen 125 und 250 mm, lokal bis 375 mm, die Überflutungen auslösen können.[63] Eine Hurrikanwarnung wurde für den Küstenstreifen zwischen Baffin Bay und Sargent herausgegeben, eine Tropensturmwarnung umfasste ein Gebiet von Nordostmexiko über Houston bis Galveston. Erste Evakuierungsanordnungen wurden bereits am 6. Juli nachmittags vollzogen.[64] Die Behörden erklärten 40 texanische Counties zum Katastrophengebiet.[65]

Nach dem Landfall als Kategorie 1-Hurrikan mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 130 km/h zog Beryl mit seiner starken rechten Eyewall direkt über das Zentrum von Houston. Dabei kam es in der Innenstadt zu Winden in Orkanstärke und einigen der stärksten Winde seit Hurrikan Ike im Jahr 2008.[53] Böen erreichten dort, trotz der üblichen Abschwächung eines Hurrikans über Land, bis zu 160 km/h[54]. Auch wurden dort Straßen durch die großen Regenmengen überflutet. Ebenfalls kam es zu einer Sturmflut, die sich über ca. 200 km Länge erstreckte, bis etwa 1,20 m Höhe erreichte und vielerorts schwere Überschwemmungen auslöste. Beim Pegel Manchester, etwa 7 km östlich vom Zentrum von Houston wurde ein Pegelstand von fast 3 Metern über der mittleren Hochwasserlinie gemessen, nach Hurrikan Harvey der zweithöchste Wert dort seit Messbeginn 1998.[53]

In Südosttexas kam es zu Stromausfällen, von denen mehr als 2,7 Mio. Haushalte betroffen waren. Offizielle rechnen damit, dass die Stromausfälle über Tage anhalten werden, bis sie repariert werden können. Besonders problematisch ist, dass damit auch kein Betrieb von Klimaanlagen möglich ist, während in Texas durch Hitze und hohe Feuchtigkeit gesundheitlich bedenkliche Werte beim Hitzeindex erreicht werden.[66] Mehr als vier Tage nach dem Hurrikan waren in Houston noch über 800.000 Stromkunden ohne Elektrizität. Von den Stromausfällen waren teilweise auch Krankenhäuser betroffen, sodass sie auf Notstromaggregate umschalten mussten. Durch die große Hitze kam es vermehrt zu hitzebedingten Einlieferungen von Patienten und teils überlasteten Krankenhäusern.[67] Auch am 19. Juli waren die Stromausfälle noch nicht vollständig behoben.[68]

Auch weiter im Norden kam es zu Schäden. Das NHC warnte z. B. vor schweren Regenfällen in einem Gebiet um den Unter- und Mittellauf des Mississippi bis zu den Großen Seen und zum Bundesstaat New York.[69] Noch in Norden von Vermont, direkt an der kanadischen Grenze, fielen zwischen 100 und 150 mm Regen.[41]

Beryl löste auch mehrere Tornados aus. An einem einzigen Tag wurden 113 Tornado-Warnungen herausgegeben, die höchste jemals im Juli registrierte Zahl.[70] Insgesamt gab es während des Zuges von Beryl über die Vereinigten Staaten zwischen Texas und Vermont mehr als 200 Tornadowarnungen. Alleine im Bundesstaat New York gab es 42 solcher Warnungen. Auch dies war die größte Zahl dort seit Beginn der Aufzeichnungen.[41] Im County Posey in Indiana riss ein Tornado das Dach einer Lagerhalle großflächig weg und ließ Eisenbahnwagen entgleisen.[71]

Mindestens 22 Menschen kam wegen Beryl in Texas ums Leben, darunter mehrere, die an der Hitze nach dem Sturm starben.[72] In Vermont starben mindestens zwei weitere Menschen.[73]

Hinsichtlich der Berichterstattung über Beryl merkten Medienforscher an, dass lediglich 4 Prozent der medialen Berichterstattung in den USA auf den Klimawandel als verstärkenden Faktor des Hurrikans verwiesen,[74] obwohl dieser in Intensität und Eintrittswahrscheinlichkeit durch die Zuordnungsforschung als wesentlich eingestuft wurde.[75]

Tropischer Sturm Chris

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Tropischer Sturm
   
Dauer 30. Juni 2024 – 1. Juli 2024
Intensität 35 kn (65 km/h) (1-minütig), 1005 hPa

Am 30. Juni bildete sich im Golf von Mexiko vor der mexikanischen Ostküste das Tropische Tief Drei, das sich westwärts auf die Küste zu bewegte. Das National Hurricane Center prognostizierte ein kurzlebiges System, das sich aber noch vor dem Landfall zum Tropensturm verstärken könnte. Für Teile Mexikos wurde eine Tropensturmwarnung herausgegeben. Das NHC prognostizierte Regenmengen zwischen 100 und 200 mm, lokal bis ca. 375 mm, die zu Überflutungen und Erdrutschen führen könnten.[76]

Im Verlauf des 30. Juni stufte das NHC das Tief, kurz bevor es die Küste erreichte, zum Tropischen Sturm Chris herauf. Am frühen Morgen des 1. Juli, nach dem Landfall, schwächte Chris sich wieder zu einem tropischen Tief ab.[77] Noch am gleichen Tag löste es sich auf, während die Regenfälle weiter anhielten.[78]

Chris verursachte in fünf mexikanischen Bundesstaaten schwere Regenfälle, ließ Flüsse über die Ufer treten, verursachte Überflutungen und Erdrutsche. Alleine in Verwaltungsbezirk Huiloapan im Bundesstaat Veracruz wurden fast 2000 Gebäude beschädigt.[79]

Sturmnamen

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Die nachfolgende Namensliste wird für die tropischen und subtropischen Stürme verwendet, die sich 2024 im Nordatlantik bilden.[80] Diese Liste ist dieselbe wie die während der Saison 2018 verwendete, mit Ausnahme der Namen Florence und Michael, die wegen ihrer starken Auswirkungen 2018 durch Francine und Milton ersetzt wurden.

  • Alberto
  • Beryl
  • Chris
  • (Debby)
  • (Ernesto)
  • (Francine)
  • (Gordon)
  • (Helene)
  • (Isaac)
  • (Joyce)
  • (Kirk)
  • (Leslie)
  • (Milton)
  • (Nadine)
  • (Oscar)
  • (Patty)
  • (Rafael)
  • (Sara)
  • (Tony)
  • (Valerie)
  • (William)
(*) 
Namen in Klammern wurden noch nicht verwendet

Falls sich während der Saison mehr als 21 benannte Stürme bilden, werden die weiteren Namen von einer Ersatznamensliste genommen.[80]

Name Dauer Spitzen­klassifikation andauernde
Wind­geschwindig­keiten
Luftdruck betroffene Gebiete Schäden
(USD)
Tote Belege
Alberto 19. Juni bis 20. Juni Tropischer Sturm 85 km/h 993 hPa El Salvador, Guatemala, Mexiko, Texas 17
Beryl 28. Juni bis 10. Juli Kategorie-5-Hurrikan 270 km/h 934 hPa Kleine Antillen, Venezuela, Trinidad und Tobago, Puerto Rico, Hispaniola, Jamaika, Cayman Islands, Mexiko, Vereinigte Staaten, von Texas und Louisiana bis nach Vermont, Kanada bis zu 8 Mrd. 40
Chris 30. Juni bis 1. Juli Tropischer Sturm 65 km/h 1005 hPa Mexiko
Saison insgesamt
3 Systeme seit 19. Juni 270 km/h 934 hPa 57

Siehe auch

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Commons: Atlantische Hurrikansaison 2024 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. a b c Background Information: North Atlantic Hurricane Season. Climate Prediction Center, abgerufen am 19. April 2023 (englisch).
  2. a b National Hurricane Center: Atlantic hurricane best track (Hurdat). Hurricane Research Division. Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory. National Oceanic and Atmospheric Administrations Office of Oceanic & Atmospheric Research, April 2022, abgerufen am 22. Mai 2022 (englisch).
  3. Nick Wood: Extended Range Forecast for North Atlantic Hurricane Activity in 2024. In: Tropical Storm Risk. 11. Dezember 2023, abgerufen am 11. Dezember 2023 (englisch).
  4. Phil Klotzbach: EXTENDED RANGE FORECAST OF ATLANTIC SEASONAL HURRICANE ACTIVITY AND LANDFALL STRIKE PROBABILITY FOR 2024. In: Colorado State University. 4. April 2024, abgerufen am 4. April 2024 (englisch).
  5. BULLETIN TECHNIQUE DES PRÉVISIONS D'ACTIVITÉ CYCLONIQUE DE LA SAISON 2024 par Météo-France Martinique. In: Météo-France. 5. April 2024, abgerufen am 18. April 2024 (französisch).
  6. Adam Lea: Extended Range Forecast for North Atlantic Hurricane Activity in 2024. In: Tropical Storm Risk. 8. April 2024, abgerufen am 8. April 2024 (englisch).
  7. Kyle Davis, Xubin Zeng: Forecast of the 2024 Hurricane Activities over the North Atlantic. University of Arizona, 8. April 2024, abgerufen am 8. April 2024 (englisch).
  8. Lian Xie, Tracey Peake: NC State Researchers Predict Active Hurricane Season. NC State News, 16. April 2024, abgerufen am 16. April 2024 (englisch).
  9. Jonathan Belles: Latest Hurricane Outlook Predicts One Of The Most Active Seasons On Record. The Weather Channel, 17. April 2024, abgerufen am 18. April 2024 (englisch).
  10. a b NOAA predicts above-normal 2024 Atlantic hurricane season | National Oceanic and Atmospheric Administration. 23. Mai 2024, abgerufen am 25. Mai 2024 (englisch).
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