Arak (Stadt)

Großstadt im Iran

Arak (persisch اراک; zwischenzeitlich Sultanabad) ist die Hauptstadt der Provinz Markazi im Iran. Der Begriff Arak ist der traditionelle Name der Stadt und leitet sich letztlich über ʿErāq vom geografischen Begriff Iraq adschami (Persischer Irak) ab. Die Stadt ist eine der wichtigsten Industriestädte des Landes und besitzt mehr als 2900 Groß-, Mittel- und Kleinindustrien.

Arak
Arak montage (1).jpg
Arak (Iran)
Arak
Arak
Basisdaten
Staat: IranIran Iran
Provinz: Markazi
Koordinaten: 34° 6′ N, 49° 42′ OKoordinaten: 34° 6′ N, 49° 42′ O
Höhe: 1718 m
Einwohner: 591.756 (Volkszählung 2016[1])
Vorwahl: 086
Zeitzone: UTC+3:30
Webseite: www.arak.ir
Politik
Bürgermeister: Mohammad Ebrahim Abbasi

Lage und GeografieBearbeiten

Die heutige Stadt Arak ist 1808 unter dem Namen Sultanabad in der Form eines Rechtecks mit einer Stadtmauer gegründet worden. Mit über 590.000 Einwohnern (Stand: 2016) ist sie die größte Stadt der Provinz. Die Stadt ist im Westen, Osten und Süden von Bergen umgeben. Arak liegt etwa 1.750 m über dem Meeresspiegel und ist 280 km von der Hauptstadt Teheran entfernt.

WirtschaftBearbeiten

Etwa 52 km nordwestlich von Arak baut die iranische Regierung den IR-40, einen Schwerwasserreaktor, der Plutonium liefern könnte.[2]

VerkehrBearbeiten

Die Stadt liegt an der Transiranischen Eisenbahn. Von hier zweigt die Bahnstrecke nach Kermānschāh ab, die seit 2011 bis Malayer eröffnet ist und sich darüber hinaus im Bau befindet (2016).

Die Stadt besitzt einen Flughafen.

Hochschulen und UniversitätenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

 
Die Atomanlage IR-40

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Arak – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistical Centre of Iran: Population by age groups and sex and province, the 2016 Population and Housing Census. (xlsx) Abgerufen am 22. Juli 2017 (Excel-Datei, auf der Webseite zum Herunterladen. (Excel; 21 KB)).
  2. Sunday Times: Israel soll Nuklearschlag gegen Iran planen – via SPIEGEL Online, 7. Januar 2007