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Andrea Grill

österreichische Biologin und Schriftstellerin
Andrea Grill

Andrea Grill (* 16. Januar 1975 in Bad Ischl) ist eine österreichische Biologin und Schriftstellerin.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Andrea Grill studierte Biologie, Italienisch, Spanisch und Linguistik in Salzburg, Thessaloniki und Tirana. Sie lebte mehrere Jahre in Cagliari auf Sardinien und promovierte 2003 an der Universität von Amsterdam mit einer Arbeit über die Schmetterlinge Sardiniens zum Doktor der Philosophie. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit schreibt sie literarische Texte und übersetzt aus dem Albanischen. 2007 nahm sie am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Nach Aufenthalten in Amsterdam, Neuchâtel und Bologna lebt sie heute in Wien. Sie war Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin und auf Schloss Wiepersdorf. Im November 2010 wurde ihr der Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2011 zuerkannt.

In ihrem Roman Cherubino (2019) entzaubert Grill das zeitgenössische Leitbild der selbstbestimmten Frau. Sie schildert eine 39-Jährige, die "allein wohnen, aber nicht allein leben wil". Die ihr zugestoßene Schwangerschaft bedroht ihre Zukunft als Sopranistin, also spielt sie Verstecken mit sich selbst und der Welt.[1]

WerkeBearbeiten

ÜbersetzungenBearbeiten

  • Mimoza Ahmeti: Milchkuss. Roman. Salzburg 2009
  • Luljeta Lleshanaku: Kinder der Natur. Wien 2010.

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Irene Binal: Andrea Grill: „Cherubino“: Eine Frau flieht vor ihrer Schwangerschaft, Rezension im Deutschlandfunk Kultur vom 23. Juli 2019, abgerufen 23. Juli 2019
  2. Hauptverband des österreichischen Buchhandels zur Verleihung 2009