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Alwin Höhne

deutscher Architekt und Baumeister

Gustav Alwin Höhne (* 1878; † 1940) war ein deutscher Baumeister. Er übernahm nach dem Tod von Marie Ziller im Jahr 1910 das Baugeschäft der sächsischen Baumeister Gebrüder Ziller in Radebeul und führte dies erst unter deren Namen und nach Löschung des Namens im Jahr 1917 unter eigenem Namen fort.

Leben und WirkenBearbeiten

 
Haus Höhne mit Toranlage

Der Radebeuler Baumeister Gustav Alwin Höhne (1878–1940)[1] übernahm nach dem Tod von Marie Ziller im Jahr 1910 das Baugeschäft der Gebrüder Ziller als Fa. „Gebrüder Ziller“ (Nachf.). 1917 wurde der Name der Baufirma „Gebrüder Ziller“ gelöscht und Höhne arbeitete unter eigenem Namen weiter. Höhne konnte in den 1920er Jahren nicht mehr die Bedeutung erreichen, die die „Gebrüder Ziller“ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehabt hatten.[2]

Marie und Gustav Zillers Sohn Otto (1889–1958) schloss seine langjährige praktische und akademische Hochbauausbildung nach dem Ersten Weltkrieg an der Technischen Hochschule Dresden ab. In dieser Zeit arbeitete er als Zeichner im Büro von Alwin Höhne, mindestens bis er 1920 in Dresden seine Baumeisterprüfung ablegte. 1922 trat Ziller in die anthroposophische Arbeitsgemeinschaft des Architekten Bernhard Weyrather ein, eines Schülers und Mitarbeiters von Peter Behrens.

Im Jahr 1926 baute sich Alwin Höhne ein eigenes, heute unter Denkmalschutz stehendes, Wohnhaus in Serkowitz, das Haus Höhne im Bergblick 2.

Ausgewählte Werke (Baudenkmale)Bearbeiten

 
Geschäftshaus Wichernstraße 1b
 
Villa Bernhard Große in Radebeul

Die im Folgenden auszugsweise aufgeführten Bauten sind hauptsächlich in der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen: Stadt Radebeul aufgeführte Kulturdenkmale.[3] Sie stellen damit kein vollständiges Werkverzeichnis dar.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hans-Dieter Steinmetz: Die Villa »Shatterhand« in Radebeul. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1981. Karl-May-Gesellschaft, 1981, abgerufen am 9. Februar 2009.
  2. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 27.
  3. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 326.
  4. Volker Helas (Bearb.): Stadt Radebeul. Hrsg.: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Große Kreisstadt Radebeul (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Sachsen). SAX-Verlag, Beucha 2007, ISBN 978-3-86729-004-3, S. 305.