Hauptmenü öffnen

Alexander Reymar Karl-Wilhelm von Witzleben (* 19. August 1963 in Hamburg) ist ein deutscher Manager.

LebenBearbeiten

Witzleben entstammt dem gleichnamigen Thüringer Adelsgeschlecht und ist der Sohn Friedrich-Karl Dietrich von Witzlebens, des 2001 verstorbenen Vorstandsvorsitzenden der Siemens Nederland N. V. und der Elke von Lueder.

Er studierte von 1985 bis 1990 an der Universität Passau Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Danach arbeitete er drei Jahre bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in München.

1993 wechselte er als Leiter des Zentralbereichs Finanzen zu Jenoptik und gehörte seit 1996 – zwischen dem 1. Januar 1996 und dem 1. Mai 1997 als stellvertretendes Mitglied – als Finanzvorstand dem Vorstand des börsennotierten Unternehmens an. Im Jahr 2003 löste er Lothar Späth als Vorstandsvorsitzender ab. Dieses Amt hatte er bis Ende Juni 2007 inne.

Vom 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2008 war er Mitglied des Vorstandes der Franz Haniel & Cie. GmbH, einer Holdinggesellschaft mit Sitz in Duisburg. Seit 1. Januar 2009 ist Witzleben Präsident des Verwaltungsrats der Schweizer Feintool-Gruppe. Vom 1. April 2009 bis 30. September 2009 war er dort zusätzlich interimistischer CEO. Er ist bereits seit 1998 Mitglied des Verwaltungsrats der Feintool-Gruppe.

Seit 2007 ist Alexander von Witzleben im Kuratoriumsvorstand der Internationalen Martin Luther Stiftung.[1] Seit dem 2. April 2008 ist Witzleben außerdem Aufsichtsratsvorsitzender der Vereinigte BioEnergie AG und seit April 2015 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Arbonia AG, ehemals AFG.[2] Im Juni 2016 übernahm er zudem die Funktion als interimistischer Vorsitzender der Geschäftsleitung des Konzerns und leitete die Umstrukturierung zu einem führenden europäischen Gebäudezulieferer ein.

Alexander von Witzleben ist verheiratet und Vater zweier Töchter.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Porträt bei der Internationalen Martin Luther Stiftung
  2. Von Witzleben wird neuer Präsident von AFG Artikel in Finanz und Wirtschaft vom 13. März 2015