Abschnittsbefestigung Witterschlick

Ringwallanlage

Die Abschnittsbefestigung Witterschlick, ist eine abgegangene Ringwallanlage auf 152 m ü. NHN am Hardtberg (an der Grenze zu Bonn) im Ortsteil Witterschlick der Gemeinde Alfter im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Abschnittsbefestigung Witterschlick
Abschnittsbefestigung Witterschlick

Abschnittsbefestigung Witterschlick

Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Wall- und Grabenreste
Ort: Alfter-Witterschlick
Geographische Lage: 50° 41′ 50,5″ N, 7° 1′ 54,7″ OKoordinaten: 50° 41′ 50,5″ N, 7° 1′ 54,7″ O
Höhe: 152 m ü. NHN
Abschnittsbefestigung Witterschlick (Nordrhein-Westfalen)
Abschnittsbefestigung Witterschlick

Von dem frühmittelalterlichen Abschnittswall zeugen noch Wall- und Grabenreste. Die Reste sind als Bodendenkmal eingestuft.

Geografische LageBearbeiten

Am oberen Rand des nach Westen zum Hardtbach abfallenden Geländes befindet sich eine etwa 100 × 80 m große Befestigung aus Wall und vorgelagertem Graben. Im Westen ist die Anlage durch den steilen Hang sowie durch Abschnittsgräben, im Norden durch einen natürlichen Grabeneinschnitt begrenzt. Die Gräben waren bis zu 8 m breit und 3 bis 4 m tief. Sie sind zum Teil zugeschüttet.

Bei der Burg könnte es sich um einen Sitz der Herren von Duisdorf handeln.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Günther Walzik: Die Bedeutung der Bodenfunde für die Vor- und Frühgeschichte des Raumes Alfter. In: Engelbert G. Kalkum (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte von Alfter (= Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften. Band 1). Kirschbaum, Bonn 1989, S. 43.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Gondorf: Die Burgen der Eifel und ihrer Randgebiete. Ein Lexikon der „festen Häuser“. J. P. Bachem, Köln 1984, ISBN 3-7616-0723-7, S. 23.