680
Tremissis des Erwig
Erwig wird König der Westgoten.
680 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 128/129 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 672/673
Buddhistische Zeitrechnung 1223/24 (südlicher Buddhismus); 1222/23 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 56. (57.) Zyklus

Jahr des Metall-Drachen 庚辰 (am Beginn des Jahres Erde-Hase 己卯)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 42/43 (Jahreswechsel April)
Iranischer Kalender 58/59 (Jahreswechsel März)
Islamischer Kalender 60/61 (Jahreswechsel 30. September/1. Oktober)
Jüdischer Kalender 4440/41 (31. August/1. September)
Koptischer Kalender 396/397
Römischer Kalender ab urbe condita MCDXXXIII (1433)

Ära Diokletians: 396/397 (Jahreswechsel November)

Seleukidische Ära Babylon: 990/991 (April)

Syrien: 991/992 (Oktober)

Spanische Ära 718
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 736/737 (Jahreswechsel April)

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

AsienBearbeiten

 
Das Mausoleum von Imam Husain ibn ʿAlī in Kerbela

EuropaBearbeiten

  • 14. Oktober: Erwig zwingt Wamba als König der Westgoten abzudanken und Erwig als Nachfolger zu bestimmen. Dieser besteigt am nächsten Tag den Thron.

ReligionBearbeiten

 
Sechstes Ökumenisches Konzil, Manasses-Chronik, 14. Jhd.
  • Papst Agatho veranstaltet eine Synode des gesamten Westens, zu der am 25. März 125 Bischöfe nach Rom anreisen. Darin bekennt sich die Westkirche zur Lehre vom zweifachen Willen Jesu. Eine Abordnung von sieben Geistlichen, darunter drei Bischöfen, und einigen Mönchen soll das Ergebnis dem byzantinischen Kaiser Konstantin IV. mitteilen. Konstantin IV., bis dahin zum Monotheletismus neigend, wechselt 680 wider Erwarten seine Einstellung und zeigt sich zur Verurteilung des Monotheletismus bereit, was auch daran liegt, dass die Teile des Reiches, in denen diese Glaubensrichtung am stärksten verbreitet ist, durch Eroberungen an die Araber verloren gegangen waren, während der monotheletische Patriarch Theodor durch den romfreundlichen Georgios abgelöst worden ist. Am 10. September erlässt er den Befehl zu einer allgemeinen Synode in Konstantinopel.
  • 7. November: Das von Agatho und Konstantin gemeinsam einberufene dritte Konzil von Konstantinopel beginnt, von der katholischen und der orthodoxen Kirche als sechstes ökumenisches Konzil anerkannt; es wird die monotheletische Lehre verdammen und postum das Anathema über Papst Honorius I. aussprechen, der eine Annäherung an Vertreter dieser Lehre gesucht hat.

GeborenBearbeiten

Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

  • Acha, jüdischer Gelehrter († 752)
  • Genshō, japanische Kaiserin († 748)

Geboren um 680Bearbeiten

GestorbenBearbeiten

Todesdatum gesichertBearbeiten

  • 30. Januar: Bathilde, angelsächsische Sklavin im Frankenreich, als Frau Chlodwigs II. Königin des Frankenreichs, Nonne und Heilige der katholischen Kirche (* um 630)
  • 18. April: Muʿāwiya I., Kalif und Begründer der Umayyaden-Dynastie (* 603)
  • 9. Oktober: Gislenus, germanisch-fränkischer Geistlicher und Anachoret
  • 10. Oktober: Al-Husain ibn 'Alī, Imam der Schiiten (* 626)
  • 10. Oktober: al-Abbas ibn Ali, schiitischer Märtyrer (* 647)
  • 17. November: Hilda von Whitby, angelsächsische Äbtissin und Klostergründerin, Heilige der katholischen Kirche (* 614)

Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

  • Theodo I., Herzog von Baiern (* vor 630)
  • Wulfoald, Dux und fränkischer Hausmeier in Austrasien

Gestorben um 680Bearbeiten

  • Bhaskara I., indischer Mathematiker und Astronom (* um 600)
  • Reineldis, fränkische Nonne und katholische Heilige (* um 630)
  • Wamba, König der Westgoten

WeblinksBearbeiten

Commons: 680 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien