(229631) Cluny

Asteroid des mittleren Hauptgürtels

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Asteroid
(229631) Cluny
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 23. Mai 2014 (JD 2.456.800,5)
Orbittyp Mittlerer Hauptgürtelasteroid
Große Halbachse 2,6232 AE
Exzentrizität

0,1225

Perihel – Aphel 2,3018 AE – 2,9445 AE
Neigung der Bahnebene 13,2945°
Länge des aufsteigenden Knotens 149,8871°
Argument der Periapsis 290,9314°
Siderische Umlaufzeit 4,25 a
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 16,5 mag
Geschichte
Entdecker Jean-Claude Merlin
Datum der Entdeckung 4. März 2006
Andere Bezeichnung 2006 ER
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(229631) Cluny ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der vom französischen Informatiker und Amateurastronomen Jean-Claude Merlin am 4. März 2006 am vollautomatischen Ritchey-Chrétien-81-cm-Teleskop des Tenagra II Observatory in Nogales, Arizona (IAU-Code 926) entdeckt wurde. Das Teleskop konnte Merlin bei der Entdeckung von Frankreich aus ansteuern.

Der Asteroid befindet sich in einer Zone der 4-3-1-Bahnresonanz mit Jupiter und Saturn. Bei einer Umkreisung von Saturn um die Sonne, vollendet Jupiter drei und der Asteroid vier Umkreisungen.[1]

(229631) Cluny wurde am 28. November 2010 nach der französischen Stadt Cluny benannt, die Anfang des 10. Jahrhunderts um die Abtei Cluny, ein Benediktinerkloster, herum entstand. Schon 1976 war ein Marskrater nach Cluny benannt worden: Marskrater Cluny.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wert der Bahnresonanz von (229631) Cluny in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)
  2. Der Marskrater Cluny im Gazetteer of Planetary Nomenclature der IAU (WGPSN) / USGS (englisch)