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Zulo
Der Suco Zulo bildet zwei getrennte Territorien im Zentrum und Nordwesten des Verwaltungsamts Zumalai.
Daten
Fläche 34,20 km²[1]
Einwohnerzahl 2.868 (2015)[1]
Chefe de Suco Afonso dos Santos Talo Mau
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Lale 282
Leogol 978
Obuc Mil 375
Zulo Tas 1.233
Zulokota (Osttimor)
Zulokota
Zulokota
Koordinaten: 9° 9′ S, 125° 27′ O

Zulo ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Zumalai (Gemeinde Cova Lima). „Zulo“ ist das Bunak-Wort für „Zibetkatze“.[2]

Der Ort Zulo liegt im Suco Lepo.

GeographieBearbeiten

Zulo
Orte Position[3] Höhe
Dilukede 9° 10′ S, 125° 27′ O 199 m
Maliseran 9° 10′ S, 125° 27′ O 169 m
Quimaque 9° 4′ S, 125° 23′ O ?
Zulokota 9° 9′ S, 125° 27′ O 210 m
Zumalai 9° 9′ S, 125° 27′ O 199 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Zulo eine Fläche von 38,70 km².[4] Nun sind es 34,20 km².[1] Der Suco Zulo bildet zwei getrennte Territorien im Verwaltungsamt Zumalai.

Das im Zentrum liegende Gebiet grenzt im Südwesten an den Suco Tashilin, im Nordwesten an Fatuleto, im Nordosten an Lour und im Südosten an Raimea. Die Grenze zu Lour wird vom Fluss Fatoro gebildet, der in den Mola mündet. Der Mola fließt in Raimea nahe der Grenze zu Zulo. An dieser Grenze liegt in Zulo das Zentrum von Zumalai, des Hauptortes des Verwaltungsamts. Er ist Teil eines geschlossenen Siedlungszentrums, der aus mehrere Orten besteht und bis in die Nachbarsucos Raimea und Lour reicht. Auf dem Gebiet von Zulo liegen neben dem Zentrum von Zumalai die Ortsteile Zulokota (Zulo Stadt), Dilukede und Maliseran.[5] Hier gibt es eine vorbereitende Schule zur Sekundärstufe, einen Hubschrauberlandeplatz und ein kommunales Gesundheitszentrum. Die drei Grundschulen des Siedlungszentrums liegen auf dem Gebiet der Nachbarsucos. In Zumalai treffen drei überregionale Straßen aufeinander: Vom Westen her aus Suai, vom Osten aus Hato-Udo mit Abzweigung weiter nach Ainaro im Nordosten und vom Norden aus eine Straße, die sich später nach Bobonaro und nach Atsabe aufspaltet.[6]

Das zweite Territorium des Sucos liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts. Südlich liegt der Suco Tashilin, südöstlich Lepo, östlich Mape und nordöstlich Ucecai. Westlich liegt das zur Gemeinde Bobonaro gehörende Verwaltungsamt Bobonaro mit seinen Sucos Carabau, Lour und Molop. Die Grenze zu Mape wird vom Fluss Fatoro gebildet, jene zu Lour durch den Fluss Bemutin, der später in den aus Bobonaro kommenden Loumea mündet. Der Loumea folgt ab hier der Grenze Zulos zu Molop. Die Überlandstraße von Zumalai nach Bobonaro führt quer durch das Gebiet. An ihr liegt der Ort Quimaque.[5] Hier gibt es eine Grundschule und eine medizinische Station.[6]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Lale, Leogol, Obuc Mil und Zulo Tas.[7] Der Ort Zulo Tas liegt im Suco Lepo.[5][6]

EinwohnerBearbeiten

Im Suco leben 2.868 Einwohner (2015), davon sind 1.475 Männer und 1.393 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 83,9 Einwohner/km². Im Suco gibt es 520 Haushalte.[1] Über 70 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Fast 26 % sprechen Tetum Prasa, über 1 % Tetum Terik und kleine Minderheiten Kemak oder Habun.[8]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Vitorino zum Chefe de Suco gewählt.[9] Bei den Wahlen 2009 gewann Afonso dos Santos Talo Mau.[10]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, (Memento des Originals vom 14. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.anps.org.au abgerufen am 28. September 2014.
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. a b c Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  6. a b c UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 449 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Zulo (tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap