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Zeitschrift für Sozialforschung

Wissenschaftliche Fachzeitschrift
Zeitschrift für Sozialforschung 1932 Titel.jpg

Die Zeitschrift für Sozialforschung wurde 1932 vom Frankfurter Institut für Sozialforschung unter der Leitung von Max Horkheimer begründet und erschien in insgesamt neun Jahrgängen bis 1941.

GeschichteBearbeiten

Der erste Jahrgang (1932) erschien im Verlag C. L. Hirschfeld in Leipzig. Nach der Schließung des Instituts durch die Nationalsozialisten erschienen in der Emigration die Jahrgänge 2 bis 7 (1933–1938) bei Librairie Felix Alcan in Paris und die beiden letzten Jahrgänge 8 und 9 (1939/40 und 1941/42) unter dem englischen Titel Studies in Philosophy and Social Science im Eigenverlag in New York City.

Im Vorwort des ersten Heftes nennt Horkheimer „die Theorie der gegenwärtigen Gesellschaft“ und ihres geschichtlichen und zukünftigen Verlaufs als das „vereinigende Prinzip“ der veröffentlichten "theoretischen Abhandlungen über philosophische, psychologische, ökonomische, soziologische Probleme".[1]

MitarbeiterBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Alfred Schmidt: Die 'Zeitschrift für Sozialforschung'. Geschichte und gegenwärtige Bedeutung. Einleitung zum Reprint der Zeitschrift für Sozialforschung, 9 Bände, Kösel-Verlag, München 1970. Nachdruck dtv, München 1980, ISBN 3-423-05975-3.
  • Gregor-Sönke Schneider: Keine Kritische Theorie ohne Leo Löwenthal. Die Zeitschrift für Sozialforschung (1932-1941/42). Philosophie in Geschichte und Gegenwart Bd. 5. Herausgegeben von Alfred Schmidt und Michael Jeske. Mit einem Vorwort von Peter-Erwin Jansen. Peter Lang Verlag 2014. ISBN 978-3-631-64177-4.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Max Horkheimer: Vorwort. In: Zeitschrift für Sozialforschung. Jg. 1, Heft 1/2, 1932, S. I–IV.