Hauptmenü öffnen

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte (ZfK) ist eine Fachzeitschrift für Kunsthistoriker. Sie erscheint im Deutschen Kunstverlag München/Berlin. Herausgegeben wird sie bis Dezember 2019 von Beate Fricke, Ursula Frohne, Johannes Grave, und Michael F. Zimmermann.

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte folgte 1932 dem Repertorium für Kunstwissenschaft nach, dessen letzter Band 1931 erschienen war. Das Repertorium war seinerseits 1876 als Nachfolger der Jahrbücher für Kunstwissenschaft gegründet worden, die von 1868 bis 1873 erschienen waren. Die Zeitschrift für Kunstgeschichte ist offen für sämtliche Epochen, Gegenstände und methodischen Ansätze. Die von unabhängigen Gutachtern geprüften wissenschaftlichen Beiträge werden in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch veröffentlicht.[1] Besonderes Anliegen der Zeitschrift ist es, das sich ausdifferenzierende Fach Kunstgeschichte in seiner ganzen Breite anzusprechen und den Dialog über die Grenzen verschiedener Teilbereiche des Faches hinweg zu intensivieren.

Die Zeitschrift für Kunstgeschichte arbeitet nach dem Prinzip des double blind peer review. Davon ausgenommen sind Rezensionen sowie das 2015 eingeführte Debattenformat. Pro Jahr erscheinen vier Ausgaben.

Im September 2019 kündigten die Herausgeber an, aufgrund von Differenzen mit dem Verlag über die Publikation der Zeitschrift im Open Access zum Dezember 2019 von ihren Aufgaben zurückzutreten und stattdessen eine neue Zeitschrift mit dem Titel 21: Inquiries into Art, History, and the Visual – Beiträge zur Kunstgeschichte und visuellen Kultur zu gründen.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten