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Wolfgang Niess

deutscher Historiker, Autor und Moderator
Wolfgang Niess, Historiker, Autor und Moderator
Wolfgang Niess, 2017

Wolfgang Niess (* 18. August 1952) ist ein deutscher Historiker, Autor und Moderator. Er studierte an der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen Geschichte, Politikwissenschaft, Mathematik und Kommunikationswissenschaften. Niess ist Autor zahlreicher Radio- und Fernsehsendungen, Aufsätze und Buchpublikationen zu Aspekten der Zeitgeschichte.

Bereits seit den 1970er-Jahren beschäftigt er sich mit der Revolution von 1918/1919; ihre Deutungen in der deutschen Geschichtsschreibung der vergangenen 100 Jahre behandelte er in seiner Dissertation.

Wolfgang Niess moderierte Radiosendungen des SWR und SDR und entwickelte die Veranstaltungsreihe »Autor im Gespräch«, die er seit 1994 moderiert. Hier waren bekannte deutschsprachige Schriftsteller seine Gäste, sowie Historiker wie Ian Kershaw, Christopher Clark und Joachim Fest.[1] Von 1979 bis 2018 war Wolfgang Niess als Redakteur, Moderator und Autor für den SDR und SWR tätig, zuletzt als Leitender Redakteur beim SWR Fernsehen.

Er gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Vereins Weimarer Republik zum Haus der Weimarer Republik an.[2]

Buch-PublikationenBearbeiten

  • Über die Wahl hinaus. Kritische Texte für skeptische Wähler. Rowohlt, Reinbek 1980 (Hrsg.).
  • Machtergreifung ’33. Poller, Stuttgart 1983.
  • Der Widerstand im deutschen Südwesten 1933–1945. Kohlhammer, Stuttgart 1984 (Hrsg.).
  • Die Revolution von 1918/19 in der deutschen Geschichtsschreibung. Deutungen von der Weimarer Republik bis ins 21. Jahrhundert. de Gruyter, Berlin / Boston 2013, ISBN 978-3-11-028546-8.
  • Die Revolution von 1918/19. Der wahre Beginn unserer Demokratie. Europa-Verlag, München 2017, ISBN 978-3-95890-074-5.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wolfgang Niess – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Autorin / Autor im Gespräch. In: swr.de
  2. Haus der Weimarer Republik • Haus der Weimarer Republik. Weimarer Republik e.V., abgerufen am 29. Juli 2019.