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Wilhelm Molthan[1] (auch: Johann Wilhelm Ludolph Molthan[2]; * 1769; † 1824)[3] war ein Kurfürstlich Braunschweig-Lüneburgischer Hofvergolder und Hofbildhauer.[1]

Leben und WerkBearbeiten

Wilhelm Molthan wurde – nach er zum kurfürstlichen Hofvergolder bestallt worden war – 1787 oder früher zum Hofbildhauer ernannt.[1] Am 14. August 1805 wurde in Hannover sein Sohn Justus Heinrich Jakob Molthan geboren, der spätere Architekt; dessen Schwester den Bildhauer August Hengst heiraten sollte.[3] Zur sogenannten Franzosenzeit schuf Molthan Entwürfe zur Neugestaltung des Logensaales für den Tempel der Freimaurerloge „Zum Stillen Tempel“ in Hildesheim.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Winfried Schaaf: Der Tempel der Freimaurerloge „Zum Stillen Tempel“ in Hildesheim. Entwürfe zur Neugestaltung des Logensaales vom Königlichen Hof-Bildhauer und Vergolder Johann Wilhelm Ludolph Molthan im August 1812. In: Hildesheimer Kalender. Jahrbuch für Geschichte und Kultur. Bd. 274 (2006). Gerstenberg, Hildesheim, S. 133–137[2]

ArchivalienBearbeiten

Archivalien von und über Wilhelm Molthan finden sich beispielsweise

  • im Niedersächsischen Landesarchiv (Standort Hannover) unter dem Titel Bestallung des Hofvergolders Johann Justus Bartels; desgleichen des Hofvergolders Wilhelm Molthan; dessen Ernennung zum Hofbildhauer, Archivalien aus der Laufzeit von 1748 bis 1787, Archivsignatur NLA HA Dep. 103 XXIV Nr. 1811 (alte Archivsignatur: Dep. 103 XXIV Lagnr. 12886)[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Vergleiche die Angaben des Archivinformationssystems Arcinsys Niedersachsen Bremen
  2. a b c Vergleiche die Angaben des Gemeinsamen Verbundkatalogs (GVK)
  3. a b Helmut Knocke: Molthan, Justus, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 259