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Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 1988

blau: Demokraten, rot: Republikaner, hellerer Farbton: Gewinne

Die Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 1988 fand am 8. November statt. Sie war Teil der Wahlen in den Vereinigten Staaten an diesem Tag und fiel mit der Präsidentschaftswahl zusammen, in der George Bush gewählt wurde.

ErgebnisseBearbeiten

Zur Wahl standen die 33 Sitze der Klasse I, beim Sitz für Nebraska fand eine Nachwahl für einen verstorbenen Senator statt. 18 dieser Senatoren gehörten der Demokratischen Partei an, 15 den Republikanern. 23 Senatoren wurden wiedergewählt, 14 Demokraten und 9 Republikaner. Die Demokraten eroberten vier Sitze von den Republikanern und verloren drei. Insgesamt konnten die Demokraten ihre Mehrheit im Senat damit von 54 auf 55 Sitze ausbauen, während die Republikaner von 46 auf 45 Sitze zurückgingen.

Veränderungen nach der WahlBearbeiten

Im April 1990 starb der demokratische Senator von Hawaii Spark Matsunaga. Zu seinem Nachfolger wurde Daniel Akaka ernannt, der erste US-Senator hawaiianischer Abstammung. Da auch Akaka Demokrat war, änderte sich an der Stärke der Parteien im Senat nichts.

ÜbersichtBearbeiten

Staat Amtierender Senator Partei Ergebnis Neuer Senator
Arizona Dennis DeConcini Demokrat wiedergewählt Dennis DeConcini
Connecticut Lowell P. Weicker Republikaner Zugewinn Demokraten Joe Lieberman
Delaware William V. Roth Republikaner wiedergewählt William V. Roth
Florida Lawton Chiles Demokrat Zugewinn Republikaner Connie Mack III
Hawaii Spark Matsunaga Demokrat wiedergewählt Spark Matsunaga
Indiana Richard Lugar Republikaner wiedergewählt Richard Lugar
Kalifornien Pete Wilson Republikaner wiedergewählt Pete Wilson
Maine George J. Mitchell Demokrat wiedergewählt George J. Mitchell
Maryland Paul Sarbanes Demokrat wiedergewählt Paul Sarbanes
Massachusetts Edward Kennedy Demokrat wiedergewählt Edward Kennedy
Michigan Donald W. Riegle Demokrat wiedergewählt Donald W. Riegle
Minnesota David Durenberger Republikaner wiedergewählt David Durenberger
Mississippi John C. Stennis Demokrat Zugewinn Republikaner Trent Lott
Missouri John Danforth Republikaner wiedergewählt John Danforth
Montana John Melcher Demokrat Zugewinn Republikaner Conrad Burns
Nebraska David Karnes, ernannt Republikaner Zugewinn Demokraten Bob Kerrey
Nevada Chic Hecht Republikaner Zugewinn Demokraten Richard Bryan
New Jersey Frank Lautenberg Demokrat wiedergewählt Frank Lautenberg
New Mexico Jeff Bingaman Demokrat wiedergewählt Jeff Bingaman
New York Daniel Patrick Moynihan Demokrat wiedergewählt Daniel Patrick Moynihan
North Dakota Quentin N. Burdick Demokrat wiedergewählt Quentin N. Burdick
Ohio Howard Metzenbaum Demokrat wiedergewählt Howard Metzenbaum
Pennsylvania Henry John Heinz III Republikaner wiedergewählt Henry John Heinz III
Rhode Island John Chafee Republikaner wiedergewählt John Chafee
Tennessee Jim Sasser Demokrat wiedergewählt Jim Sasser
Texas Lloyd Bentsen Demokrat wiedergewählt Lloyd Bentsen
Utah Orrin Hatch Republikaner wiedergewählt Orrin Hatch
Vermont Robert Stafford Republikaner von Republikanern gehalten Jim Jeffords
Virginia Paul S. Trible Republikaner Zugewinn Demokraten Chuck Robb
Washington Daniel J. Evans Republikaner von Republikanern gehalten Slade Gorton
West Virginia Robert Byrd Demokrat wiedergewählt Robert Byrd
Wisconsin William Proxmire Demokrat von Demokraten gehalten Herb Kohl
Wyoming Malcolm Wallop Republikaner wiedergewählt Malcolm Wallop
  • ernannt: Senator wurde vom Gouverneur als Ersatz für einen ausgeschiedenen Senator ernannt, Nachwahl nötig
  • wiedergewählt: ein gewählter Amtsinhaber wurde wiedergewählt

Siehe auchBearbeiten