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Der Begriff usus modernus pandectarum (kurz: usus modernus, übersetzt sinngemäß: zeitgemäße Praxis zum römischen Recht (das Buch der Pandekten ist lediglich der Aufhänger); Zeitgenossen sprechen auch von den mores hoderniae (= heutiger [Gerichts-]gebrauch) oder von der nova practica (= moderne Praxis)) bezeichnet im engeren und nur auf Deutschland bezogenen Sinne eine Epoche in der deutschen Rechtsentwicklung während des 17. und 18. Jahrhunderts. Häufig wird darunter vereinfacht die Rezeption römischen Rechts in Deutschland verstanden.

Mit dem Usus modernus ging die „Verwissenschaftlichung des Rechtslebens“ einher, beginnend in den Grundzügen bereits im 16. Jahrhundert und endend mit den naturrechtlichen Kodifikationen, in denen das in Deutschland rezipierte römisch-kanonische Recht als ius commune die Grundlage von Rechtslehre und Rechtsprechung bildete. Vorangegangen war mit dem Ende des 16. Jahrhunderts der Abschluss der praktischen Rezeption des römischen Rechts, die in Italien und Frankreich zum Durchgriff des römischen Rechts auf das gültige, anzuwendende Recht geführt hatte.[1]

Der Usus modernus beruht auf der Rezeption bartolistischer Methoden der Verschmelzung hergebrachten und einheimischen Rechts.[2] Das Kerninteresse der Ausbildung einer eigenständigen Gemeinrechtswissenschaft lag dabei auf der Fragestellung, ob die im Corpus iuris enthaltenden Regelungen Geltung für die deutsche Rechtspraxis beanspruchen durften. Im Ergebnis anerkannten die Vertreter der Bewegung das römische Recht und schmolzen es als subsidiär wirkendes Gewohnheitsrecht in das gemeine Recht ein. Kern der Rezeption ist daher der Übergang vom überlieferten zum geschriebenen Recht, was von einer anschaulichen zu einer logisch-begrifflichen Rechtsfindung geführt hat und einen Modernisierungsprozess des Rechts und der Gesellschaft auslöste.[3]

Inhaltsverzeichnis

Herkunft des NamensBearbeiten

Der Name dieser Epoche entstammt dem Titel des Werks Specimen usus moderni pandectarum (1690–92) von Samuel Stryk, einem Hauptvertreter dieser Stilrichtung. Der eigentliche Begriff ist schwer zu übersetzen, „moderner Gebrauch der Pandekten“ trifft es kaum, da hier die Bedeutung des Wortes „usus“ zu wenig zum Ausdruck kommt. „Usus“ ist ein Fachbegriff des römischen Rechts. Er bezeichnet die längere Anwendung einer Regel oder einen andauernden Brauch mit der Folge, dass daraus Gewohnheitsrecht entsteht. War bisher das Corpus Iuris Civilis mangels entgegenstehendem Partikularrecht unwiderlegbar, konnte jetzt die Geltung jedes Textes in Frage gestellt werden.[4] Man musste für jeden Lehrsatz den Nachweis seiner praktischen Rezeption bringen. Dies führte zu einem selbständigen deutschen Rechtsbewusstsein und war nach Franz Wieacker der Anfang der deutschen Rechtsgeschichte.[5]

Räumlicher Umfang der LehreBearbeiten

Klaus Luig spricht von „großen Schwierigkeiten“, die sich bei einer näheren inhaltlichen und zeitlichen Konturierung des usus modernus stellen.[6] Es ist daher trotz der Herkunft des Namens aus dem Titel eines Werks des deutschen Juristen Samuel Stryk wenig sachgerecht, eine Begrenzung auf das Gebiet des heutigen Deutschlands vorzunehmen. Der usus modernus war an keine Staatsgrenze gebunden, sondern eine „gesamteuropäische Epoche der Rechtswissenschaft“.[5] Der Niederländer Matthias Wesenbeck hielt in Deutschland seine Vorträge, während der Deutsche Johann Jacob Wissenbach in Holland tätig war. Das Werk von Hugo Grotius zum römisch-holländischen Recht, die Inleidinge tot de Hollandsche rechts-geleerdheid, wurde auch in Deutschland stark beachtet und über die Zitate im Werk des viel gelesenen Arnold Vinnius auch in Spanien und Südamerika diskutiert. Einer der bedeutendsten Juristen der Niederlande, Johannes Voet, begann seine Lehrtätigkeit an der Hohen Schule Herborn. Man wird daher alle jene Juristen als Vertreter des usus modernus ansehen, die auf den Glossatoren und Konsiliatoren Italiens aufbauend, eine „theoretisch-praktische“ Vorgehensweise anwendeten und dabei versuchten, das römische mit dem einheimischen Recht zu verbinden.

Im weiteren Sinne ist der usus modernus die Wissenschaft und Praxis des geltenden römisch-kanonischen Rechts zwischen 1500 und 1800.[7]

Inhalt der Lehre und PraxisBearbeiten

Rezeptionskontroverse zwischen Romanisten und GermanistenBearbeiten

Zu Beginn der Epoche in Deutschland war die Rezeption des römischen Rechts durch das Wirken der italienischen Glossatoren und insbesondere der Kommentatoren sowie der französischen Legisten in Süd- und Westeuropa bereits weit fortgeschritten. Die Rezeption des römischen Rechts hatte dort unmittelbar in der Zeit des 12./13./14. Jahrhunderts eingesetzt und die „Statutentheorie“ hervorgebracht, nach der Statuarrecht Vorrang genießen, im Lichte des römischen Rechts aber ausgelegt werden sollte, weshalb letzteres letztlich bedeutungsschwerer war.[8] Anders Deutschland, das einen beträchtlichen zeitlichen Abstand zu den Süd- und Westeuropäern setzte und erst im 16. Jahrhundert begann, das römische Recht überhaupt aufzunehmen[9] und dabei zunächst den Stryks’schen Grundgedanken verfolgte, römisches Recht nur Schritt für Schritt zu rezipieren, um eigenes Recht gleichsam in Abwehrstellung dazu bringen zu können. Das bedeutet wiederum, dass Deutschland in keinem rechtsfreien Raum lebte. Vielmehr setzte sich die Region jahrhundertelang mit heimischem Recht auseinander, germanischem Recht. Und dieses Recht verbreitete sich mit hohem Durchdringungsgrad, als germanische Stämme und die Völkerwanderung die Besiedlung Mitteleuropas bewerkstelligten. Die Rezeption in Deutschland kann als Auseinandersetzung zwischen Germanismus und Romanismus im Recht beurteilt werden.[9]

Rezeption des Corpus iuris in der Fassung der KommentatorenBearbeiten

In Deutschland konnten die Juristen letztlich auf der Arbeit der Protagonisten aufbauen, insbesondere ist die Literatur der Kommentatoren zu nennen. Kommentatorenliteratur war Juristenrecht, Recht ausgebildeter Juristen. Da die Kommentatoren selbst bereits einen wissenschaftlichen Anspruch verfolgten, entwickelte sich Nährboden für Weiterentwicklungen. Die Vorarbeit bestand darin, dass viele Rechtsbegriffe schon Konturenschärfe aufwiesen und definiert sowie systematisiert worden waren, sodass sie auseinandergehalten werden konnten. Eine Einteilungslogik gliederte die Sachzusammenhänge bereits grundbegrifflich. Mittels dieses Handwerkszeugs war es möglich geworden den Praxisfällen des Alltags zu begegnen.

Die Kluft zwischen römischer Überlieferung und heimischem Recht erschien zunehmend überwindbar. Römisches Recht war nicht mehr allein kraft translatio imperii legitimiert, theoretisch zwar bewundernswert, praktisch aber kaum handhabbar. Dass sich die Überzeugung, dass römisches Recht Naturrecht von spiritueller Autorität sei, abgestumpft hatte, zeigte die Ausbildung der Lotharischen Legende, die sich über drei Jahrhunderte wirkungslos zeigen konnte und nunmehr bedeutungsvoll wurde, weil ein Bedürfnis entstanden war, dass sich römisches Recht „neu“ zu legitimieren habe.[10]

Der usus modernus knüpfte in Deutschland an diese Phase an. Kennzeichnend war ein freierer, pragmatischerer Umgang mit den grundsätzlich kasuistisch geprägten Quellenvorbildern Roms. Im Unterschied zu früheren Epochen wurden nicht nur die römischen Quelltexte herangezogen, sondern auch das Corpus Iuris Canonici und insbesondere erfolgte ein Abgleich mit den heimischen Partikularrechten, die als Rechtsquellen in die rechtliche Gesamtschau einbezogen waren (bei Samuel Stryk, namentlich der Sachsenspiegel). Je nachdem wo die Juristen tätig waren, bildete für sie das örtliche Recht den Hintergrund für die Anwendung des Corpus iuris civilis, vornehmlich der Pandekten. Christoph Besold und Wolfgang Adam Lauterbach behandelten in Tübingen dabei das württembergische Recht und David Mevius zog beispielsweise in Greifswald das Lübecker Recht heran, um die justinianische Gesetzgebung praxistauglich zu machen.

Bei dem Adaptierungsprozess waren die wesentlichen Kenngrößen aus der gesamteuropäischen Romanistik entlehnt worden, was von der Rechtsliteratur über die Rechtsprechung hin zu den Rechtsunterrichtsformen und den Vorlesungsstoffen reichte. Als noch sehr eigenständige deutsche Gesetzeswerke begegnen uns zum Zeitpunkt des Beginns der Rezeption etwa das Freiburger Stadtrecht oder auch die erste deutsche Strafgesetzgebung, die Carolina, ebenso die kursächsischen Konstitutionen. Allen gemein war, dass sie lediglich Landes- und Polizeiverordnungen regelten. Das änderte sich in der Folgezeit. Als bedeutendes Ergebnis einer erfolgreichen Transliteration des römischen in das deutsche Recht, kann die Kodifikation des Codex Maximilianeus bavaricus civilis betrachtet werden.

Anders als zuvor wurde das römische Recht dabei einer kritischen Betrachtung unterzogen. In Einzelfällen kamen die Vertreter des usus modernus zum Schluss, dass Regelungen des römischen Rechts nicht auf die aktuellen Verhältnisse anwendbar waren und den Regelungen des kanonischen oder einheimischen Rechts der Vorrang einzuräumen war. Die Periode dieser Auseinandersetzungen ist die längste und mutmaßlich die bedeutungsvollste für Deutschlands Einlassung auf das römische Recht. Aus ihr erwuchs die gemeinrechtliche Dogmatik, von der noch die heutige deutsche Rechtswissenschaft profitiert.

RechtsmaterienBearbeiten

Viele Theorien, wie die zu den Konsensualkontrakten, zur Gesamthand, zum Abtretungsrecht, zum Besitzrecht oder auch zum Bereicherungsrecht, übernommen wurden sie vom Bürgerlichen Gesetzbuch unmittelbar aus der Pandektenwissenschaft, wurden hinsichtlich Quellenauswahl und grundsätzlicher Diskussion bei den Praktikern des usus modernus bereits behandelt und vorwegbestimmt. Bedeutsam wurde der usus modernus auch bei der Formulierungshilfe für strafrechtliche Theorien. Der allgemeine Teil des heutigen deutschen Strafrechts wurzelt dogmatisch in dieser Zeit. Da seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts das neu entstehende Naturrecht Berücksichtigung bei der Anwendung der Pandekten fand, so bei Johann Gottlieb Heineccius und Augustin Leyser, welcher im Rahmen seiner elfbändigen Sammlung Meditationes ad Pandectas eine Vielzahl von Rechtsfragen abhandelte, floss die gemeinrechtliche Dogmatik bereits in die deutschen Naturrechtskodifikationen ein.

Während der Zeit des usus modernus wurde aber auch bestimmt, welche Rechtsfiguren des römischen Rechts nicht rezipiert werden sollten, weil sie in keinen Einklang zu den gesellschaftlichen Gebräuchen und Rechtsauffassungen zu bringen waren. So pflegen das Personen- und Familienrecht verhältnismäßig generell wenig berührt zu werden, schon weil sich unmittelbare Lebensbezüge in eigener Traditionslinie fortsetzen oder auch erneuern. So wurde das römische Statusrecht, insbesondere die Unterscheidung nach Bürger- und Fremdenrecht nicht übernommen, ebenso wenig das Sklavenrecht. Auch nicht rezipiert wurde die römische Patria Potestas, soweit davon erwachsene Hauskinder betroffen waren, denn es hatten sich längst deutschrechtliche Vorstufen zur elterlichen Gewalt etabliert. Andererseits gab es mit dem persönlichen Eherecht, die bereits zum Zeitpunkt des usus modernus, weder vom römischen Eherecht noch vom profanen deutschen Recht der Muntehe geprägt waren, da sich dazu bereits im Hochmittelalter mit dem Zweiten Laterankonzil kanonisches Eherecht durchgesetzt hatte.

Hermann Conring und weitere VertreterBearbeiten

Am engsten verbunden ist die vollständige Überwindung der „theoretischen“ Rezeption mit dem Namen des Politikers, Polyhistors, Diplomaten und Juristen Hermann Conring (1606–1681).[11] Als Fachmann für politische und juristische Begründungslehren und Widerlegungstheorien, entkräftete er zum Zwecke der freien Arbeit mit den Quellstoffen die Lotharische Legende und entwarf 1643 mit seiner berühmten Schrift De origine iuris Germanici die erste pragmatische Geschichte der Rezeption.[12] Die Schrift erschien wenige Jahre vor dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und damit dem endgültigen Zusammenbruch des Reichs, dessen vorherrschendes Rechtsbewusstsein dem römischen Recht die metaphysische Legitimation verliehen hatte.[13]

Bedeutende Vertreter des usus modernus sind weiterhin: Ulrich Zasius (1461–1535), Benedikt Carpzov (1595–1666), David Mevius (1609–1670), Georg Adam Struve (1619–1692) und Justus Henning Böhmer (1674–1749).

Würdigung und NachwirkungBearbeiten

In der Forschung wird davon ausgegangen, dass Deutschland auch ohne die Rezeption des Corpus iuris civilis, so wurde das Corpus iuris seit der Zeit des Humanismus genannt, zu einem fachlich spezialisierten Recht vorgedrungen wäre; es wäre dann wohl eher von statuar- oder fallrechtlichen Zügen geprägt gewesen.[14] Da die Rezeption in Deutschland später als in den Staaten Süd- und Westeuropas einsetzte, konnte mit ihr gleichzeitig ein geistiger und technischer Erneuerungsprozess in Gang gesetzt werden; zudem fand die Rezeption einen neuen Apparat für die Rechtspflege vor, ein gut ausgebildetes Beamtentum. Die altständischen Rechtskörper, denen Fachausbildungen regelmäßig fehlten, hatten sich zuvor noch aus den Reihen der Patrizier, Ritter und kirchlichen Würdenträger rekrutiert. Sie wurden nun aus ihren Funktion gedrängt. Mit der Aufgabenwahrnehmung durch die Beamten, bei denen es karrieristische Aufstiegschancen gab, rückten zunehmend Staatszielbestimmungen in den Vordergrund, sodass gesagt werden kann, dass aus ehemaligen „Rechtshonoratioren“ (Max Weber) Staatsdiener geworden waren. Sie pflegten einen verantwortungsvolleren Umgang mit sozialen Interessenslagen, als ihre Vorgänger, die partikulare Interessen verfolgten.

Im deutschen Territorialstaat der vorrevolutionären Zeit schlossen die Obrigkeiten, die fürstlichen Autoritäten, vielerorts Bündnisse mit dem römischen Recht. Ins Rechtsbewusstsein des Volkes rückte autoritätsbezogenes Recht. Geschriebenes wie gesprochenes Recht beruhte auf der Autorität der Landesherrn und damit auf deren öffentlicher Verantwortung. Und diese öffentliche Verantwortung trat den wirtschaftlichen und politischen Interessen der ständischen Gewalten entgegen. Die Oberhand der gelehrten Rechtspflege verknüpft sich insoweit mit dem Fürstenstaat selbst.[14]

Kritisch wurde immer wieder angemerkt, dass mit der Abstraktion des Wissenschaftsbetriebs und der Herausbildung eines rationalistischen Anspruchs an das Rechtsmonopol, eine Abflachung der Vitalität der Volkskräfte eingetreten sei. Vorgeworfen wird dem gelehrten Recht, dass der Reichtum persönlicher, organischer und geschichtlicher Kräfte keinen Niederschlag im Recht mehr fand, sodass – im Gegensatz zu den Entwicklungen im englischen Recht – attestiert werden müsse, dass parallel zu seiner Entwicklung eine „rationale Erstarrung“ auf dem Kontinent Einzug gehalten habe. Der kontinentale Staatsbürger stünde seinem Recht bis heute wie etwas „Fremdem“ gegenüber, der englische Bürger hingegen erlebe das Recht und die Rechtspflege seines Landes als Gemeinbesitz.[14]

Soweit römisches Recht heute noch angewendet wird, so in Südafrika und Botswana, spricht man im Gegensatz zu „usus modernus pandectarum“ vom „usus hodiernus pandectarum“.

LiteraturBearbeiten

  • A. Ahsmann: Arnold Vinnius, in: Gerd Kleinheyer; Jan Schröder (Hrsg.): Deutsche und Europäische Juristen aus neun Jahrhunderten, 4. Aufl. Heidelberg 1996 (ISBN 3-8252-0578-9).
  • Helmut Coing: Europäisches Privatrecht, Bd. I: Älteres Gemeines Recht, München 1985, Vorbemerkung S. 4.
  • Gabor Hamza: Entstehung und Entwicklung der modernen Privatrechtsordnungen und die römischrechtliche Tradition, Budapest 2009. S. 186–189. (ISBN 978-963-284-095-6).
  • Herbert Hausmaninger, Walter Selb: Römisches Privatrecht, Böhlau, Wien 1981 (9. Aufl. 2001) (Böhlau-Studien-Bücher) ISBN 3-205-07171-9, S. 63–70.
  • Martin Heger: Recht im „Alten Reich“ – Der Usus modernus, ZJS 2010, 274 (PDF)
  • Alessandro Hirata: Die Vollendung des usus modernus pandectarum: Christian Friedrich von Glück (1755–1831), Savigny-Zeitschrift 123 (2006), S. 330–342.
  • Paul Koschaker: Europa und das Römische Recht. 4. Auflage, C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München, Berlin 1966. S. 141 ff.
  • Klaus-Peter Nanz: Die Entstehung des allgemeinen Vertragsbegriffs im 16. bis 18. Jahrhundert, München 1985 (ISBN 3-88709-082-9), insbesondere Kapitel 8 und 9, S. 85 ff.
  • Gunter Wesener: Die Rolle des Usus modernus pandectarum im Entwurf des Codex Theresianus. Zur Wirkungsgeschichte des älteren gemeinen Rechts, in: Wirkungen europäischer Rechtskultur. Festschrift für Karl Kroeschell zum 70. Geburtstag (München 1997), S. 1363–1388.
  • Gunter Wesener: Zur Verflechtung von Usus modernus pandectarum und Naturrechtslehre, in: Im Dienste der Gerechtigkeit. Festschrift für Franz Bydlinski (Wien-New York 2002), S. 473–494.
  • Gunter Wesener: Zur Bedeutung des Usus modernus pandectarum für das österreichische ABGB. Gedächtnisschrift für Theo Mayer-Maly zum 80. Geburtstag, Wien-New York 2011, S. 571–592.
  • Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, 1967. Kapitel: Der Usus modernus S. 204 ff; 225 ff.
  • Reinhard Zimmermann: The law of obligations, der bei Besprechung einzelner Schuldrechtinstitute jeweils auch auf die Lehre im usus modernus bzw. ius commune eingeht.

WeblinksBearbeiten

  • Thesaurus Practicus des Christoph Besold [1]
  • Compendium Juris des Wolfgang Adam Lauterbach [2]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christoph A. Kern: Typizität als Strukturprinzip des Privatrechts. Ein Beitrag zur Standardisierung übertragbarer Güter, (Zugleich Habilitationsschrift), Mohr Siebeck, Tübingen 2013, ISBN 978-3-16-151724-2, S. 89 ff. (89).
  2. Herbert Hausmaninger, Walter Selb: Römisches Privatrecht, Böhlau, Wien 1981 (9. Aufl. 2001) (Böhlau-Studien-Bücher) ISBN 3-205-07171-9, S. 63–70.
  3. Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, 1967. Kapitel: Der Usus modernus S. 225.
  4. Jan Dirk Harke: Römisches Recht. Von der klassischen Zeit bis zu den modernen Kodifikationen. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57405-4 (Grundrisse des Rechts), § 2 Rnr. 11–13 (S. 25–27).
  5. a b Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, 1967. Kapitel: Der Usus modernus S. 204–224.
  6. Klaus Luig: Usus modernus, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte V, Sp. 628–636 (629).
  7. Helmut Coing: Europäische Privatrechtsgeschichte. I. Vorbemerkung S. 4.
  8. Uwe Wesel: Geschichte des Rechts: Von den Frühformen bis zur Gegenwart. C.H.Beck, München 2001, ISBN 978-3-406-54716-4. S. 371 f.
  9. a b Paul Koschaker: Europa und das Römische Recht. 4. Auflage, C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung. München, Berlin 1966. S. 141 ff. (146).
  10. Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, 1967. Kapitel: Der Usus modernus S. 124 ff (145).
  11. Otto Stobbe: Hermann Conring, der Begründer der deutschen Rechtsgeschichte. Rede beim Antritt des Rectorats der Universität Breslau am 15. Oktober 1869 gehalten Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1870.
  12. Erik Wolf: Griechisches Rechtsdenken. Vittorio Klostermann, 4 Bde., Frankfurt am Main 1950–1970. S. 252 ff.
  13. Erik Wolf: Die deutsche Reichstheorie. In: Zdt Kult Phil 10 (1943), S. 115 ff.
  14. a b c Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit. Unter Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, 1967. Kapitel: Der Usus modernus S. 225 ff. (243–248).